"Muss jetzt erst mal zum Arzt": Kurt Krömer amüsiert sich über AfD-Anzeige

"Muss jetzt erst mal zum Arzt"Kurt Krömer amüsiert sich über AfD-Anzeige
15.10.2026, 11:22 Uhr

Weil Kurt Krömer Wähler der AfD auf seiner Instagram-Seite als "Schweinegesichter" bezeichnet, will ihn ein Politiker der Partei vor Gericht bringen. Der Komiker kommentiert die "Top-News" nun mit einer gehörigen Portion Ironie.
Kurt Krömer hat betont gelassen auf eine Strafanzeige des AfD-Politikers Dennis Hohloch gegen ihn reagiert. Auf Instagram nimmt der Komiker die möglichen juristischen Folgen mit Humor. "So, Top-News hier. Hast du gehört? Ich muss jetzt erst mal zum Arzt", sagt der 51-Jährige in einem Clip.
"Ich muss gucken, weil ich ja schon sehr alt bin, ob ich überhaupt prozessfähig bin, weißte? Muss ich mal gucken, wegen der Hüfte und allem", erklärt Krömer grinsend. "Jetzt heißt es erst mal: Abwarten und Chai trinken."
Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Instagram-Video, das Krömer vor knapp einer Woche gepostet hatte. Darin grenzte sich der Komiker, der mit bürgerlichem Namen Alexander Bojcan heißt, mit deutlichen Worten von Wählern der AfD ab. "Ich wollte mich an dieser Stelle auch noch mal an unsere geistig abgehängten Freunde von der AfD richten", erklärte Krömer und betonte, dass er auf seiner ab September 2027 geplanten Lesetour keine Wähler der Partei im Publikum haben wolle.
Anzeige und Petition
"Euer Geld möchte ich nicht, das stinkt - genauso wie ihr", so Krömer. Außerdem wolle er nicht von der Bühne aus in "irgendwelche Schweinegesichter" schauen.
Dennis Hohloch erstattete daraufhin Strafanzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Beleidigung. Und nicht nur das: Der 37-Jährige startete zudem eine Online-Petition, in der das ZDF dazu aufgefordert wird, Krömer nicht mehr für den Sender arbeiten zu lassen.
Am 26. November startet bei ZDFneo und im Streamingportal des Senders mit "Krömers letzte Stunde" eine neue Show des Komikers. Darin begrüßt er pro Folge zwei Gäste zu Gesprächen und Spielen. Das ZDF hat sich bereits zu dem Streit geäußert. Krömers Instagram-Beitrag sei eine Äußerung, die "in keinem Zusammenhang mit einer Produktion des ZDF steht", erklärte der Sender.
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