Der beste Laubsauger & Laubbläser mit Akku – Gardena ist Testsieger
Laubsauger und Laubbläser helfen, Wege, Hof und Garten bequem von Laub zu befreien. Wir haben aktuelle Modelle mit Akku getestet und zeigen, worauf es beim Kauf ankommt.
Um Wege und Gärten von Laub zu befreien, greift man klassisch zu Rechen und Besen. Das kann vor allem bei längeren Wegen oder großen Gärten anstrengend und zeitintensiv sein. Doch es gibt bequeme Alternativen, die nicht mal teuer sind.
Wir haben verschiedene Laubsauger und -bläser mit Akku getestet und zeigen, welche Geräte am besten abschneiden. Günstige Laubbläser inklusive Akku und Ladegerät gibt es schon ab 50 Euro. Aber wie brauchbar sind sie? Diese und weitere wichtige Fragen vor dem Kauf beantworten wir in dieser Bestenliste.
Welcher ist der beste Laubsauger & Laubbläser?
Wie beschrieben, gibt es nicht das eine beste Modell. Zwar verfügen die getesteten Laubsauger alle auch über eine Blasfunktion, wer aber nur nach einem Laubbläser sucht, ist mit Kombigeräten trotzdem schlechter beraten – schlicht, weil sie teurer und deutlich schwerer sind.
Unser Testsieger ist der Laubsauger von Gardena. Für das Modell sprechen die sehr hohe Saug- und Häckselleistung und das zu anderen Herstellern kompatible Akkusystem. Das Solo-Modell gibt es unter 145 Euro, das Set für knapp 205 Euro.
Technologiesieger ist der Laubsauger und -bläser von Stihl. Mit einem Preis ab 226 Euro ist das Gerät zwar teuer, dafür halten die Akkus lange durch und die Lautstärke hält sich in Grenzen. Das Set mit AK 20 und Ladegerät AL 101 ist ab 323 Euro erhältlich.
Unser Preis-Leistungs-Sieger ist das Kombigerät Einhell Venturro 36/240 ab 130 Euro ohne Akku und ab 210 Euro im Set. Neben der ordentlichen Leistung punktet das Modell mit gutem Handling und dem sehr fairen Preis – ideal für alle, die bereits Einhell-Akkus nutzen.
Den Preistipp bekommt der kleine und leichte Laubbläser von Güde für gerade einmal 50 Euro inklusive Ladegerät und einem 2-Ah-Akku (18 Volt) und 31 Euro ohne Akku. Das Modell LB 18-201-05 verzichtet zwar auf eine Sammel- und Häckselfunktion, für kleine Gärten und die sporadische Nutzung ist der Laubbläser aber prima geeignet.
KURZÜBERSICHT
Gardena PowerjetCollect P4A 18V
Der Gardena Powerjet Collect P4A ab 145 Euro überzeugt vor allem durch seine entspannte Bedienung: einrastender Schalter, Tragegurt und Stützrad machen auch längere Einsätze erträglich. Häckselfunktion, 30-Liter-Sack und Metall-Laufrad sind solide gelöst, der hohe Energiebedarf verlangt aber mindestens einen 4-Ah-Akku. Nicht der stärkste, aber der angenehmste Laubsauger im bisherigen Testfeld.
VORTEILE
- bequeme Bedienung
- hohe Blasgeschwindigkeit
- gute Häckselleistung
- Akku-Flexibilität
- wartungsfreundlich
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- hohe UVP
Stihl SHA 56
Der Stihl SHA 56 ab 226 Euro ist leise, saugt kräftig und häckselt Laub zuverlässig auf ein Zehntel. Mit höchstens 30 Minuten Laufzeit passt er aber eher zu kleinen bis mittleren Grundstücken. Besonders lohnt er sich für alle, die schon Akkus aus dem AK-System haben.
VORTEILE
- hohe Saugleistung
- guter Verkleinerungsfaktor
- erträgliche Lautstärke
- ausdauernd
NACHTEILE
- Bedienung unnötig kompliziert
- teuer
Laubsauger Einhell Venturro 36/240
Der Venturro 36/240 saugt kräftig, häckselt zuverlässig und ist einfach zu bedienen. Dafür ist er laut, recht schwer und leert die Akkus schnell. Vor allem für Besitzer von Power-X-Change-Akkus ist er eine sinnvolle Anschaffung ab 130 Euro.
VORTEILE
- hohe Saugleistung
- guter Verkleinerungsfaktor
- Power-X-Change-Akku
- Rollen, Tragegurt und Zusatzgriff erleichtern die Arbeit
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- sehr laut
- schwer
Güde LB 18-201-05
Der Laubbläser LB 18-201-05 von Güde ist mit einem Preis von 50 Euro inklusive Ladegerät und einem 2-Ah-Akku (18 Volt) mit Abstand am günstigsten. Als Solo-Variante ohne Akku und Ladegerät lautet die Produktbezeichnung LB 18-0 und der Preis sinkt auf 31 Euro.
VORTEILE
- leicht
- günstig
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- laut
Ratgeber
Laubbläser oder Laubsauger: Was passt zu welchem Garten?
Ein Laubbläser erzeugt einen kräftigen Luftstrom, mit dem man Blätter zu einem Haufen zusammenschiebt. Ein Laubsauger saugt das Laub dagegen ein, häckselt es meist und sammelt es in einem Fangsack. Viele Akku-Modelle können beides. Im Vergleich zu Benzinern sind Akku-Geräte leiser, abgasfrei und benötigen wenig Wartung. Dafür begrenzt der Akku, wie lange man am Stück arbeiten kann.
Laubbläser haben eine hohe Blasleistung, sind leicht und schaffen große Flächen schnell. Der Nachteil: Man muss das Laub danach noch aufsammeln. Laubsauger erledigen beides in einem Schritt und verkleinern das Laub durch das Häckseln deutlich. Allerdings ist der Fangsack schnell voll, das Gerät wird schwerer und nasses Laub verstopft leicht das Saugrohr. Außerdem leert der Saugbetrieb den Akku schneller.
