וואלהקאליבאף: "על איראן לגבש תוכנית התגברות על הסנקציות האמריקניות"ESPN DeportesMourinho: "Rodri hubiera sido la guinda" del mercado de Real MadridInquirerMarcos declares special non-working days in 3 municipalitiesThe Jerusalem PostIsrael’s new Syria dilemma: Netanyahu’s Russia playbook faces 'Turkey test'ESPN'You have to be smart with that money': How WNBA players are enjoying new higher salariesRTP DesportoKochorashvili deixa Sporting e assina pelo Sevilha por quatro épocasBollywood HungamaThe Ba***ds of Bollywood season 2 in the works? Bilal Siddiqi reveals Netflix, Shah Rukh Khan-owned Red Chillies are in talksDaily MaverickTHE WEEKEND WRAP: ANC’s apartheid indemnity deal, AI tags itself, and rattled Boks or ready Boks?KoimoiTop 10 Highest-Grossing Bollywood Films Of 2026 At The Indian Box OfficeVanguardTyson Fury says Anthony Joshua fight could be offWirtualna PolskaTragedia w Gawłowie. Kierowca uderzył w przepust drogowy. Nie żyjeThe IndependentPrince Harry and celebrities ordered to pay £9.5m to Daily Mail publisher after losing High Court battle
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, August 21, 2026

Showdown in der Waadt: Parteivorstand wendet sich von Dittli ab

Translate

Showdown in der Waadt

Parteivorstand wendet sich von Dittli ab

Sie steht alleine da: Der kantonale Vorstand der Mitte Waadt distanziert sich von der eigenen Staatsrätin Valérie Dittli. Wie schon zuvor der Präsidialausschuss spricht er sich gegen Dittlis Kandidatur für eine weitere Amtszeit aus.

Publiziert: vor 18 Minuten

Aktualisiert: vor 17 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Die Mitte Waadt kritisiert Staatsrätin Valérie Dittli wegen eigenmächtiger Kandidatur-Ankündigung
  • Der Parteivorstand spricht sich mit 14 zu 6 Stimmen gegen Dittli aus
  • Delegiertenversammlung entscheidet am 2. September über Dittlis politische Zukunft
Blickgruppe_Portrait_287.JPG

Daniel BallmerRedaktor Politik

Das Tischtuch scheint endgültig zerschnitten zu sein. Der kantonale Vorstand der Mitte Waadt zeigt sich von der eigenen Staatsrätin Valérie Dittli (33) «tief enttäuscht». Kritisiert wird gerade, dass die Regierungsrätin ohne jede Absprache mit der Partei ihre erneute Kandidatur angekündigt habe.

Bemängelt wurden die mangelnde Koordination mit dem Parteipräsidium und die Nichteinhaltung gesetzter Fristen. Die Ankündigung einer bereits beschlossenen Kandidatur – mit oder ohne Unterstützung der Delegiertenversammlung – zeuge von einer «offenkundigen Geringschätzung» für die Partei und ihre Mitglieder.

Parteibasis hat das letzte Wort

Wie zuvor bereits der Präsidialausschuss sprach sich am Donnerstagabend auch der Parteivorstand gegen eine weitere Amtszeit der Staatsrätin aus. Mit 14 zu 6 Stimmen bei zwei Enthaltungen empfahl er der Delegiertenversammlung, ihre Kandidatur nicht zu unterstützen. Die Parteileitung bekräftige damit «ihren Willen, ein neues Kapitel aufzuschlagen». Das Kapitel Dittli soll geschlossen werden.

Das letzte Wort hat die Parteibasis. Die Delegiertenversammlung wird am 2. September stattfinden. Die Parteileitung kündigte bereits an, dass Dittli keine Gegenkandidatur gegenüberstehen werde.

Finanzdepartement entzogen

Dittli steht schon länger in der Kritik. Gegner werfen der jungen Staatsrätin schwere Managementfehler vor. Die Regierung entzog ihr das Finanzdepartement, weil sie unrechtmässig Einsicht in Steuerakten reicher Steuerzahler verlangte. Seither ist sie nur noch für die Bereiche Landwirtschaft und Digitalisierung zuständig. Das Verhältnis zu ihren Kollegen im Staatsrat ist zerrüttet.

Diese Querelen haben die Mitte-Partei in ein Dilemma geführt. Sie verfügt über keine Hausmacht im Kantonsparlament und war für Dittlis Wahl auf ein Bündnis mit der FDP und der SVP angewiesen. Die anderen bürgerlichen Parteien schliessen eine erneute Unterstützung aber aus.

Dittli soll ihrerseits damit gedroht haben, die Partei zu verlassen und unabhängig zu kandidieren. «Die Mitte ist meine Familie», betonte Dittli in einem Interview mit «Le Matin Dimanche». Eine Kandidatur als Unabhängige schloss sie dennoch nicht aus.

View the original on Blick

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.