Worauf würdest du für tiefere Krankenkassenprämien verzichten?

«In der Schweiz haben alle Anspruch auf ein qualitativ hochstehendes Gesundheitswesen – das hat seinen Preis», sagte Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider am Dienstagnachmittag, als das BAG über den Anstieg der Krankenkassenprämien informierte. 412 Franken wird die durchschnittliche Krankenkassenprämie nächstes Jahr monatlich kosten. Das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent oder knapp 20 Franken im Vergleich zu diesem Jahr.
Bereits wird rege diskutiert, wie sich weitere Prämienanstiege künftig bremsen lassen. Die 20-Minuten-Community schlägt etwa höhere Mindestfranchisen, Gebühren für die Nutzung des Notfalls, tiefere Medikamentenpreise und einen konsequenteren Einsatz von Generika vor. Leistungen wie Homöopathie, Psychotherapie oder Abnehmspritzen sollten teilweise oder ganz aus der obligatorischen Grundversicherung in Zusatzversicherungen verlagert werden, fordern manche User.
Wirtschaftsprofessor Tilman Slembeck zieht gegenüber der NZZ gar ein Modell in Betracht, bei dem Versicherte freiwillig auf lebensverlängernde Therapien am Lebensende verzichten und dafür tiefere Prämien bezahlen. Worauf würdest du für günstigere Krankenkassenprämien verzichten – und worauf auf keinen Fall? Erzähl es uns.
Shirin Camenisch (sca) arbeitet seit 2025 als Praktikantin im Ressort News
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