Für kleine Gärten, Terrassen und Einfahrten aus Asphalt oder Pflaster ist ein Laubsauger ideal, denn das Laub ist sofort weg. Auf Kies ist ein Bläser auf niedriger Stufe besser. Ein Sauger würde Steinchen einziehen und könnte das Häckselwerk beschädigen. Auf Rasen und in großen Gärten ist der Laubbläser im Vorteil: Er holt Laub aus Beeten und unter Hecken hervor und bläst es zu Haufen zusammen. Die lassen sich dann mit Rechen oder Laubgreifer aufnehmen. Wer eine mittelgroße Fläche mit unterschiedlichen Böden hat, ist mit einem Kombigerät am flexibelsten.
Benziner vs. Kabel vs. Akku
Benzinbetriebene Laubbläser sind schwer, laut und stinken. Dafür bieten sie auch über einen langen Zeitraum viel Leistung und sind schnell wieder einsatzbereit – für Profis unabdingbar, im eigenen Garten allerdings meist deutlich überdimensioniert. Auch ihre kabelgebundenen Alternativen sind leistungsstark. Zusätzlich sind sie abgasfrei, leichter und weniger laut im Vergleich zu den Benzinern. Dafür nervt das Kabel, das üblicherweise zehn Meter lang ist, bei einigen Modellen aber auch nur fünf Meter. Wenn keine Steckdose in der Nähe ist, muss man mit Verlängerungskabeln (Ratgeber) oder mobilen Steckdosen arbeiten. Geeignete mobile Stromspeicher, die beim Kabel-Problem alternativ Abhilfe schaffen, zeigen wir in der Top 10: Die beste Powerstation im Test – Anker, Fossibot, Ecoflow & Co.
In den vergangenen Jahren drängen immer mehr akkubetriebene Laubbläser auf den Markt. Sie sind recht günstig, vergleichbar laut wie kabelgebundene Alternativen, allerdings tendenziell weniger leistungsstark. Ihr Vorteil ist ähnlich den Benzinern ihre hohe Mobilität. Allerdings schüttet man bei ihnen nicht einfach Benzin nach. Wenn sie nach vielleicht 20 Minuten leer sind, muss man die Akkus nachladen, was bis zu drei Stunden dauern kann. Dafür sind die Geräte wartungsfrei und bei vollem Akku auch sofort einsatzbereit.
Beim Laubbläser von Litheli kann die Geschwindigkeit stufenlos geregelt werden. Eine Turbo-Taste gibt es zusätzlich. heise bestenlisten
Beim Akku sollte man genau hinsehen: Hier gibt es große Unterschiede, die es zu beachten gilt. Besonders günstige No-Name-Modelle kommen meist gleich mit mehreren Akkus im Set. Diese passen in der Regel aber nur in diesen Akkubläser und sind ansonsten nutzlos. Schlimmer noch, gehen sie kaputt, ist es überwiegend schwer passenden Ersatz zu finden. Mehr dazu im Abschnitt Akkusystem.
Aufbau und Montage
Laubsauger und Laubbläser sind größtenteils schon zusammengebaut. Lediglich Haltegriffe, Tragriemen und das Saugrohr sind vor Gebrauch zusammenzuschrauben, um den Transport in normalen Paketgrößen zu ermöglichen.
Sollte man mit einem online gekauften Gerät unzufrieden sein oder es zur Reparatur einschicken müssen, kann es allerdings teils schwierig werden, sie wieder zu zerlegen: Schrauben und Schnappverbindungen sind mitunter nicht hierauf eingerichtet.
Bedienung
Je nach System kann der Akkuwechsel knifflig sein und sollte am besten vor dem ersten Einsatz geübt werden – speziell bei Bosch/Gardena. Und dann sind die Sicherheitssysteme zu beachten: Manchmal sind zwei Taster zu betätigen und mindestens einer davon dauerhaft zu halten, damit der Motor an bleibt, obwohl von einem Laubsauger deutlich weniger Gefahr ausgeht als von Rasenmähern, Heckenscheren, Freischneidern und Handwerkergeräten. Lässt man diesen Sicherheitstaster los, geht das Gerät wieder aus. Dies soll auch verhindern, dass das Gerät unbeabsichtigt einschaltet, wenn man es entleeren oder reinigen will. Nicht nur, weil viele der getesteten Modelle auf solch eine Sicherung verzichten, sollte man dazu trotzdem prinzipiell zuerst die Akkus entfernen, um wirklich sicher zu sein.
Bei den meisten Laubsaugern funktioniert der Wechsel zwischen Saug- und Pustefunktion einfach und unkompliziert. Eine Ausnahme ist das Modell von Litheli. Hier muss man das Rohr austauschen, was in der Praxis unnötig kompliziert ist.
Akkusysteme
Seit einigen Jahren ist die Lithium-Akku-Technik so weit fortgeschritten, dass sie längst nicht mehr nur Akkuschrauber antreibt. Auch Trennschleifer, Bohrmaschinen, Bandsägen, Kompressoren, Druckreiniger und sogar Fliesenschneidemaschinen laufen inzwischen mit Akku. Im Garten gilt das ebenso für Rasenmäher, Heckenscheren, Vertikutierer, Häcksler, Staub- und Laubsauger, Rasentrimmer und Kettensägen. Im Winter kommen noch Schneefräsen dazu.
Ein Laubsauger braucht vergleichsweise viel Strom und entleert die Akkus relativ schnell. Die günstigeren Geräte mit Kabel machen aber selbst mit einer langen Leitung wenig Freude. Anfangs hatte jedes Gerät seinen eigenen Akku, der teils sogar fest eingebaut war. Inzwischen haben sich austauschbare Akkus durchgesetzt, die in verschiedenen Geräten passen. So braucht man nur einen Satz Akkus und Ladegeräte für alle Geräte. Das spart Platz und Geld und schont die Umwelt. Auch die Akkukosten für den Laubsauger fallen dadurch weniger ins Gewicht.
