Indonesien – Erdbeben vor Indonesien fordert mindestens 20 Todesopfer

- Ein Erdbeben der Stärke 7.7 hat den Osten Indonesiens erschüttert.
- Nach Angaben der örtlichen Behörden kamen mindestens 20 Personen ums Leben.
- Nach dem Hauptbeben wurden mehrere Nachbeben registriert.
- In mehreren Regionen Indonesiens wurden Tsunami-Wellen von weniger als einem Meter Höhe gemessen.
Das Beben ereignete sich vor der Küste der östlichen Inseln. Rund drei Stunden nach dem Beben hob die zuständige Behörde die Tsunami-Warnung wieder auf. Besonders stark war das Beben in den Provinzen Ost-Nusa Tenggara und West-Nusa Tenggara sowie Teilen von Süd-Sulawesi zu spüren. Nach Angaben der Behörden dauerte die Erschütterung in mehreren Gebieten rund eine Minute.
Der Polizeichef von Ost-Nusa Tenggara, Rudi Darmoko, sagte, Stromausfälle in Städten und Dörfern hätten den Informationsfluss behindert und die Such- und Rettungsmassnahmen erschwert. «Wir sammeln weiterhin Berichte über Schäden und Opfer, aber es gibt Kommunikationsstörungen», sagte Darmoko.
In Maumere auf der Insel Flores stürzten Teile eines Gebäudes ein. In einem Bezirk der Provinz Ost-Nusa Tenggara wurden zudem Patienten eines Spitals vorsorglich ins Freie gebracht. Medien berichteten ausserdem von mindestens einem Erdrutsch.
Das indonesische Geophysik-Institut BMKG registrierte das Hauptbeben um 4.58 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von rund 15 Kilometern. Danach folgten mehrere Nachbeben. Das australische Tsunami-Warnzentrum sah keine Gefahr für das australische Festland, die Inseln oder die australischen Hoheitsgebiete.
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