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Saturday, September 19, 2026

Polizistin bis Apfelkönigin: Diese Landfrauen kämpfen um den Sieg

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Polizistin bis Apfelkönigin

Diese Landfrauen kochen um den Sieg

Von der Polizistin über eine Apfelkönigin bis hin zur gelernten Damenschneiderin: Erneut wollen sieben Landfrauen den grössten TV-Kochwettbewerb der Schweiz für sich entscheiden – doch nur eine kann gewinnen.

Publiziert: vor 20 Minuten

Aktualisiert: vor 9 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Sieben Frauen aus der Schweiz treten in der neuen «Landfrauenküche» an
  • Die Teilnehmerinnen zeigen ihre Höfe, ihr Familienleben und ihre kulinarischen Fähigkeiten im Wettbewerb
  • Ex-Siegerin Irène Meier plant Live-Sendung mit früheren Gewinnerinnen im Januar 2027

Claudia Kilchmann (39) aus Obernau LU

Zu Hause kocht die gebürtige Bernerin am liebsten unkompliziert. Schliesslich lebt sie mit ihrem Mann Ruedi, fünf Kindern und den Schwiegereltern unter einem Dach. Ihren Alltag auf dem Hof Sackweid teilt die gelernte Tierarztassistentin und Fachfrau Gesundheit auf Instagram – als persönliches Tagebuch und mit dem Ziel, mehr Verständnis für die Landwirtschaft zu schaffen.

Sonja Rutz (46) aus Küssnacht am Rigi SZ

Gemeinsam mit ihrem Mann Hanspeter bewirtschaftet die dreifache Mutter einen Landwirtschaftsbetrieb an der Rigi. Dort bietet die Tochter des Muotathaler Wetterschmöckers Kari Hediger mit ihren 22 Lamas Trekkingtouren an. Im Sommer lebt die Familie zeitweise auf der Seebodenalp und betreut rund 200 Tiere. Im Winter hingegen arbeitet die gelernte Pflegefachfrau im Spital, während sich ihr Mann zu Hause um Haushalt und Familie kümmert.

Miriam Bienz (47) aus Gerzensee BE

Die gelernte Damenschneiderin kam als Quereinsteigerin auf den Hof. Dort lernte sie unter anderem Geduld. Sie ist überzeugt: Trotz hoher Arbeitsbelastung sollten Bäuerinnen und Bauern auf Körper und Seele achten. Dies wurde auch ihrem Mann Peschä nach einem schweren Schicksalsschlag bewusst.

Mehr in der «GlücksPost»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Monika Kern (36) aus Amlikon-Bissegg TG

Als ehemalige Thurgauer Apfelkönigin setzt sie ihren Trumpf – den Apfel – im Menü und als Deko ein. Die vierfache Mutter liebt die klassische Rollenverteilung: Während ihr Mann Christian den Hof mit Kühen, Ackerbau und Mostobstbäumen führt, kümmert sie sich um die Kinder. Einmal pro Woche gönnt sie sich einen Abend ausser Haus und kombiniert Pilates, Turnverein und geselliges Beisammensein.

Margrit Streiff (45) aus Braunwald GL

Während die 45-Jährige mitten im Leben steht, denkt ihr 14 Jahre älterer Mann Jakob bereits an die Pensionierung. Auf dem Milchwirtschaftsbetrieb sorgt die fünffache Mutter im Sommer für frischen Alpkäse, -butter und -rahm. Drei der fünf Kinder wohnen noch zu Hause und helfen ebenfalls tatkräftig auf dem Hof mit.

Angélique Bapst (36) aus Oberschrot FR

Die Senslerin wurde von Bekannten für die «Landfrauenküche» angemeldet – sie wollten Angéliques Abenteuerlust wiedererwecken. Schliesslich hat die vierfache Mutter vieles mitgemacht – sowohl ihr jüngster Sohn als auch ihr Mann hatten mit der Gesundheit zu kämpfen. Dennoch hat sie während dieser Zeit nie ihren Optimismus verloren.

Mirjam Leuenberger (41) aus Gelterkinden BL

Auch eine Polizistin stellt sich dieses Jahr der «Landfrauenküche»: Mirjam lebt mit ihrem Mann Stephan und den Kindern auf dem Hof Aerntholden. Sie liebt Triathlon und Bergsport – und nimmt das Leben mit einer grossen Portion Humor. In der Küche wagt sie sich auf Neuland. Ihr Ziel: «Dass die Teller leer retour kommen und alle am nächsten Tag noch leben.»