Mit einem zweiten Akkusatz entfällt außerdem die Zwangspause, wenn die Akkus leergesaugt sind: Der leere Akku kommt ins Ladegerät, ein frischer in den Laubsauger. Geht ein Akku kaputt, wird zudem nicht gleich das ganze Gerät zu Sondermüll. Wer sucht, findet auch bei günstigen No-Name-Geräten Modelle, die zu Markenakkus etwa von Makita passen.
Einhell: Power-X-Change
Das in Deutschland umfassendste System mit bereits über 300 akkubetriebenen Geräten hat dabei Einhell mit dem Power X-Change-System: Hier gibt es 18-Volt-Lithium-Ionen-Akkus unterschiedlicher Kapazitäten, die in den entsprechenden Geräten entweder einzeln oder paarweise – dann hintereinandergeschaltet mit 36 Volt – genutzt werden können. Sie sind ebenso in dem System angeschlossenen Spezialgeräten anderer Marken verwendbar, ob in Industrie-Drehmomentschraubern, Staubsaugern, kleineren E-Bikes und Scootern und sogar einem Kinder-E-Auto. Selbst Campingwagen von Knaus Tabbert können so über Nacht versorgt werden unter dem programmatischen Titel „One Night Stand“ – ja, länger als eine Nacht hält der Akku dann doch nicht ohne Nachladen durch, aber immerhin. Und natürlich sind hier diverse Rasenmäher im Angebot.
Gardena, Bosch & Co.: Power for all Alliance
Der Gartenspezialist Gardena steht dem natürlich mit einem vergleichbaren, aber zu Einhell inkompatiblen 18-V-System nicht nach, das gemeinsam mit Bosch in der „Power for all Alliance“ angelegt wurde und ebenfalls herstellerübergreifend 100 Geräte und 10 Marken abdeckt. Neben Rasenmähern und -trimmern, Heckenscheren, Kettensägen, Baumscheren und -entastern, Pumpen, Reinigern und Fugenbürsten und eben Laubsaugern gibt es von Gardena sogar einen akkubetriebenen selbstaufrollenden Gartenschlauch, allerdings zu einem entsprechenden Preis.
Gardena bietet natürlich keine Heimwerker-Werkzeuge, Bosch dafür umso mehr. Die Akkus der Gardena-Geräte sind also auch in Staubsaugern, Hochdruckreinigern, aktuell 78 Elektrowerkzeugen und 50 Gartengeräten von Bosch verwendbar, ob Rasenmäher und -trimmer, Heckenscheren, Kettensägen, Laubsaugern oder Pumpen. Die Akkus der Power for all Alliance passen außerdem in Gartengeräten von Gloria und Flymo (gehört ebenso wie Gardena zum Husqvarna-Konzern, welcher auch mit Geräten unter eigenem Namen am Markt ist) sowie Werkzeuge, Lampen und Baustellenradios anderer Marken.
Die Akkus des Gardena PowerJet Collect P4A sind etwa zu Bosch-Werkzeugen kompatibel. heise bestenlisten
Litheli: U20-Akkus
Der Hersteller Litheli ist mittlerweile online und etwa bei Obi erhältlich. Die Akkus passen nur in Geräte von Litheli. Eine Besonderheit dieses Systems: die Akkus sind zugleich eine USB-Powerbank und passt auch in die Kühlbox, die Mini-Kettensäge, den Rasenmäher, die Luftpumpe und den angetriebenen Bollerwagen des Herstellers.
Andere Akkusysteme
Andere Hersteller wie Makita, Black & Decker und Stihl nutzen inzwischen ebenso solche Bausteinsysteme, allerdings nur für ihre eigenen Produkte. Black & Decker hat das Powerconnect-System mit 18-V-Akkus, allerdings auch eigene 36-V-Akkus, Makita die 18-V-LXT-Akkus, die insgesamt 360 Elektrowerkzeuge und Gartengeräte versorgen, Stihl mehrere unterschiedlich groß dimensionierte Akkusysteme für kleine Handgeräte, Rasenmäher und Laubsauger bis zu Akkurucksäcken für große Gartenarbeiten und selbst Discounter und Versender V haben inzwischen solche abnehmbaren Systemakkus, ob Aldi mit Ferrex, Lidl mit Parkside oder Pearl mit AGT mit 20 V beziehungsweise zwei Akkus mit dann zusammen 40 V.
Man sollte sich vor der Entscheidung für ein System ansehen, ob dieses alle Geräte zu bieten hat, die man sich anschaffen will und auch beachten, dass nur die zwei größten Systeme von Einhell und Gardena/Bosch auch zu einigen Fremdfabrikaten kompatibel sind, der Rest dagegen nur zu weiteren Geräten der eigenen Marke. Die Parkside-Akkus von Lidl/Parkside sehen insbesondere denen von Einhell zwar sehr ähnlich, haben aber andere Anschlüsse und sind nicht austauschbar
Umweltbedenken
Bei Laubbläsern und gibt es berechtigte Umweltbedenken. Sie pusten Insekten weg, die sonst als Nahrung für Igel und Vögel dienen. Noch dazu können aufgewirbelte Bakterien, Schimmelpilze und Pollen in die Atemwege gelangen. Wir empfehlen Atemmaske, Schutzbrille und Gehörschutz beim Hantieren. Bei Laubsaugern sind die Umweltbedenken noch größer, da sie mit hohen Luftgeschwindigkeiten neben Pflanzenresten auch Käfer, Spinnen und viele weitere Insekten einsaugen. Modelle mit Häcksler hinter dem Rohrende bedeuten für viele Insekten den sicheren Tod.
Für nasse Blätter braucht es ausreichend Leistung. heise bestenlisten
Hier kommt bei beiden Varianten die Lärmbelastung hinzu. So gibt zum Beispiel McCulloch bei seinem Akkulaubbläser Li-40GB eine Lautstärke von 107 dB(A) an. Zum Vergleich: Ein Presslufthammer kommt auf einen durchschnittlichen Schalldruckpegel von 100 dB.
Die lauten Laubbläser nerven nicht nur die Nachbarn und vertreiben Tiere wie Vögel und Igel. Die längerfristige Lärmbelästigung kann auch beim Anwender selbst zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen.
