Sprengdrohne neben Bundeswehr-Militärflugplatz gefunden

- Nahe des Bundeswehr-Flugplatzes Wunstorf wurde eine Drohne gefunden, die mit Sprengstoff bestückt gewesen sein könnte.
- Die Drohne weist laut Ermittlern auffällige Gemeinsamkeiten mit einer Semtex-Sprengdrohne auf, die im Sommer 2026 am Flughafen Leipzig gefunden wurde.
- Wunstorf gilt als zentrale Drehscheibe der Bundeswehr für Transporte weltweit – der Fund stuft den Vorfall als besonders brisant ein.
Nach dem Fund einer Drohne nahe eines Flugplatzes der deutschen Bundeswehr gehen Ermittler davon aus, dass das Flugobjekt mit Sprengstoff bestückt gewesen sein könnte. Unmittelbar neben dem Wrack, das laut Ermittler schon bis zu zwei Jahre lang unmittelbar neben dem «Fliegerhorst Wunstorf» liegen könnte, wurde demnach verdächtiges Material entdeckt.
Verdächtige Gemeinsamkeiten mit Leipzig-Drohne
Die gefundene Drohne weist laut den Ermittlern auffällige Gemeinsamkeiten mit jener Semtex-Sprengdrohne auf, die im Sommer 2026 am Flughafen Leipzig unmittelbar neben einer ukrainischen Frachtmaschine gefunden wurde. Dies berichtet die «Bild»-Zeitung. Mindestens ein Bauteil stammt demnach aus dem 3D-Drucker, ähnlich wie bei der Drohne in Leipzig.
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Sollte die am 18. September gefundene Drohne ebenfalls mit Sprengstoff bestückt gewesen sein, würde dies eine neue Eskalationsstufe bedeuten: Der Flugplatz Wunstorf gilt als zentrale Drehscheibe der Bundeswehr für Material- und Truppentransporte um die ganze Welt. Im Fall der in Leipzig gefundenen Sprengdrohne haben die deutschen Behörden mittlerweile definitiv Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich gemacht. Moskau weist die Vorwürfe zurück und bezeichnete den deutschen Bundeskanzler Merz als Kriegstreiber.
Benedikt Hollenstein (bho) ist seit 2021 bei 20 Minuten. Er schreibt für den Newsdesk und übernimmt dort auch Tagesleitungsschichten.
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