Rätsel um verstorbene Kyle Kennedy: Eine Verletzung änderte alles

- Kyle Kennedy, Enkelin des 1968 ermordeten Robert F. Kennedy, ist mit 42 Jahren gestorben.
- Sie starb am 21. September zu Hause in Westwood, Massachusetts; der Tod wurde erst einen Monat später bestätigt.
- Die Todesursache ist laut Sterbeurkunde ungeklärt, auch die Rückenmarksverletzung von 2020 bleibt ein Rätsel.
- Sie hinterlässt die Söhne Conor (zwölf) und Declan (zehn).
Kyle Francis Kennedy (42) ist tot. Die Enkelin des 1968 ermordeten US-Politikers Robert F. Kennedy starb am 21. September zu Hause in Westwood im Gliedstaat Massachusetts. Bekannt wurde ihr Tod erst einen Monat später: Die Gemeindeschreiberin von Westwood, Dottie Powers, bestätigte ihn am Dienstag gegenüber NBC News.
2020 erlitt Kennedy eine schwere Rückenmarksverletzung. Sie blieb langfristig gelähmt und kämpfte in den Jahren danach mit weiteren gesundheitlichen Problemen.
Rätsel um Verletzung
Wie es zu der Verletzung kam, ist bis heute nicht öffentlich bekannt. Weder die Familie noch die Behörden haben sich dazu je geäussert. Ob sie stürzte oder einen Unfall hatte, bleibt offen.
Offen ist auch, woran sie starb: In ihrer Sterbeurkunde ist die Todesursache als noch ungeklärt vermerkt, wie das US-Magazin «People» berichtet. Ob die Rückenmarksverletzung eine Rolle spielte, ist nicht bekannt.
Kyle Kennedy hinterlässt zwei Söhne: Conor, zwölf, und Declan, zehn. Verheiratet war sie zuletzt nicht mehr – die Sterbeurkunde bezeichnet sie laut «People» als geschieden. Ihr früherer Ehemann ist Liam Kerr. Kyle hatte als Mutter einen grossen Verlust erlitten. Ihre Tochter Josephine, genannt Josie, starb wenige Tage nach ihrer Geburt. Sie war die Zwillingsschwester von Conor.
«Sie kämpfte darum, ihren trockenen Humor zu bewahren»
Im Nachruf schreibt die Familie, Kennedy sei friedlich gestorben. «Gesegnet mit einem beeindruckenden Intellekt, trockenem Humor und Schönheit, wird sie für die Hingabe an ihre Kinder in Erinnerung bleiben.»
Zur Zeit nach der Verletzung heisst es: «Die folgenden Jahre brachten Schwierigkeiten mit sich, doch Kyle kämpfte darum, sich ihren trockenen Humor und ihre Entschlossenheit zu bewahren.»
Sport spielte in ihrem Leben eine grosse Rolle. «Kyle war von Natur aus schnell und ehrgeizig», steht im Nachruf. 2019 lief sie den Boston-Marathon im strömenden Regen – und unterbot dabei die Zeit ihres Vaters um 20 Minuten. Michael LeMoyne Kennedy war 1997 bei einem Skiunfall in Aspen gestorben. Kyle war damals 13.
Ihre Tante Kerry Kennedy schrieb auf X: «Unsere Familie ist untröstlich über den Verlust meiner lieben Nichte. Ein helles Licht und eine sanfte Seele.» Und weiter: «Möge sie in ewigem Frieden unter den Engeln ruhen, bei ihrem Vater und ihrer Tochter Josephine.»
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Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.
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