Rechtslage
Laut der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung darf man in „lärmempfindlichen Gebieten“ wie Wohngebieten nur in der Zeit von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr legal mit dem Laubbläser arbeiten. An Sonn- und Feiertagen muss das Gerät komplett in Garage oder Keller bleiben. Allerdings kann es sein, dass die jeweils zuständige Behörde weitere Einschränkungen oder Ausnahmen von den zeitlichen Betriebseinschränkungen festlegt. Zusätzlich können Länder und Gemeinden weitere Regeln einführen, zum Beispiel zur Wahrung der Mittagsruhe. Geräte mit Umweltzeichen können von der Regelung ausgenommen sein.
Fazit
Ob ein Laubsauger oder Laubbläser aus moralischer Sicht vertretbar ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Klar ist jedoch, dass die Geräte in vielen Fällen Rechen- und Kehrarbeit ersparen. Wir raten für Privatanwender zu akkubetriebenen Lösungen. Wer den Laubbläser überwiegend für einfache Aufgaben und trockene Blätter benötigt, dem empfehlen wir das günstige Modell Güde LB 18-201-05.
Wer auch mal Rasen von nassem Blattwerk befreien und dieses gleich häckseln und einsammeln will, muss mehr investieren. Hier raten wir zum Testsieger von Gardena und zum Preis-Leistungs-Sieger von Einhell.
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BESTENLISTE
Testsieger
Gardena PowerjetCollect P4A 18V
Saugen, blasen, häckseln mit 18-V-Akku: Wir prüfen den kabellosen Laubsauger Gardena Powerjet Collect P4A im Praxistest auf Leistung, Lautstärke und Laufzeit.
VORTEILE
- bequeme Bedienung
- hohe Blasgeschwindigkeit
- gute Häckselleistung
- Akku-Flexibilität
- wartungsfreundlich
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- hohe UVP
Gardena Powerjet Collect P4A im Test: starker Laubsauger mit bequemer Bedienung
Saugen, blasen, häckseln mit 18-V-Akku: Wir prüfen den kabellosen Laubsauger Gardena Powerjet Collect P4A im Praxistest auf Leistung, Lautstärke und Laufzeit.
Laubsauger sind meist ein Kompromiss: Die Saugfunktion erspart zwar händische Arbeit, aber viel Fangvolumen bedeutet auch viel Gewicht am Arm. Gardena versucht beim Powerjet Collect P4A ab 145 Euro einen Ausgleich – 30 Liter Fangsack, 10:1-Häcksler und rund 350 km/h Blasgeschwindigkeit stehen 3,6 Kilogramm ohne Akku gegenüber. Dazu kommt eine Einhandbedienung ohne Dauergriff. Der Test zeigt, wie gründlich das Kombigerät arbeitet und warum die Akkuwahl hier entscheidend ist.
Ausstattung und Design
Der Powerjet Collect P4A nutzt die neue Gardena-Farbgebung: Schwarz als Hauptfarbe statt des bisherigen Rotorange-Türkis. Entsprechend sind Fangsack und Saugrohre komplett schwarz. Der Fangsack fasst 30 Liter, die Häckselfunktion komprimiert das Material im Verhältnis 10:1 – 30 Liter entsprechen etwa dem Grasfangsack eines kleinen Rasenmähers.
Bei der Blasgeschwindigkeit widerspricht sich Gardena selbst: Für das Solo-Modell nennt der Hersteller 353 km/h, für das Ready-to-Use-Set dagegen 250 km/h auf seiner Homepage. Beide Geräte sind aber technisch identisch; das Set enthält lediglich zusätzlich Akku und Ladegerät. Der Handel führt für beide Varianten übereinstimmend rund 350 km/h. Die 250 km/h sind damit ein Datenfehler auf der Herstellerseite – der Wert stammt offenbar vom kleineren Powerjet-Bläser. Wir rechnen im Folgenden mit rund 350 km/h.
Diese Spitzengeschwindigkeit wird ausschließlich direkt an der Düse erreicht. Zur Einordnung: 350 km/h liegen weit über Windstärke 12, dem höchsten Wert der Beaufort-Skala. Ein Laubbläser darf deshalb nie auf Menschen oder Tiere gerichtet werden – das gilt auch für schwächere Geräte.
Bilderstrecke: Gardena Powerjet Collect P4A
Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Gardena PowerJet Collect P4A
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Wie fast jeder Laubsauger arbeitet der Powerjet Collect P4A auch als Bläser. Da der Blasbetrieb den Schmutz meist nur verteilt, haben wir vor allem den Saugbetrieb getestet. Umgeschaltet wird per Drehschalter, auch im laufenden Betrieb. Das hilft, wenn feuchtes Laub oder ein angesaugter Ast das Rohr verstopft und Ausschalten allein nicht genügt. Der Fangsack muss auch im Blasbetrieb montiert sein.
Das Gerät bietet drei Arbeitsstufen und zusätzlich einen Boost-Modus. Diesen aktiviert man für schwierige Aufgaben wie hartnäckiges nasses Laub; er verbraucht deutlich mehr Energie, ist lauter und sollte nur kurz laufen. Mit Akkus unter 4 Ah steht er nicht zur Verfügung. Gardena gibt 95 dB(A) Schallleistungspegel und 82 dB(A) am Ohr der Bedienperson an – leiser als viele Konkurrenten, aber in der Praxis trotzdem keineswegs leise. Ein Gehörschutz ist zu empfehlen. Die Saugleistung liegt bei 171 Liter pro Sekunde, das entspricht rund 10 m³/min.
Lieferumfang und Montage
Ein Tragegurt und ein höhenverstellbares 360-Grad-Rad, das das Manövrieren auf verschiedenen Oberflächen erleichtert, gehören zur Ausstattung. Damit lässt sich Laub auf Rasen wie auf Pflaster oder Asphalt aufnehmen. Das Nettogewicht beträgt 3,6 kg ohne Akku; hinzu kommen 368 g (2,5 Ah) oder 638 g (4 Ah). Für das komplette Set nennt der Handel 4,6 kg – also inklusive Akku.
