UBS empfiehlt Verkauf: Aktie von Industriekonzern Rieter bricht ein
UBS empfiehlt Verkauf
Aktie von Industriekonzern Rieter bricht ein
Wie geht es den Schweizer Firmen? Was läuft an der Wall Street? Und wie entwickeln sich Bitcoin- und Goldpreis? Im Liveticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen an den Märkten auf dem Laufenden.
Publiziert: vor 20 Minuten
Aktualisiert: vor 13 Minuten
vor 26 Minuten
Rieter-Aktie bricht nach UBS-Abstufung ein
Von Nathalie Benn, Redaktorin am Wirtschaftsdesk
Die Aktien des Winterthurer Textilmaschinenherstellers Rieter kommen am Donnerstag gehörig unter die Räder. Rund anderthalb Stunden nach Handelsbeginn notiert der Kurs 15,8 Prozent tiefer bei noch 2.50 Franken.
Auslöser für den Kurssturz: Die UBS stuft die Aktien des Industrie-Konzerns, die an der Schweizer Börse im breiten Swiss Performance Index (SPI) gelistet sind, von «Neutral» auf «Sell», also Verkaufen, herab. Zudem senkt die Grossbank das Kursziel für die Rieter-Aktie von 3.10 auf 2.00 Franken. Die UBS-Analystin geht davon aus, dass sich die Nachfrage in den weiterhin schwachen Textilmärkten langsamer und weniger kräftig erholt als bislang angenommen. Bis 2027 erwartet sie keinen bedeutenden Anstieg beim Auftragseingang und warnt vor dem anhaltenden Preisdruck und zu hohen Erwartungen an die Profitabilität der Firma.
Bereits im ersten Halbjahr 2026 hatte Rieter trotz eines Wachstumsschubs durch die Übernahme des deutschen Textilkonzerns Barmag einen operativen Verlust verbucht.
15.09.2026, 12:08 Uhr
Partners-Group-Aktie fällt auf den tiefsten Stand seit 2020
Von Martin Schmidt, Redaktor Wirtschaft
Die Unruhen um die Partners Group wollen nicht abklingen: Am Dienstagmittag liegt die Aktie erneut rund 3 Prozent im Minus und steht derzeit bei 622 Franken. Tiefer stand der Titel zuletzt im März 2020, als die Börse nach Ausbruch der Corona-Pandemie tauchte. Mit dem neuerlichen Rücksetzer setzt sich der Abwärtstrend der letzten zweieinhalb Wochen fort.
Die Partners Group mit Sitz in Baar ZG gehört zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern und ist auf Investitionen in Privatmärkte spezialisiert. Der Titel geriet in den letzten Monaten zunehmend unter Druck, als Rücknahmeforderungen für mehrere hauseigene Fonds die Runde machten und der Shortseller Grizzly auf fallende Kurse wettete.
Noch im Januar stand der Kurs bei über 1000 Franken, im Februar 2025 gar bei 1400 Franken. Seither hat die Aktie mehr als 55 Prozent eingebüsst.
14.09.2026, 16:01 Uhr
US-Techindex Nasdaq startet tiefrot in neue Börsenwoche
Von Nathalie Benn, Redaktorin am Wirtschaftsdesk
Die KI-Branche versetzt die Finanzmärkte gerade in helle Aufregung. Am heutigen Montagmorgen machte sich das bereits an der Schweizer Börse bemerkbar, wie du unten nachlesen kannst. Jetzt erfassen die Sorgen auch die Wall Street – und zwar mit voller Wucht: Der technologielastige Index Nasdaq startete am Montag mit einem Minus von 1,7 Prozent in die neue Börsenwoche. Besonders unter Druck stehen Firmen, die stark vom KI-Boom profitieren. Der Chipriese Nvidia verliert zum Handelsstart rund 3 Prozent, bei AMD geht es mit 5,7 Prozent noch deutlicher abwärts. Auch Meta und Amazon verlieren, wenn auch nur leicht.
Auslöser für den Ausverkauf sind die Warnungen führender Köpfe der Branche vor den Gefahren durch KI und einer zu schnellen Entwicklung der Technologie. Anthropic-Chef Dario Amodei (43) forderte am Wochenende eine Verlangsamung der Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle. OpenAI-CEO Sam Altman (41) und Elon Musk (55) pflichteten ihm bei. Anleger fürchten nun, dass ein langsameres Entwicklungstempo auch die milliardenschweren Investitionen in Chips und Rechenzentren bremsen könnte.