«Landfrauenküche»-Star Irène Meier

Ein ereignisreiches Jahr

GlücksPost: Irène Meier, welche schönen Momente haben Sie der TV-Sendung «Landfrauenküche» zu verdanken, die Sie vergangenes Jahr gewonnen haben?
Irène Meier: Ich wurde oft erkannt und angesprochen, gerade bei Festen mit ländlichem Publikum wie dem Eidgenössischen Jodlerfest. Ein besonderer Höhepunkt war, dass ich auf der Bettmeralp VS eine 1.-August-Ansprache halten durfte. Dabei habe ich meine Tracht zum roten Faden gemacht, in der ich nun schon so viel erleben durfte: Ich trug sie beim Finale der «Landfrauenküche» und ebenso für die 1.-August-Rede. Ein weiterer besonderer Moment war, als mich Schwingerkönig Matthias Sempach, den ich früher angehimmelt habe, erkannt und angesprochen hat, weil er mich aus der Sendung kannte. Sie wollten Ihr «Wöschhüttli» umbauen und ab und zu Gäste bewirten.

Was ist daraus geworden?
Gross umgebaut haben wir noch nicht, aber es ist schön eingerichtet. Seither habe ich darin zum Beispiel Nachbarn mit einem Fünfgang-Menü bekochen dürfen – mit der Kocherei war ich drei Tage lang beschäftigt –, eine Gruppe Junggesellinnen hat bei mir einen Dessert-Workshop durchgeführt, und demnächst findet bei uns eine kulinarische Lesung statt. Wenn es passt, koche ich gern für Gäste oder für einen Event.

Sie erwähnten in der GlücksPost, dass Sie sich heuer vielleicht wieder einmal grosse Ferien mit allen vier Kindern in Schweden gönnen möchten. Hat das geklappt?
Nein, wegen des Irankriegs wären die Flugtickets zu teuer gekommen. Weil dann die Anfrage von der Bettmeralp reinkam und wir sowieso ans Openair der Genderbüebu wollten, verbrachten wir kurzerhand eine Woche Sommerferien im Wallis.

Werden Sie die neue Staffel der «Landfrauenküche» verfolgen?
Ich werde auf jeden Fall mit den Frauen mitfiebern und bin gespannt, wem ich beim Staffelfinale einen Blumenstrauss überreichen darf. Im Januar ist zudem eine Live-Sendung mit den letzten zehn Siegerinnen geplant. Mit den früheren Siegerinnen Irma Schatt und Eliane Schürpf treffe ich mich ab und zu, und wir haben schon einen Plan ausgeheckt, wie wir das gut über die Bühne bringen.

Irène Meier (44) lebt mit Mann und vier Kindern in Alosen ZG. Sie arbeitet als Kindergärtnerin und packt bei der Betriebsgemeinschaft ihres Mannes mit an. 2025 überzeugte sie in der TV-Sendung «Landfrauenküche» mit ihrem dem Thema Wäsche gewidmeten Menü.

SRF/Ueli Christoffel

Ein ereignisreiches Jahr

GlücksPost: Irène Meier, welche schönen Momente haben Sie der TV-Sendung «Landfrauenküche» zu verdanken, die Sie vergangenes Jahr gewonnen haben?
Irène Meier: Ich wurde oft erkannt und angesprochen, gerade bei Festen mit ländlichem Publikum wie dem Eidgenössischen Jodlerfest. Ein besonderer Höhepunkt war, dass ich auf der Bettmeralp VS eine 1.-August-Ansprache halten durfte. Dabei habe ich meine Tracht zum roten Faden gemacht, in der ich nun schon so viel erleben durfte: Ich trug sie beim Finale der «Landfrauenküche» und ebenso für die 1.-August-Rede. Ein weiterer besonderer Moment war, als mich Schwingerkönig Matthias Sempach, den ich früher angehimmelt habe, erkannt und angesprochen hat, weil er mich aus der Sendung kannte. Sie wollten Ihr «Wöschhüttli» umbauen und ab und zu Gäste bewirten.

Was ist daraus geworden?
Gross umgebaut haben wir noch nicht, aber es ist schön eingerichtet. Seither habe ich darin zum Beispiel Nachbarn mit einem Fünfgang-Menü bekochen dürfen – mit der Kocherei war ich drei Tage lang beschäftigt –, eine Gruppe Junggesellinnen hat bei mir einen Dessert-Workshop durchgeführt, und demnächst findet bei uns eine kulinarische Lesung statt. Wenn es passt, koche ich gern für Gäste oder für einen Event.

Sie erwähnten in der GlücksPost, dass Sie sich heuer vielleicht wieder einmal grosse Ferien mit allen vier Kindern in Schweden gönnen möchten. Hat das geklappt?
Nein, wegen des Irankriegs wären die Flugtickets zu teuer gekommen. Weil dann die Anfrage von der Bettmeralp reinkam und wir sowieso ans Openair der Genderbüebu wollten, verbrachten wir kurzerhand eine Woche Sommerferien im Wallis.

Werden Sie die neue Staffel der «Landfrauenküche» verfolgen?
Ich werde auf jeden Fall mit den Frauen mitfiebern und bin gespannt, wem ich beim Staffelfinale einen Blumenstrauss überreichen darf. Im Januar ist zudem eine Live-Sendung mit den letzten zehn Siegerinnen geplant. Mit den früheren Siegerinnen Irma Schatt und Eliane Schürpf treffe ich mich ab und zu, und wir haben schon einen Plan ausgeheckt, wie wir das gut über die Bühne bringen.

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