Der Sauger kommt weitgehend montiert. Nur das zweiteilige Saugrohr wird aufgesteckt und verschraubt, dazu kommt der Tragegurt. Danach Akku laden und einsetzen – sofern Akku und Ladegerät mitgekauft wurden. Die Power-for-all-Alliance ist ein Zusammenschluss führender Hersteller mit einheitlichem 18-V-Akkustandard, die Akkus lassen sich markenübergreifend einsetzen. Wer bereits einen solchen Akku besitzt, etwa von Bosch, spart entsprechend.
Bedienung und Ergebnis
Das Gerät arbeitet zügig und gründlich. Auf einen Sicherheitsschalter verzichtet Gardena: Der auslösungsfreie Betrieb mit Einhandbedienung vermindert die Belastung beim Einsatz. Ein Druck startet den Sauger, ein weiterer stoppt ihn. Man muss also nichts dauerhaft gedrückt halten, sondern nur das Gerät führen – das entlastet die Hand spürbar.
Staub lässt sich beim Aufsaugen trockenen Laubs nicht vermeiden, hält sich aber in Grenzen. Der doppelt gefütterte Fangsack ist feuchtigkeitsbeständig und lässt sich leicht abnehmen und entleeren. Fangsack und Radsatz sind Verschleißteile und als Ersatzteile erhältlich. Über die seitliche Wartungsklappe erreicht man das Metall-Laufrad, sodass sich Blockierungen schnell beseitigen lassen – nur bei entnommenem Akku und mit entsprechender Vorsicht.
Akkulaufzeit
Als Sauger ist der Powerjet Collect P4A energiehungrig. Ein 2-Ah-Akku ist nicht freigegeben, 2,5 und 3 Ah werden nicht empfohlen: Sie liefern im ungünstigsten Fall nur rund vier Minuten Laufzeit und nicht die volle Saugleistung. Mit 4 Ah sind je nach Stufe 10 bis 35 Minuten drin, mit 6 Ah 15 bis 54 Minuten. Passend dazu nennt der Handel für das Set mit 4-Ah-Akku eine maximale Betriebszeit von 10 Minuten – gemeint ist offenbar der Dauerbetrieb auf hoher Stufe.
Mindestens 4 Ah sind daher Pflicht, in größeren Gärten eher 6 Ah. Da im Ladegerät immer nur ein Akku steckt, kann die Pause lang werden: Ein älteres Ladegerät braucht für einen leeren 4-Ah-Akku bis zu vier Stunden. Neuere Modelle schaffen das in gut einer bis zwei Stunden.
Preis
Gardena ist kein Billiganbieter. Das Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät hat eine UVP von rund 200 Euro, das Ready-to-Use-Set kostet regulär 280 Euro. Die Straßenpreise liegen deutlich darunter: das Solo-Modell gibt es unter 145 Euro, das Set für knapp 205 Euro. Damit bewegt sich das Gerät im üblichen Rahmen seiner Klasse.
Fazit
Der Gardena Powerjet Collect P4A ist kräftig und ausdauernd genug, um Laub und Schmutz auch auf größeren Grundstücken zusammenzuholen. Überzeugend ist vor allem die Bedienung: Der Schalter rastet ein, statt dauerhaft gedrückt werden zu müssen, und zusammen mit Schultergurt und höhenverstellbarem Rad bleibt die Hand entspannt. Auf längeren Strecken macht genau das den Unterschied.
Auch technisch stimmt das Paket. Die Häckselfunktion mit 10:1-Reduzierung verhindert, dass der 30-Liter-Sack ständig geleert werden muss, das Metall-Laufrad wirkt robuster als übliche Kunststofflösungen, und über die seitliche Wartungsklappe lassen sich Blockierungen schnell beseitigen. Fangsack und Radsatz sind als Ersatzteile erhältlich.
Die Schwächen liegen beim Energiebedarf. Mit 2,5 oder 3 Ah macht das Gerät keinen Spaß, der Boost-Modus bleibt dann ohnehin gesperrt. Wer mehr als ein paar Quadratmeter reinigt, sollte 4 Ah als Untergrenze und besser einen zweiten Akku einplanen. Auf unebenem Untergrund und bei nassem Laub sind Verstopfungen möglich, und leise ist der Sauger trotz moderater Werte nicht – Gehörschutz gehört dazu.
Wer bereits Power-for-all-Akkus mit ausreichender Kapazität besitzt, bekommt mit dem Solo-Modell ein durchdachtes Gerät zum fairen Kurs; für Neueinsteiger rechnet sich eher das Ready-to-Use-Set. Unter den bisher getesteten Laubsaugern ist er der angenehmste – nicht weil er am stärksten bläst, sondern weil er sich am besten benutzen lässt.
Technologiesieger
Stihl SHA 56
Der Akku-Laubsauger Stihl SHA 56 mit Häcksler wirbt mit hoher Leistung und trotzdem niedriger Lautstärke. Ob das funktioniert, zeigt der Test.
VORTEILE
- hohe Saugleistung
- guter Verkleinerungsfaktor
- erträgliche Lautstärke
- ausdauernd
NACHTEILE
- Bedienung unnötig kompliziert
- teuer
Akku-Laubsauger Stihl SHA 56 im Test: teuer, aber leistungsstark und leise
Der Akku-Laubsauger Stihl SHA 56 mit Häcksler wirbt mit hoher Leistung und trotzdem niedriger Lautstärke. Ob das funktioniert, zeigt der Test.
Laubbläser haben einen schlechten Ruf: Jahrzehntelang standen sie für knatternde Zweitakter und gestörte Samstagvormittage. Stihl setzt inzwischen stark auf Akku – und der SHA 56 aus dem 36-V-AK-System soll zeigen, dass es auch leise geht. Das Kombigerät saugt, häckselt und bläst, der 40-l-Fangsack hängt direkt am Gerät. Wir haben geprüft, wie kräftig der Saughäcksler wirklich ist, wie lange der Akku durchhält und ob sich der hohe Preis von mindestens ab etwa 226 Euro gegenüber Baumarkt-Geräten lohnt.
