Paris-Attentäter Kevin T. (39) gesteht rassistische Bluttat

«Rache» für Krawalle
Paris-Attentäter Kevin T. (39) gesteht rassistische Bluttat
In der Wohnung des mutmasslichen Täters fanden Ermittler «Mein Kampf» und Sprengfallen: Nach dem tödlichen Angriff nahe Paris prüfen die Behörden, ob Kevin T. Kontakte zur rechtsextremen Szene hatte.
Publiziert: vor 2 Minuten
- Kevin T. gesteht den rassistischen Angriff nahe Paris und zeigt laut Ermittlern keine Reue
- Der MMA-Nachwuchskämpfer Pengo Bossio Wangi starb, fünf weitere Menschen wurden verletzt
- Macron sprach von Terror; Ermittler fanden «Mein Kampf» und prüfen rechtsextreme Kontakte
Yannick WeberNewsdesk
Kevin T. (39) steht zu seiner tödlichen Tat. Der Mann, der am Freitag nahe Paris gefasst wurde, zeigt laut Ermittlern keinerlei Reue. Bei seinem rassistischen Angriff starb der französische MMA-Nachwuchskämpfer Pengo Bossio Wangi (†26). Fünf weitere Menschen wurden verletzt – ein zwölfjähriges Mädchen schwebte am Samstag in Lebensgefahr.
Laut «Le Monde» wollte Kevin T. nach eigenen Angaben die Opfer Plünderungen und Ausschreitungen vom Samstag, 17. Oktober in mehreren französischen Städten «rächen». Er schoss mit einer automatischen Waffe gezielt auf Schwarze und Menschen arabischer Herkunft die ihm bei dem Angriff über den Weg gelaufen seien. Danach liess er sich widerstandslos festnehmen.
Präsident Emmanuel Macron sprach bereits am Freitag von einem rassistischen Terroranschlag. In der Wohnung des Verdächtigen fanden Ermittler Hitlers ‹Mein Kampf›. Weil die Räume mit Sprengfallen versehen waren, rückten Spezialisten aus. Die Antiterror-Staatsanwaltschaft PNAT prüft nun, ob Kevin T. Kontakte zur rechtsextremen Szene hatte.
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