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Sunday, September 27, 2026

Der Konkurrenz bereits enteilt: Darum ist der ZSC wieder ein Monster

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Der Konkurrenz bereits enteilt

Darum ist der ZSC wieder ein Monster

Die National League zeigt sich nach sechs Runden als Zweiklassengesellschaft. Die ZSC Lions winken mit dem Punktemaximum – und ab sieben Zählern Rückstand folgt der Rest auf engstem Raum.

Publiziert: vor 18 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • ZSC Lions starten mit sechs Siegen und 18 Punkten perfekt in Saison
  • Neuer Trainer Claude Julien bringt mit klaren Ansagen Disziplin ins Team
  • Top-Stars: Knak mit fünf Toren, Baechler und Riedi je fünf Scorerpunkte
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Sechs Spiele, sechs Siege, 18 Zähler, kein einziger Verlustpunkt. Die ZSC Lions sind der Konkurrenz mit einem Traumstart bereits enteilt. Der erste Verfolger ist Ambri mit sieben Punkten Rückstand. Der Vorsprung von Ambri auf den Tabellenletzten Lugano beträgt dagegen lediglich sechs Zähler. Die ZSC Lions sind wieder das Monster, das in der Liga Angst und Schrecken verbreitet. Wie von 2023 bis 2025, als die Zürcher Back-to-Back-Meister wurden und dazwischen auch noch die Champions League gewannen. Die Gründe:

Trainer

Sportchef Sven Leuenberger hat erkannt, dass sein Starensemble einen anderen Führungsstil braucht. Der zu wenig autoritäre Marco Bayer musste gehen, mit NHL-Saurier Claude Julien ist eine unter anderem mit einem Stanley-Cup-Triumph dekorierte Respektsperson gekommen, die klare Ansagen macht. Und siehe da – schon spuren die Spieler wieder.

4:55

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Transfers

Es gab mit Simon Knak, Tim Berni und Malte Strömwall auf diese Saison drei königliche Transfers. Alle drei haben eingeschlagen. Knak als neuer Kronprinz neben Andrighetto/Malgin mit schon fünf Toren, Berni als starker Part in der Defensive, Strömwall als zusätzliche Waffe in der Offensive.

Ausländer-Konkurrenzkampf

Die ZSC Lions haben sieben Ausländer auf hohem Level, aktuell wird rotiert, aber schlechte Auftritte kann sich keiner erlauben. Sehr zu Herzen genommen hat sich das offenbar Derek Grant. Im Vergleich zur Vorsaison, als er behäbig und phasenweise fast schon lustlos wirkte, ist der Kanadier kaum wiederzuerkennen – so tut er dem ZSC-Spiel enorm gut.

1:27

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Schweizer-Konkurrenzkampf

Was für die Ausländer gilt, gilt auch für die Schweizer: Sie müssen die Schuhe binden, sonst sind sie weg vom Fenster. Chris Baltisberger, Thierry Bader und Kimo Gruber mussten alle schon als überzählige Spieler auf die Tribüne. Die Antwort folgte postwendend. Bei Baltisberger mit je einem Tor gegen Ajoie und Kloten, Bader traf am Freitag im Spitzenkampf gegen Ambri, Gruber bereitete den ersten Treffer gegen Kloten mit seiner Beharrlichkeit vor. Stark in die Saison gestartet sind auch Nicolas Baechler (3 Tore, 2 Assists) und Willy Riedi (2 Tore, 3 Assists).

Hunger

Die drei Titel in den zwei Jahren zuvor haben die Zürcher in der vergangenen Saison etwas träge werden lassen, der letzte Biss hat gefehlt. Einen Playoff-Final wie im vergangenen April im TV anschauen zu müssen, ist definitiv nicht das, was Spieler des Kalibers von Andrighetto, Malgin, Kukan, Marti, Weber oder der zweifache Meistergoalie Hrubec wollen. Und erst recht nicht zweimal in Folge.

Trotz des Traumstarts mit dem Punktemaximum ist es aber (noch) nicht so, dass die ZSC Lions ihre Gegner in den Spielen überrollen. Sie sind immer noch daran, ihr neues System zu implementieren, und ziehen über die 60 Minuten jeweils auch schwächere Phasen ein. In vier der sechs Spiele gerieten sie in Rückstand, die ersten Drittel am Wochenende gegen Ambri und Kloten waren jeweils nicht gut.

«Wir haben verschiedene Wege gefunden, zu gewinnen. Aber wir wissen auch, dass wir uns noch steigern können», sagt Julien. Der neue Löwendompteur ist zwar sehr zufrieden, hebt aber auch den Mahnfinger: «Dass wir so gestartet sind, ist grossartig. Gleichzeitig gehört es zu meinem Job, das Team am Boden zu halten, damit niemand bequem oder nachlässig wird. Genau das tun wir: Wir zeigen Videoausschnitte von Dingen, die wir nicht gut machen und wo wir uns verbessern müssen.» Für die Konkurrenz sind das keine guten Nachrichten.

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