Ausstattung und Design
Orange und Weiß sind die Kennfarben von Stihl. Bei einem Gartengerät wirkt das zunächst unpassend, denn es sticht in Signalfarbe aus jeder Umgebung heraus. Das hat aber einen Vorteil: Verschmutzungen erkennt man sofort, was die Reinigung erleichtert.
Akku, Ladegerät, Saugrohr, Tragegurt und Fangsack sind schwarz. Der SHA 56 gehört zum 36-V-Akkusystem AK von Stihl. Die AK-Akkus passen in alle Geräte dieses Systems. Ein einzelner Akku ist teurer als bei gängigen 18-V-Systemen, liefert aber mehr Leistung. Deshalb kommt der SHA 56 mit nur einem Akku aus.
Wie fast jeder Laubsauger lässt sich der SHA 56 auch als Laubbläser verwenden. Ein Häckselstern aus Metall zerkleinert das Laub im Verhältnis 10:1. Das Saugrohr lässt sich in zwei Stufen an die Körpergröße anpassen. Der Umbau gelingt ohne Werkzeug. Beim Blasen wird der Schmutz meist nur verteilt. Wir haben uns deshalb auf den sinnvolleren und ungefährlicheren Saugbetrieb konzentriert.
Für den Blasbetrieb nimmt man Fangsack und Saugrohr ab. Das kann auch nötig werden, wenn feuchtes Laub oder ein angesaugter Ast das Gerät verstopft. Löst sich die Blockade nicht schon beim Ausschalten, legt man so Rohr und Häckselstern frei. Die große Gehäuseöffnung hilft dabei. Der Fangsack fasst 40 l, so viel wie der Grasfangkorb mancher kleiner Rasenmäher.
Im Saugbetrieb schafft der SHA 56 einen Luftdurchsatz von bis zu 510 m³/h, im Blasbetrieb bis zu 560 m³/h. An der Runddüse erreicht die Luft bis zu 56 m/s, also rund 202 km/h. Auf der klassischen Beaufort-Skala ist das weit mehr als Windstärke 12. Auf der erweiterten Skala liegt es knapp unter Windstärke 17. Ein Tornado dieser Stärke wäre ein F2. Diese Geschwindigkeit herrscht aber nur direkt an der Düse und fällt schon nach kurzer Strecke stark ab. Trotzdem gilt: Laubbläser richtet man nie auf Menschen oder Tiere.
Bilderstrecke: Stihl SHA 56
Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Laubsauger Stihl SHA 56
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Lieferumfang
Stihl verkauft seine Geräte vor allem über den Fachhandel und den eigenen Onlineshop. Inzwischen gibt es Geräte des AK-Systems auch bei toom. Beim Fachhändler bekommt man den Sauger meist fertig montiert und mit Einweisung. Der Händler kümmert sich auch um Wartung, Reparaturen und Ersatzteile. Wer selbst aufbaut, findet eine ausführliche Anleitung mit erklärendem Text statt nur Piktogrammen.
Der Aufbau ist schnell erledigt. Man steckt das Saugrohr auf und verschraubt es, bringt Fangsack und Tragegurt an und setzt den Akku ein. Wer das Set gekauft hat, muss den Akku vorher laden. Für den Blasbetrieb oder zur Fehlersuche lässt sich das Saugrohr wieder abnehmen. Ohne Akku wiegt der SHA 56 im Saugbetrieb 4,2 kg, im Blasbetrieb 3,2 kg. Der Akku bringt je nach Kapazität 0,8 kg bis rund 1,3 kg zusätzlich auf die Waage. Mit dem Tragegurt bleibt das Gerät in der Praxis trotzdem gut tragbar.
Die Ladeanzeige ist etwas ungewöhnlich und funktioniert etwas anders als bei anderen Herstellern, ist aber eindeutig. Im Test nutzten wir den Akku AK 20 (144 Wh, 3,9 Ah) und den AK 30 S (180 Wh, 5 Ah).
Bedienung und Ergebnis
Stihl nennt einen Schallleistungspegel von 94 dB(A) und einen Schalldruckpegel von 81 dB(A). Damit gehört der SHA 56 zu den leiseren Geräten. Laut Hersteller benötigt man keinen Gehörschutz. Bei längerer Arbeit kann er trotzdem angenehm sein. Außerdem, die Nachbarn hören das Gerät dennoch. In Wohngebieten dürfen Laubbläser und Laubsauger deshalb werktags nur von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr laufen, an Sonn- und Feiertagen gar nicht. Ausgenommen sind nur Geräte mit EU-Umweltzeichen. Gemeinden können zudem noch strengere Regeln erlassen.
Die Saugleistung regelt man am SHA 56 stufenlos über den Schalthebel. Zwei weitere Hebel kommen dazu: eine Entriegelung als Sicherheitsschalter und ein Ergo-Hebel. Den Ergo-Hebel muss man gedrückt halten, sonst verriegelt der Schalthebel in Saugpausen wieder. Für einen Laubsauger ist das unnötig kompliziert, im Blasbetrieb mag es sinnvoll sein. Gut gelöst ist der Griff: Er lässt sich um 180 Grad drehen und passt so zu beiden Betriebsarten. Die Saugkraft reicht aus, und das Arbeiten ist angenehm.
Laufrollen hat der SHA 56 nicht. Stattdessen gleitet das konische Rohrende über harte Böden. Seitliche Aussparungen verhindern, dass es sich festsaugt. Auf Stein und Asphalt nutzt sich das Rohr allerdings ab. Eine Verschleißmarkierung zeigt, wann es ersetzt werden sollte.
