Wetterwissen – Wie entsteht Nebel?

Nebel entsteht am häufigsten in den Monaten Oktober bis Januar. In den langen Nächten kann die Luft nämlich gut abkühlen. Dies ist zwingend für die Nebelentstehung.
Wenn aber Wolken die nächtliche Abkühlung vermindern, hat der Nebel Mühe zu entstehen. Neben der Abkühlung in klaren Nächten gibt es eine weitere wichtige Zutat.
Nebel besteht aus unzähligen, kleinen Wassertröpfchen. Ohne Wasser – kein Nebel. Das haben wir diesen Herbst häufig erlebt: klare Nacht, aber kaum Nebel am Morgen. Grund dafür war die fehlende Luftfeuchtigkeit.
Die warmen Seen verdunsten zwar Wasser. Die verbreitet trockenen Böden haben jedoch so wenig Wasser verdunstet diesen Herbst, dass Nebel rar war.
Nebel braucht für sein Entstehen also starke Abkühlung durch möglichst wenig Wolken in der Nacht und genügend feuchte Luft. Was der Nebel gar nicht mag, ist Wind in der Nacht.
Dieser mischt nämlich trockenere und wärmere Luft in die bodennahe Luftschicht und erschwert damit die Nebelbildung. Dass dieses Durchmischen nicht förderlich ist, kann man sich gut am obigen Bild vorstellen.
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