Abschluss an Schwimm-EM Paris – Lagenstaffel verbessert im Final den Schweizer Rekord erneut

- Die Schweizer Lagenstaffel schwimmt an der EM in Paris auf den 8. Platz.
- Das Quartett um Roman Mityukov, Gian-Luca Gartmann, Noè Ponti und Balint Ashton verbessert den im Vorlauf aufgestellten Schweizer Rekord noch einmal.
Mit der 4x100-m-Lagenstaffel ging die Schwimm-EM in Paris am Sonntagabend zu Ende. Dank einem Vorlauf mit neuem Schweizer Rekord (3:33,33 Minuten) war beim Schlussbouquet auch die Schweiz im Final der Top 8 vertreten. In den Kampf um die Medaillen konnte das Quartett aber erwartungsgemäss nicht eingreifen.
Schon nach dem Auftritt von Roman Mityukov (Rücken) war der Abstand auf die Top 3 beträchtlich. Noè Ponti übernahm danach von Gian-Luca Gartmann (Brust) an 8. Position. Der Tessiner Schmetterling-Spezialist machte einen Rang gut und schickte zum Abschluss Balint Ashton im Freistil auf die Reise. Der 19-Jährige schlug nach 3:32,49 Minuten an, womit das Quartett den morgendlichen Schweizer Rekord noch einmal um fast eine Sekunde verbesserte.
Diese Zeit reichte in der Endabrechnung für den 8. Platz. Den letzten EM-Titel schnappten sich die unter neutraler Flagge antretenden Russen in 3:28,67 Minuten. Italien sicherte sich Silber, für Gastgeber Frankreich reichte es zu Platz 3.
Das weitere Schweizer Team: Keine Exploits zum Abschluss
Im Gegensatz zum Männerquartett war die Frauen-Staffel über 4x100 m Lagen im Vorlauf hängen geblieben. In 4:07,19 Minuten konnten Gaia Rasmussen, Kay-Lyn Löhr, Julia Ullmann und Angelina Patt keines der 13 anderen Teams hinter sich lassen.
Eine finale Enttäuschung hatte ferner Antonio Djakovic trotz aufsteigender Tendenz zu verkraften: Der 23-jährige Thurgauer schwamm im Vorlauf über 400 m Freistil in 3:47,86 auf den 12. Platz, gut anderthalb Sekunden fehlten zum Cut. 2022 hatte Djakovic über diese Distanz noch EM-Silber gewonnen, vor 2 Jahren Bronze. Damals reichten allerdings 3:47,62 für den Sprung aufs Podest.
Auch für seine jüngere Schwester Vanna Djakovic (13. trotz persönlicher Bestzeit in 4:14,07) ging es über die gleiche Strecke nicht weiter. Letztlich hingen über 400 m Freistil auch für Mattia Mauri (33. in 3:55,36) die Trauben bezüglich Final-Qualifikation deutlich zu hoch.
Die weiteren Goldgewinnerinnen und Goldgewinner am Sonntag:
- 50 m Freistil Männer: Nikita Sheremet (UKR)
- 50 m Brust Frauen: Ruta Meilutyte (LTU)
- 200 m Lagen Männer: Hubert Kos (HUN)
- 200 m Schmetterling Frauen: Keanna Macinnes (GBR)
- 100 m Rücken Männer: Apostolos Christou (GRE)
- 400 m Freistil Frauen: Simona Quadarella (ITA)
- 400 m Freistil Männer: Léon Marchand (FRA)
- Lagenstaffel Frauen: Grossbritannien
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