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Sunday, November 1, 2026

So viel FCB steckt im Erfolg von Lugano

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«Mehr Baseldeutsch als in Basel»

So viel FCB steckt im Erfolg von Lugano

Wer steckt hinter dem Erfolg beim FC Lugano? Beim genauen Hinschauen fällt auf, dass viele eine Vergangenheit in Basel haben.

Publiziert: vor 26 Minuten

  • Beim FC Lugano prägen zahlreiche Ex-FCB-Leute den Erfolg
  • Sie reichen von Ajeti und Steffen bis Heitz und Blaser
  • Ajeti traf nach seinem Wechsel schon sechsmal in zehn Spielen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Sprache des Erfolgs beim FC Lugano? Nicht Italienisch! «Ich habe das Gefühl, in der Lugano-Kabine wird mehr Baseldeutsch gesprochen als in Basel», sagte Albian Ajeti (29) kürzlich an einer Pressekonferenz.

Damit liegt der Stürmer keineswegs falsch. Knapp ein Dutzend Basler und ehemalige FCB-Angestellte haben in den vergangenen Jahren Rot-Blau gegen Weiss-Schwarz eingetauscht. Nun sind sie kurz davor, ihre Erfolge aus Basler Zeiten in Lugano zu wiederholen.

Albian Ajeti (29)

Der Stürmer ist der neuste Name in einer langen Reihe von Spielern, die es vom FCB ins Tessin zog. Und die Sonnenstube hat ihn innert kürzester Zeit revitalisiert. Nach nur zehn Einsätzen bringt er es bereits auf sechs Treffer.

Renato Steffen (34)

In Basel gewann er seine bislang einzigen Titel. Danach führte ihn sein Weg in die Bundesliga. Bei der Rückkehr in die Schweiz hätte er sich durchaus ein FCB-Comeback vorstellen können. Doch das klappte nicht. Stattdessen wurde Steffen zum Lugano-Glücksfall.

Uran Bislimi (27)

Der Ex-FCB-Junior erhielt in Basel nie eine Chance. Stattdessen musste er sich über starke Leistungen bei Schaffhausen für die Super League empfehlen. Seit 2022 steht er in Lugano unter Vertrag und hat sich dort zu einer festen Grösse entwickelt.

Gjan Ajdin (19)

Wie Bislimi ist er ein Produkt der Basler Nachwuchsabteilung. Statt dort auf seine Chance zu warten, entschied er sich nun aber für den Schritt ins Tessin. Gut möglich, dass der FCB dem schwedischen U19-Nationalspieler eines Tages nachtrauert.

Felix Gebhardt (24)

Seit dieser Saison ist er in Lugano die Nummer zwei im Tor. Der gebürtige Lörracher wurde beim FCB ausgebildet, ehe er Rot-Blau 2022 verliess und nach Deutschland wechselte. Nun ist er zurück in der Super League – allerdings nicht am Rhein, sondern am Lago di Lugano.

Germano Vailati (46)

Die letzten sechs Jahre seiner Profikarriere verbrachte der Tessiner beim FCB. In dieser Zeit wurde er fünfmal Schweizer Meister. 2018 beendete Vailati in Basel seine Laufbahn – und blieb dem Klub als Goalietrainer erhalten. Seit 2025 ist er zurück in Lugano.

Luis Suárez Arrones und Nacho Torreño

Mit den beiden Spaniern hat Lugano auch im Athletik- und Fitnessbereich zwei Ex-Basler angestellt. Arrones ist im Tessin seit 2022 als Head of Performance tätig und Torreño seit 2023 als Director of Health and Performance.

Georg Heitz

Er war einer der Architekten des grossen FCB unter Bernhard Heusler. Heute zieht Heitz als Verwaltungsrat in Lugano die Fäden. Er spielte eine entscheidende Rolle dabei, Joe Mansueto für ein Investment zu gewinnen, Sebastian Pelzer als Sportchef zu installieren und Martin Blaser als Geschäftsführer an Bord zu holen.

Martin Blaser

Er gilt als einer der besten Sportvermarkter der Schweiz und ist heute das Gesicht des FC Lugano. Zuvor war Blaser von 2013 bis 2017 als Marketingdirektor beim FCB tätig. Während Heitz damals dafür sorgte, dass Basel auf dem Platz zur ersten Adresse der Schweiz wurde, trieb Blaser die Entwicklung abseits des Rasens voran.

Andrea Ruberti

Knapp fünf Jahre (2016 bis 2020) arbeitete Ruberti beim FCB im Medienbereich. 2024 holte ihn Blaser nach Lugano. Zunächst übernahm er die Funktion als Head of Content & Newsroom, seit Frühling 2025 ist er als Chief Marketing & Communications tätig.

Joachim Reuter

Von 2015 bis 2021 arbeitete er in der FCB-Marketingabteilung und war dort für den E-Sports-Bereich verantwortlich. Nach einem Abstecher in die Privatwirtschaft wechselte er 2024 nach Lugano. Dort amtet er heute als Head of Research & Strategy.

Philippe Siffert

Beim FCB amtete Siffert mehrere Jahre als Head of Sponsoring Services und lernte dabei Martin Blaser kennen. Dieser holte ihn 2021 nach Lugano, wo er als Projektleiter beim Bau der AIL Arena eine zentrale Rolle übernahm.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

11

25

31

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

11

17

25

3

FC Sion

FC Sion

12

7

23

4

FC St. Gallen

FC St. Gallen

12

-3

19

5

FC Zürich

FC Zürich

11

-3

17

6

Servette FC

Servette FC

12

1

16

7

FC Basel

FC Basel

11

-3

14

8

FC Luzern

FC Luzern

12

-6

13

9

FC Vaduz

FC Vaduz

12

-1

10

10

FC Thun

FC Thun

11

-11

10

11

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

12

-13

10

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

11

-10

6

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