Huthi-Miliz nimmt laut Berichten Hafenstadt im Jemen ein
Medienberichte Huthi nehmen wichtige Hafenstadt im Jemen ein
Stand: 10.09.2026 • 21:23 Uhr
Die Huthi haben im Jemen eine Offensive auf das Küstengebiet gestartet. Medienberichten zufolge nahm die vom Iran unterstützte Miliz nun die Hafenstadt Mokka ein - und kontrolliert damit einen Zugang zu einer strategisch wichtigen Meerenge.
Die Huthi im Jemen haben übereinstimmenden Medienberichten zufolge die Kontrolle über die Hafenstadt Mokka am Roten Meer übernommen. Das berichteten mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend.
Die Huthi sind damit der Kontrolle der Meerenge Bab al-Mandab einen entscheidenden Schritt näher. Sie zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt und verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus hat die Handelsroute weiter an Bedeutung gewonnen.
In der vergangenen Woche hatte die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz eine groß angelegte Offensive begonnen, die auf die Küstengebiete entlang der Meerenge abzielt.
Weitere Gebiete eingenommen?
Den Berichten zufolge, sollen die Huthi auch weitere Gebiete eingenommen haben - etwa die Inseln Hanisch und Zukar. Es seien Raketen eingesetzt und Kämpfer in Booten auf die Insel transportiert worden, hieß es. Jemenitische Regierungskreise widersprachen dieser Darstellung.
Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten Huthi gegen die Regierung, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, und verbündete Milizen. Mokka war lange von Kräften kontrolliert worden, die mit der international anerkannten Regierung des Jemens verbündet sind. Die Einnahme der Stadt ist einer der größten Gebietsgewinne der Huthi seit 2022.
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