Neue Vorwürfe – Hat Xhaka ein gefälschtes Zertifikat für USA-Reise benutzt?

Das ist passiert: Nati-Captain Granit Xhaka steht wegen eines gefälschten Covid-Zertifikats in der Kritik. Der Spieler gab kürzlich zu, das Dokument 2022 gekauft zu haben, ohne sich impfen zu lassen. Zeitgleich kommunizierte der Schweizer Fussballverband SFV, dass Xhaka am bevorstehenden Zusammenzug des Nationalteams nicht teilnehmen werde. Jetzt werfen neue Vorwürfe Fragen über sein Verhalten auf.
Wirbel um USA-Reise 2022: Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, soll Xhaka sein gefälschtes Zertifikat für eine USA-Reise mit seinem damaligen Klub Arsenal im Juli 2022 genutzt haben. Das steht im Widerspruch zu Angaben des SFV, wonach Xhakas falsches Zertifikat nicht für Länderspiele oder grosse Turniere relevant war.
Embolo fehlt ebenfalls bei Nati-Spielen
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Breel Embolo wird für den aktuellen Nati-Zusammenzug ausgeschlossen. Hintergrund ist eine 2021 bekannt gewordene Verurteilung wegen des Erwerbs gefälschter Covid‑Reisezertifikate.
Der Schweizerische Fussballverband erfuhr gemäss eigenen Angaben erst vor wenigen Tagen von dem Strafmass, einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 3000 Franken.
Laut SFV betrifft die Massnahme nur die aktuellen Spiele. Trainer Murat Yakin plant dennoch, im November wieder auf Embolo zu setzen.
Das sagt der SFV: Der Verband bleibt dabei, dass Xhakas gefälschtes Zertifikat keinen Bezug zu einem sportlichen Anlass der Nationalmannschaft hatte. Laut Verbandspräsident Peter Knäbel war bei der internen Aufarbeitung lediglich die Rolle von Xhaka bei Nati-Einsätzen untersucht worden. Unklar bleibt jedoch, wie der Verband gehandelt hätte, wenn die Sache vor der Weltmeisterschaft 2022 oder 2026 ans Licht gekommen wäre.
Diese Konsequenzen drohen Xhaka: Die neuesten Enthüllungen könnten für Xhaka in den USA weitere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Sollten die dortigen Behörden Ermittlungen aufnehmen, könnte der Spieler Schwierigkeiten bei seiner Einreise in die Vereinigten Staaten bekommen. Ob dies Xhakas künftige Teilnahme an internationalen Clubspielen oder sogar an einem US-Turnier mit der Nati gefährden könnte, ist derzeit unklar.
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