Deine Wäsche ist immer verchruglet? Das hat 7 Gründe

Glatt rein, verchruglet raus: Beim Waschen und Trocknen wirken Wasser, Bewegung, Druck und Wärme auf die Fasern deiner Kleider – und hinterlassen dort unerwünschte Spuren. Liegt die Wäsche in den Geräten eng zusammen oder nach dem Programm lange geknautscht in der Trommel, können sich Falten richtig festsetzen.
Wie wichtig ist es dir, dass deine Wäsche faltenfrei ist?
Darum knittert Wäsche in der Waschmaschine
Die Trommel ist zu voll
Stopfst du die Waschmaschine bis obenhin voll, fehlt den Kleidern Platz, um sich zu bewegen. Sie drücken gegeneinander, verdrehen sich und kommen eher zerknittert heraus. Als Faustregel gilt: Wenn alle Kleider drin sind, muss es zwischen dem Kleiderberg und der Trommel noch eine Handbreit Platz haben.
Du schleuderst zu stark
Mehr Umdrehungen holen mehr Wasser aus der Wäsche – können aber auch mehr Falten produzieren. Siemens Schweiz nennt eine zu hohe Schleuderdrehzahl als möglichen Grund für stark zerknitterte Kleidung, besonders bei empfindlichen Stoffen.
Du mischst schwere und leichte Stoffe
Tüechli, Jeans und leichte Blusen in einer Ladung sparen zwar Zeit, sind aber nicht unbedingt schlau. Schwere Textilien können leichtere Stücke stärker zusammenknüllen. Zudem brauchen die Materialien oft unterschiedliche Programme. Sortiere deshalb nicht nur nach Farbe, sondern auch etwas nach Gewicht und Stoffart.
Weichspüler kann helfen – aber nicht immer
Weichspüler legt sich auf die Fasern, macht sie geschmeidiger und kann statische Aufladung sowie Knitter reduzieren. Für empfindliche Haut ist er aber nicht immer die beste Wahl: Duftstoffe und andere Inhaltsstoffe können reizen. Und bei Tüechli kann der Film auf den Fasern die Saugfähigkeit mindern – aber die müssen ja auch nicht faltenfrei aus der Maschine kommen.
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Darum kommt Wäsche zerknittert aus dem Tumbler
Die Wäsche ist zu nass
Kommt die Ladung sehr nass aus der Waschmaschine, wird sie schwerer und kann im Tumbler eher zu einem Knäuel werden. «Better Homes & Gardens» rät in diesem Fall zu einem zusätzlichen Schleudergang in der Waschmaschine, bevor die Wäsche in den Tumbler kommt.
Der Tumbler ist zu voll
Auch hier braucht die Wäsche Platz. Ist die Trommel zu voll, können sich die Stücke nicht frei bewegen und trocknen ungleichmässiger. Verhedderte Wäsche am besten vor dem Trocknen kurz ausschütteln und auseinanderziehen. Wenn du lange Kleider oder Dinge mit besonders viel Verhedder-Potenzial wäschst, kann es sich auch lohnen, während des laufenden Programms einen Blick reinzuwerfen und alles auseinanderzuklauben.
Du trocknest alles zusammen oder zu heiss
Leichte Synthetik ist oft längst trocken, während dicke Baumwolle noch Zeit braucht. Bleibt alles zusammen im Tumbler, können die dünneren Stücke übertrocknen und stärker knittern. Auch zu hohe Temperaturen können Falten begünstigen. Ähnliche Stoffe zusammen zu trocknen und das passende Programm zu wählen, lohnt sich also.
Die fertige Wäsche bleibt liegen
Der einfachste Anti-Knitter-Trick kostet nichts: Wäsche nach dem Waschen und Trocknen möglichst rasch herausnehmen. Bleibt sie warm oder feucht zusammengedrückt in der Trommel, setzen sich Falten leichter fest. Direkt ausschütteln, aufhängen oder zusammenlegen sorgt definitiv für weniger Falten.
Hast du einen Trick, mit dem Wäsche besonders faltenfrei wird?
Meret Steiger (mst), arbeitet seit 2016 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin für Living und Auto & Mobilität und berichtet über Wohnen, Einrichten und Architektur.
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