14.09.2026, 10:25 Uhr
KI-Aktien an der Schweizer Börse büssen deutlich ein
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk
Der Schweizer Leitindex startet mit leichten Zugewinnen in die neue Börsenwoche. Gut eine Stunde nach Handelsstart liegt der SMI 0,7 Prozent im Plus – nach oben gezogen durch die drei Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche, die alle klar zulegen.
Am anderen Ende der Skala liegt der Konzern ABB, dessen Aktien 3,6 Prozent einbüssen. Das Zürcher Unternehmen baut zurzeit sein Rechenzentrum-Geschäft deutlich aus, weshalb es zu den Schweizer KI-Firmen zählt. Am breiten Markt geben auch andere Titel von Firmen aus der Tech-Branche deutlich nach. Inficon und VAT verlieren knapp 5 Prozent, Comet und AMS-Osram gar rund 6 Prozent.
Künstliche Intelligenz versetzt die Finanzmärkte gerade in Alarmbereitschaft. Der Grund: Führende Köpfe der Tech-Branche warnen vor den Gefahren durch KI. Am Wochenende forderte Dario Amodei (43), Chef der KI-Schmiede Anthropic, in einem aufsehenerregenden Essay: «Wir müssen die Geschwindigkeit verlangsamen, mit der wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern.» Ansonsten könnten wir schon bald die Kontrolle über die Technologie verlieren. OpenAI hat nun sogar den geplanten Börsengang abgesagt. Mehr dazu liest du hier bei Tech-Experte Mischa Stünzi.
10.09.2026, 17:10 Uhr
Schweizer Franken fällt auf 17-Monate-Tief
Von Sven Schumann, Praktikant Ressort Wirtschaft
Die Abwertung des Schweizer Frankens setzt sich fort. Nach dem Zinsentscheid der europäischen Zentralbank (EZB) vom Donnerstag kletterte der Euro gegenüber der hiesigen Währung auf bis zu 0,945 Franken. Letztmals musste für einen Euro im Frühling 2025 so viel bezahlt werden. Zum Vergleich: Im März 2026 kostete der Euro noch 90 Rappen. Seither verliert der Franken stetig an Wert.
Nach der Zinserhöhung der EZB liegt der Leitzins in der Eurozone nun bei 2,5 Prozent, während das Zinsniveau in der Schweiz weiterhin bei 0 Prozent verbleibt. Dieser Unterschied hat auch Auswirkungen auf den Wechselkurs: Höhere Zinsen im Euroraum machen die europäische Währung für Investoren attraktiver im Vergleich zum Schweizer Franken.
09.09.2026, 10:36 Uhr
Öl über 100 Dollar, SMI unter 14’000 Punkten – Unruhe an den Märkten
Von Mischa Stünzi, Redaktor Wirtschaft
Der Preis für die Rohölsorte Brent ist am Mittwoch über 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) gestiegen – zum ersten Mal seit Juli. Grund dafür ist ein erneutes Aufflammen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Der Anstieg der Energiepreise schürt Befürchtungen, dass die Inflation anziehen könnte. Das wiederum würde den Druck auf die Notenbanken erhöhen, die Zinsen anzuheben.
Die globale Unsicherheit zeigt sich am Mittwochmorgen auch an der Schweizer Börse. Der SMI liegt 0,7 Prozent im Minus und fällt unter 14’000 Punkte. Zur Belastung wird erneut das Index-Schwergewicht Novartis. Die Aktie des Pharmakonzerns büsst am Vormittag rund 1 Prozent ein.
08.09.2026, 11:37 Uhr
Novaris-Aktie mit höchsten Verlusten seit 2020
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk
Die Aktie von Novartis taucht den zweiten Tag in Folge – diesmal sind es empfindliche Verluste. Im frühen Handel büsst das SMI-Schwergewicht zeitweise über 10 Prozent ein. Am Montag ging der Titel des Basler Pharma-Riesen mit einem Minus von 3,2 Prozent aus dem Handel. Es sind die höchsten Kursverluste seit 2020. Novartis zieht auch den SMI ins Minus. Der Leitindex verliert 1,4 Prozent.
Grund für den Aktieneinbruch sind erneut schlechte Studiendaten. Die Ergebnisse für ein Medikament zur Behandlung einer Muskelkrankheit enttäuschten. Zuvor hatte sich bereits die gewünschte Wirkung eines Herzmittels nicht bewahrheitet.
Erst letzte Woche war die Novartis-Aktie auf ein neues Allzeithoch geklettert. Die aktuellen Kursverluste machen nun grosse Teile der bisherigen Jahresgewinne zunichte. Noch immer liegt der Titel seit Anfang Jahr aber gut 5 Prozent im Plus.
