Presley Gerber: Seine Mutter und Schwester überstrahlten ihn

- Der Tod von Presley Gerber (27) sorgt weltweit für Entsetzen – er starb laut US-Medien in einer Rehabilitationsklinik.
- Gerber war der Sohn von Supermodel Cindy Crawford (60) und Unternehmer Rande Gerber (64).
- Als Model lief er für Moschino und Dolce & Gabbana und posierte für Kampagnen von Calvin Klein und Burberry.
Der frühe und erwartete Tod von Presley Gerber (1999–2026) sorgt weltweit für Entsetzen. Der Sohn von Supermodel Cindy Crawford (60) und Unternehmer Rande Gerber (64) ist am Sonntag im Alter von nur 27 Jahren gestorben. Laut US-Medien starb das Model in einer Rehabilitationsklinik.
Durch seine berühmten Eltern stand Presley schon früh im Rampenlicht. 2002 trat er beispielsweise an der Seite seiner Mutter in einer Pepsi-Werbung auf. Im Spot sitzt er als Kleinkind auf der Rückbank ihres Autos. Presley nahm zudem regelmässig an der Seite seiner Eltern und seiner jüngeren Schwester Kaia an Events und Anlässen teil.
Mit 15 Jahren unterschrieb der Amerikaner bei IMG Models. Seine grössten Erfolge waren Laufstegauftritte unter anderem für Moschino und Dolce & Gabbana sowie Kampagnen für Calvin Klein und für Burberry. Letztere beide setzte er zusammen mit Schwester Kaia um. 2018 stand er erneut mit seiner Mutter Cindy für Pepsi vor der Kamera.
Presley schaffte den Durchbruch nicht
Anders als seine Mutter und seine Schwester konnte Presley in der Modelwelt aber nie richtig Fuss fassen. So machte er zuletzt eher wegen rechtlicher Probleme und weniger aufgrund seiner Arbeit Schlagzeilen. Ende Dezember 2018 wurde Gerber in Beverly Hills wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss angehalten und festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft erhob 2019 zwei Vergehen-Anklagen: Fahren unter Alkoholeinfluss sowie Fahren mit mindestens 0,08 Prozent Blutalkohol. Er akzeptierte einen Deal und plädierte bei einem Anklagepunkt auf «no contest» (kein formelles Schuldeingeständnis, rechtlich aber mit ähnlicher Folge).
Das Gericht verhängte drei Jahre Bewährung, die Teilnahme an einem DUI-Programm und zwei Tage gemeinnützige Arbeit. Später sprach er öffentlich über psychische Belastungen und Suchtprobleme. Auf Instagram postete er beispielsweise Videos, in denen er über seine Erkenntnisse aus der Rehabilitationsklinik sprach.
Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?
Hier findest du Hilfe:
Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Problem mit Suchtmitteln?
Hier findest du Hilfe:
Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen
Feel-ok, Informationen für Jugendliche
Infodrog, Information und Substanzwarnungen
Vergiftungsnotfälle, Tel. 145
Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».
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