Der Heckenabschnitt ist für den Laubsauger Stihl SHA 56 kein Problem. heise bestenlisten
Akkulaufzeit
Stihl gibt folgende Laufzeiten an: bis zu 30 Minuten mit dem AK 30 S (180 Wh), bis zu 25 Minuten mit dem AK 20 (144 Wh) und bis zu 12 Minuten mit dem AK 10 (72 Wh). Ein Laubsauger braucht viel Energie, deshalb sind die größeren Akkus sinnvoll. Weitere Akkus kann man jederzeit nachkaufen. Mit dem Standardladegerät AL 101 dauert eine volle Ladung des AK 20 rund drei Stunden. Ein Schnellladegerät wie das AL 301 schafft das in etwa 50 Minuten.
Preis
Das Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät hat eine UVP von 269 Euro. Zum Testzeitpunkt ist der günstigste Preis für den Laubbläser etwa bei 226 Euro. Das Set mit AK 20 und Ladegerät AL 101 hat eine UVP von 409 Euro und ist ab rund 323 Euro erhältlich. Wer schon AK-Akkus besitzt, greift zum Solo-Gerät. Ein Schnäppchen ist der SHA 56 zwar nicht, dafür bekommt man Beratung und Service im Fachhandel und ein starkes Akkusystem. Bei auffällig billigen Online-Angeboten sollte man auf seriöse Händler achten, um keine Fälschung zu kaufen.
Fazit
Der Stihl SHA 56 widerlegt das Klischee des lauten Laubsaugers. Mit einem Schalldruckpegel von 81 dB(A) arbeitet er vergleichsweise leise, laut Hersteller sogar ohne Gehörschutz. Der Häckselstern aus Metall zerkleinert das Laub zuverlässig auf ein Zehntel, sodass der 40-l-Fangsack lange reicht. Der Umbau zum Laubbläser gelingt ohne Werkzeug, und Verstopfungen lassen sich schnell beheben.
Weniger gelungen ist die Bedienung: Drei Hebel machen den Saugbetrieb unnötig kompliziert. Ein Akku des Typs AK 30 S (180 Wh) hält höchstens 30 Minuten durch. Damit eignet sich das Gerät vor allem für kleine bis mittelgroße Flächen, für größere Grundstücke braucht man einen zweiten Akku. Der SHA 56 ist allerdings weder als Solo-Gerät noch im Set günstig. Am meisten lohnt er sich für alle, die schon Akkus aus dem AK-System haben.
Preis-Leistungs-Sieger
Laubsauger Einhell Venturro 36/240
Zwei 18-V-Akkus, hohe Saugleistung, großer Fangsack: So schlägt sich der Akku-Laubsauger Einhell Venturro 36/240 im Praxistest.
VORTEILE
- hohe Saugleistung
- guter Verkleinerungsfaktor
- Power-X-Change-Akku
- Rollen, Tragegurt und Zusatzgriff erleichtern die Arbeit
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- sehr laut
- schwer
Laubsauger Einhell Venturro 36/240 im Test: saugt, häckselt und lärmt
Zwei 18-V-Akkus, hohe Saugleistung, großer Fangsack: So schlägt sich der Akku-Laubsauger Einhell Venturro 36/240 im Praxistest.
Akku-Laubsauger sind leiser als Geräte mit Benzinmotor und stoßen keine Abgase aus. Doch reicht ihre Leistung auch für große Laubmengen? Der Einhell Venturro 36/240 schaltet zwei 18-V-Akkus des Power-X-Change-Systems zu 36 V zusammen. Laut Hersteller saugt er bis zu 740 m³/h an, häckselt das Laub und sammelt es in einem 45-l-Fangsack. Wir haben geprüft, wie gründlich er arbeitet, wie lange die Akkus halten und für wen sich die Investition der etwa 130 Euro (ohne Akku) lohnt.
Ausstattung und Design
Einhell bietet viele Akku-Geräte für Heimwerker und Garten an. Die Akkus des Power-X-Change-Systems passen auch in Geräte einiger Partnerhersteller. Der Venturro 36/240 ist an seiner leuchtroten Farbe klar als Einhell-Produkt zu erkennen. Akkus, Ladegeräte, Handgriff, Fangsack und Saugrohr sind teils schwarz.
Die Typenbezeichnung nennt zuerst die Betriebsspannung: 36 V aus der Reihenschaltung zweier 18-V-Akkus. Die Zahl 240 steht für die höchste Luftgeschwindigkeit von 240 km/h im Blasbetrieb mit Boost. Das liegt weit über Windstärke zwölf, dem Höchstwert der Beaufort-Skala. Selbst Windstärke 17 der erweiterten Skala wird übertroffen. Ein Tornado der Stufe EF3 erreicht ähnliche Werte. Zum Glück entsteht diese Geschwindigkeit nur direkt an der Düse. Trotzdem ist es gefährlich, einen Laubbläser auf Menschen zu richten. Die Hersteller untersagen das ausdrücklich, auch bei schwächeren Geräten.
Wie fast jeder Laubsauger lässt sich auch der Venturro 36/240 als Laubbläser nutzen. Diese Betriebsart verteilt den Schmutz aber meist nur weiter. Wir testen deshalb nur den sinnvolleren und ungefährlicheren Saugbetrieb. Das Umschalten ist einfach und geht ohne Werkzeug. So lassen sich Verstopfungen durch feuchtes Laub oder einen angesaugten Ast freiblasen, wenn Ausschalten allein nicht hilft.
Das Gerät bietet vier Leistungsstufen und einen Boost-Modus für schwierige Aufgaben wie feuchtes Laub. Der Boost leert die Akkus schnell, ist sehr laut und sollte nur kurz laufen. Die Saugleistung liegt bei höchstens 740 m³/h. Ein eingebauter Häcksler mit Metallmesser zerkleinert das Laub auf etwa ein Zehntel seines Volumens.
Der Fangsack fasst 45 l und damit mehr als der Fangkorb manches kleinen Rasenmähers. Der Venturro 36/240 gehört zu Einhells Professional-Linie. Er eignet sich damit auch für Selbstständige und kleine Gewerbebetriebe.
