Merz nach historischer Schlappe der CDU: «Wir erreichen die Bevölkerung in beachtlichen Teilen nicht mehr»
Um 13.30 Uhr stellt er sich den Medien
Was sagt Merz zum Horror-Sonntag?
Historische Schlappe für die CDU: Am Sonntag flog die Partei erstmals aus einem deutschen Landtag. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte trotz des Debakels an, weitermachen zu wollen. Um 13.30 Uhr will er sich erneut äussern. Blick tickert den Auftritt live.
Publiziert: vor 17 Minuten
Darum gehts
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- CDU fliegt am 21. September aus Landtag Mecklenburg-Vorpommerns
- Erstmals keine CDU-Fraktion in einem Landtag, Merz unter massivem Druck
- CDU-Treffen am Montag, 13:30 Uhr mit Merz und Spitzenkandidaten
Janine EnderliRedaktorin News
vor 38 Minuten
Merz tritt um 13.30 Uhr vor die Presse
Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz steht ein schwieriger Gang bevor. Um 13.30 Uhr muss er vor die Presse treten und das katastrophale Abschneiden seiner Partei bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern erklären. Merz wird sich gemeinsam mit dem Spitzenkandidat aus Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, sowie dem Kandidaten aus Berlin, Stefan Evers, äussern.
Blick überträgt die Konferenz um 13.30 Uhr live.
Ende des Livetickers
Der Schock ist gross. Um kurz nach Mitternacht am Montag ist klar: Die CDU ist in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landtag geflogen. Für Bundeskanzler Friedrich Merz (70) stellt das eine krachende Niederlage dar. Bereits kurz nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse stellte sich Merz der Öffentlichkeit und bekräftigte, trotz des «Desasters» weitermachen zu wollen. Es brauche in schwierigen Zeiten Rückgrat und Verantwortung. Diese wolle er übernehmen.
Nun kommt es noch schlimmer für Merz. Denn: Noch nie ist eine CDU-Fraktion aus einem Landtag geflogen. Wie deutsche Medien berichten, trafen sich die CDU-Ministerpräsidenten am späten Sonntagabend zu einem «Geheim-Gipfel». Merz war da offenbar nicht dabei, wie es in den Berichten heisst.
Gab es einen «Geheim-Gipfel»?
Zuvor fand auch eine Sitzung gemeinsam mit Merz statt. Denn: Die Ministerpräsidenten hatten ihm im Lauf der vergangenen Woche öffentlich den Rücken gestärkt. Ein entsprechendes Extratreffen ohne den Kanzler würde deshalb eine gewisse Brisanz aufwerfen.
Laut «Bild» und «Stern» sass die Runde – sieben der acht Ministerpräsidenten sowie zwei Landesvorsitzende – mehr als zwei Stunden in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung zusammen. Die Beratung lief unter «strengstem Siegel der Vertraulichkeit». Bis 23 Uhr habe man diskutiert.
Am Montag treffen sich die Führungsetagen der CDU erneut, um die katastrophalen Ergebnisse zu verarbeiten. Um 9 Uhr tagt das Präsidium, ab 11 Uhr der Bundesvorstand. Um 13.30 Uhr wird Merz erneut vor die Presse schreiten, zusammen mit den CDU-Spitzenkandidaten aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Blick wird den Auftritt live tickern.
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