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Sunday, November 8, 2026

heise+ | Obsbot Talent 2 im Test: Mehrkamera-Streaming aus einem Gerät

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Sie wollen mehrere Kameras über HDMI, USB oder Netzwerk als Quellen nutzen, ihre Bilder mischen, Grafiken einblenden und eine Sendung gleichzeitig mit professionellem Anspruch auf verschiedenen Plattformen streamen und parallel aufzeichnen? Wer dafür einen Rechner einsetzt, muss eine umfangreiche Produktionsumgebung zusammenstellen. Für die HDMI-Signale braucht es passende Capture-Hardware mit ausreichend Eingängen; in der Regiesoftware werden Quellen eingebunden, Szenen angelegt und Ton sowie Ausgabe eingerichtet. Sollen zusätzlich die Videos einzelner Kameras für den späteren Schnitt separat aufgezeichnet werden, muss auch diese Funktion vorgesehen sein. Da liegt der Gedanke nah: Wenn man eh schon Hardware benötigt, dann doch am besten eine, die alle Anforderungen bündelnd erfüllt.

Obsbot vereint diese Aufgaben in einem kompakten Gerät mit Touchscreen namens „Talent 2“. Schon der Vorgänger vereinte Bildmischer, Monitor, Recorder und Encoder. Mit vier statt zwei HDMI-Eingängen, Streaming bis 4K60 – womit sich das Gerät etwa auch für Gaming- und Sportübertragungen empfiehlt – und bis zu vier separaten Quellenaufzeichnungen soll die zweite Generation auch umfangreichere Produktionen stemmen.

Wie viel Aufbauarbeit das Talent 2 zum Preis von 2500 Euro tatsächlich erspart und wie gut die Bedienung während einer laufenden Sendung gelingt, klärt unser Test.

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