Wegen Kontakt zu Alvarez – Barcelona kassiert 602 Euro Strafe – und will nicht zahlen

Kurioses Strafmass in Spanien: Barcelona muss wegen unerlaubter Kontaktaufnahme mit dem argentinischen Nationalspieler Julian Alvarez eine Geldstrafe von 602 Euro zahlen. Das entschied der spanische Fussballverband RFEF nach einer Beschwerde von Atletico Madrid, wie diverse spanische Medien berichteten.
Der Hauptstadtklub hatte den Katalanen vorgeworfen, mit dem Stürmer verhandelt zu haben, ohne zuvor den Verein schriftlich zu kontaktieren, bei dem Alvarez noch bis 2030 unter Vertrag steht. Die Strafe stützt sich auf Artikel 133 des Verbandsreglements, der Verstösse gegen geringfügige Regelpflichten ahndet.
Barcelona bockt
Barça will derweil die Geldstrafe nicht zahlen und kündigte laut Medien wie Marca Berufung an. Obwohl der Klub die 602 Euro als «lächerlich gering» betrachtet, lehnt er die Zahlung aus grundsätzlichen Gründen ab: Er ist überzeugt, sich korrekt verhalten zu haben.
Der Streit hatte sich im Sommer zugespitzt, nachdem Alvarez bei der WM in den USA einen Wechsel ins Gespräch gebracht hatte.
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