07.09.2026, 10:04 Uhr
Novartis zieht Leitindex SMI deutlich ins Minus
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk
Die Schweizer Börse startet schlecht in die neue Woche: Der Leitindex SMI büsst am Montag im frühen Handel 1,2 Prozent ein. 17 von 20 Titel sind im Minus, nur die ABB-Aktie trotzt mit Zugewinnen von 0,8 Prozent den Kursverlusten.
Der grosse Verlierer zum Handelsstart ist Novartis. Die Aktie des Basler Pharma-Riesen taucht um 3,5 Prozent. Der Grund ist ein enttäuschendes Studienergebnis. Ein neues Herzmedikament ist bei einem Test durchgefallen. Die Arznei Pelacarsen sollte das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen minimieren, dies hat sich aber nicht bewahrheitet.
Noch vor einer Woche feierte Novartis einen grossen Erfolg. Der Pharmakonzern konnte damals positiv ausgefallene Studiendaten zur Behandlung von Multipler Sklerose vorlegen. Die Aktie kletterte daraufhin am letzten Montag auf ein neues Allzeithoch. In diesem Jahr liegt das SMI-Schwergewicht immer noch 15,5 Prozent im Plus.
26.08.2026, 11:39 Uhr
Kursfeuerwerk bei Stadler nach starken Zahlen
Von Michael Hotz, Teamlead Wirtschaftsdesk
Freudentag für Peter Spuhler (67): Die Aktie von Stadler hebt am Mittwoch regelrecht ab. Kurz vor Mittag liegt der Titel des Thurgauer Zugbauers von Patron und Hauptaktionär Spuhler 17 Prozent im Plus – und erreicht damit den höchsten Stand seit über zwei Jahren.
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Das Kursfeuerwerk ausgelöst haben die starken Halbjahreszahlen, die Stadler am Morgen verkündet hatte. Der Umsatz des Zugunternehmens stieg in den ersten sechs Monaten auf 2 Milliarden Franken – ein Plus von 40 Prozent. Mehr zum Ergebnis erfährst du im Artikel von Wirtschaftsexpertin Nathalie Benn.
Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten. Einzig beim Gewinn, der nur minimal gestiegen ist, kam Stadler nicht an die Prognosen der Finanzexperten heran. Die Anlegerinnen und Anleger zeigen sich trotzdem erfreut – wie generell in diesem Jahr. Seit Jahresbeginn hat die Stadler-Aktie bereits um über 30 Prozent zugelegt.
24.08.2026, 09:12 Uhr
Preisschock für Nvidia-Kunden
Von Nathalie Benn, Redaktorin am Wirtschaftsdesk
Speicherchips werden derzeit ein immer rareres Gut: Hersteller wie Samsung, SK Hynik oder Micron können mit der explodierenden Nachfrage aufgrund des KI-Booms kaum Schritt halten. Konsequenzen hat das für Tech-Schwergewichte wie Microsoft, Alphabet oder Apple. Letzterer hat deshalb jüngst die Preise für zahlreiche Produkte nach oben geschraubt – auch in der Schweiz. Eine umfassende Preisübersicht für die Apple-Geräte findest du in diesem Artikel von meinem Kollegen Thomas Benkö.
Nun hat die Chip-Krise offenbar auch Folgen für Marktführer Nvidia: Der Tech-Konzern rund um CEO Jen-Hsun Huang (63) plant laut Bloomberg eine deutliche Preiserhöhung für Server mit bestimmten Hochleistungschips. Dies berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Insider. Betroffen seien insbesondere Systeme mit den neuen Chip-Generationen Vera Rubin und Grace Blackwell. Anfang 2027 sollen die Preise in vielen Fällen um mehr als 15 Prozent steigen. Wie stark der Aufschlag ausfällt, hängt demnach von Chipgeneration und Speicherausstattung ab. Nvidia selbst hat den Bericht bislang nicht kommentiert.
Für den ohnehin milliardenschweren KI-Ausbau ist das eine schlechte Nachricht. Die Rechenzentren verschlingen bereits enorme Summen, gleichzeitig bleiben Chips knapp. Und an der Börse wächst die Skepsis der Anleger, ob sich die gigantischen KI-Investitionen je auszahlen werden. Erst vor wenigen Monaten sorgte das für einen massiven Ausverkauf bei Tech-Aktien, den du hier nachlesen kannst. Mit den höheren Preisen für Nvidia-Systeme wird die Rechnung für Microsoft, Google und Co. nun noch teurer.
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