Am Fifa-Council – Infantinos Kritiker halten an Rücktrittsforderung fest

Europas Fussball-Funktionäre halten auch nach einer Entschuldigung von Gianni Infantino bei der Sitzung des Fifa-Councils an ihrer Rücktrittsforderung an den Präsidenten fest. Infantino habe bei der Sitzung zugehört und eine Beantwortung zu allen Themen zugesagt, berichtete die englische Fifa-Vizepräsidentin Debbie Hewitt. Ein Zeitrahmen für die Antworten wurde allerdings nicht gegeben.
Bis zum 18. November müssen die Europäer einen möglichen Gegenkandidaten für die Präsidentschaftswahl im März 2027 aufstellen, der Infantino herausfordern soll. «Das Vertrauen in ihn ist verloren. Es müssen jetzt neue Leute neue Ideen entwickeln, wie wir diese Organisation, die ja extrem wichtig ist für den Weltfussball, auf seriöse Beine stellen», sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf.
Friedenspreis auf Prüfstand
Bis zur nächsten Council-Sitzung am 16. Dezember in Doha soll zudem ein Entscheid über die Zukunft des Fifa-Friedenspreises fallen, den Infantino im Vorjahr auf groteske Weise an US-Präsident Donald Trump verliehen hatte.
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