iPhone Duo: Falthandy sorgt für Engpässe und lange Wartezeiten

- Apples faltbares iPhone Duo ist schon vergriffen. Liefertermine rutschten beim Verkaufsstart bis Ende Januar 2027.
- Wann das Angebot die Nachfrage deckt, weiss Apple noch nicht.
- Wegen knapper Speicherchips erwartet Apple auch bei Macs und iPads Engpässe.
Wer ein faltbares iPhone will, braucht womöglich Geduld. Kurz nach Beginn der Vorbestellungen des iPhone Duos verschoben sich die voraussichtlichen Liefertermine laut «Business Insider» bis Ende Januar 2027.
Dabei gab es kurz nach dem Verkaufsstart Berichte über beschädigte Geräte. Bei einigen Käufern riss der innere Bildschirm. Apple bestätigte gegenüber Reuters ein Problem bei einer kleinen Zahl von Geräten. Wie viele betroffen sind, ist nicht bekannt.
Das iPhone Duo bleibt dennoch knapp. Wann Apple genügend Geräte bereitstellen kann, ist offen. Betriebschef Sabih Khan sagte bei der Präsentation der Quartalszahlen, die Produktion werde hochgefahren. Es sei aber schwer vorherzusagen, wann das Angebot mit der Nachfrage Schritt halten werde, berichtet «Business Insider».
Auch Macs und iPads betroffen
Apple kämpft zudem nicht nur beim neuen Faltmodell mit Engpässen. Im vergangenen Quartal fehlte laut Khan vor allem der Zugang zu einer fortschrittlichen Fertigungstechnologie für Apple-Prozessoren. Das schränkte das Angebot an iPhones, Macs und iPads ein.
Für das laufende Quartal erwartet Apple laut dem Bericht vor allem bei Macs und iPads Schwierigkeiten. Diesmal liegt es am Speicher: Die Nachfrage sei höher als erwartet.
Ein Grund für die Knappheit ist der Boom der künstlichen Intelligenz. Hersteller von Smartphones und Computern konkurrenzieren mit Betreibern von KI-Rechenzentren um Speicherchips. Das treibt die Kosten. Apple rechnet laut Geschäftsbericht damit, dass sich die Engpässe und die Kostenlage bei Speicher und Datenspeicher weiter verschärfen.
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iPhone-Geschäft wächst
Trotz der Engpässe hat Apple im vergangenen Quartal mehr umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 114,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte ebenfalls um 12 Prozent zu und erreichte 30,7 Milliarden Dollar.
Besonders gut lief das Geschäft mit dem iPhone: Der Umsatz kletterte um 17,5 Prozent auf 57,56 Milliarden Dollar. Damit übertraf Apple die Erwartungen der Analysten. Bei Dienstleistungen und im China-Geschäft blieben die Zahlen trotz Wachstum hinter den Erwartungen zurück.
Die höheren Speicherkosten drücken aber auf die Marge. Ohne den Effekt von Zollrückerstattungen wäre sie gegenüber dem Vorquartal laut Finanzchef Kevan Parekh vor allem deshalb um rund einen Prozentpunkt gesunken, berichtet «Business Insider». Vereinfacht zeigt die Marge, wie viel vom Umsatz nach Abzug der direkten Kosten übrig bleibt.
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Martine Anastasiou (man), Jahrgang 2001, arbeitet seit 2025 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin im Ressort Wirtschaft.
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