Bilderstrecke: Laubsauger Einhell Venturro 36/240
Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Laubsauger Einhell Venturro 36/240
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Lieferumfang und Aufbau
Zum Lieferumfang gehören das Gerät, der Fangsack, ein Tragegurt und ein praktischer Zusatzgriff. Akkus und Ladegerät sind nicht dabei, es gibt aber Sets mit beidem. Am Ende des Saugrohrs sitzen abnehmbare Rollen, mit denen das Gerät über Rasen, Pflaster und Asphalt gleitet. Ohne Akkus wiegt der Sauger rund 4 kg. Mit Akkus kommen je nach Kapazität 1 bis 2 kg dazu.
Der Sauger ist weitgehend vormontiert. Man muss nur die beiden Saugrohre aufstecken und festschrauben sowie Tragegurt und Akkus anbringen. Wichtig: Die Saugrohre lassen sich danach nicht mehr abnehmen. Das Gerät passt deshalb nicht mehr in die Originalverpackung, was etwa bei einer Reparatur oder einem Widerruf lästig ist. Das hat Sicherheitsgründe: Der Sauger darf nur komplett montiert laufen.
Bedienung und Ergebnis
Der Venturro 36/240 ist etwas schwerer als andere Akku-Laubsauger und bis zu 102 dB laut. Gehörschutz ist daher Pflicht. Dafür arbeitet er schnell und gründlich. Je nach Sauggut staubt es kräftig. Deshalb ist es gut, dass die Einhell-Akkus gut abgedichtet sind. Anders als in einem Rasenmäher sind sie hier nicht vor Schmutz und Wetter geschützt.
Fangsack, Häckselrad und Schneidmesser sind Verschleißteile und bei Einhell problemlos einzeln erhältlich. Über eine verschraubte Reinigungsklappe kommt man an das Rad heran und kann Reste entfernen. Das sollte man nur mit entnommenen Akkus und mit Vorsicht tun. Ein Sicherheitsschalter verhindert das Einschalten, solange die Klappe offen ist. Die Schraube der Klappe geht allerdings sehr schwer. Auf den Motor gibt Einhell nach Online-Registrierung zehn Jahre Garantie.
Der Fangsack lässt sich zum Reinigen abnehmen. Für den Blasbetrieb wird er nicht gebraucht. Eine Einschaltsperre fehlt: Der Sauger läuft sofort an, wenn man den Schalter drückt. Zum Saugen muss man ihn gedrückt halten, was nach einigen Minuten unbequem wird.
Mit unserem Testabschnitt hat der Laubsauger Einhell Venturro 36/240 keine Probleme. heise bestenlisten
Akkulaufzeit
Das Gerät benötigt zwei 18-V-Akkus von Einhell zwingend mit gleicher Kapazität. Einhell rät zu Akkus mit mindestens 2,5 Ah. Akkus mit so wenig Kapazität sind allerdings schnell leer und werden stark beansprucht.
Mit zwei 4,0-Ah-Akkus saugt der Venturro 36/240 auf hoher Stufe ohne Boost 15 bis 20 Minuten. Mit 5,2-Ah-Akkus sind auf mittlerer Stufe bis zu 35 Minuten drin, mit noch größeren Akkus bis zu 50 Minuten, sofern die Arme so lange mitmachen. Kurze Pausen sind ohnehin sinnvoll, weil das Gerät im Dauerbetrieb überhitzen kann.
Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung für den Laubsauger ohne Akkus liegt bei 170 Euro. Im Handel kostet er etwa 130 Euro. Dazu gibt es Starter-Sets mit Doppel-Ladegerät. Das Set mit zwei 4-Ah-Akkus kostet knapp 210 Euro. Ein Schnäppchen ist der Venturro 36/240 damit nicht, er leistet aber viel. Wer schon zwei Einhell-Akkus und ein Ladegerät besitzt, kann sich das Set sparen.
Fazit
Der Einhell Venturro 36/240 saugt kräftig und schafft mit großen Akkus auch das Laub größerer Grundstücke. Der Laubsauger beansprucht die Akkus aber deutlich stärker als etwa ein Rasentrimmer. Mit zwei Akkus zu 4 Ah ist schon nach 15 bis 20 Minuten Schluss.
Die Bedienung ist einfach, das Gerät robust, aber laut und kein Leichtgewicht. Im Vergleich zu einem Benzingerät ist es trotzdem leichter und leiser. Am meisten lohnt es sich für alle, die bereits Akkus des Power-X-Change-Systems besitzen.
Scheppach BC-BLV720-X
Der Akku-Laubbläser Scheppach BC-BLV720-X saugt, bläst und häckselt – mit zwei Akkus zum kleinen Preis. Der Test zeigt, wo er spart.
VORTEILE
- hohe Blas- und Saugleistung
- für die Akkugröße lange Laufzeit, kurze Ladezeit
- mit Häcksler (10:1) und 45-l-Fangsack mit Sichtfenster
- Tragegurt, Räder und neigbarer Zusatzgriff erleichtern die Arbeit
- günstig, zu Akkus der IXES-Serie kompatibel
NACHTEILE
- billige Kunststoffteile mit Verarbeitungsmängeln
- Reinigung nur mit Werkzeug
- keine Einschaltsperre
- Drehzahlrad schwer erreichbar
Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X im Test: komfortabel, kräftig, kabellos
Der Akku-Laubbläser Scheppach BC-BLV720-X saugt, bläst und häckselt – mit zwei Akkus zum kleinen Preis. Der Test zeigt, wo er spart.
Blasen, saugen, häckseln und sammeln: Der Scheppach BC-BLV720-X ist ein 4-in-1-Gerät aus der 20-V-Akkuserie IXES. Er arbeitet mit zwei Akkus und damit mit 40 V. Laut Hersteller schafft er 720 m³/h Luftdurchsatz und 210 km/h Luftgeschwindigkeit. Im Set gibt es zwei 2-Ah-Akkus und ein Doppelladegerät für 125 Euro. Wir haben geprüft, wie kräftig der Sauger ist, wie lange die kleinen Akkus durchhalten und wo der niedrige Preis Spuren hinterlässt.
Ausstattung und Design
Im BC-BLV720-X arbeitet ein bürstenloser Motor. Er kommt ohne Kohlebürsten aus, die verschleißen könnten. Dadurch ist er wartungsarm. Strom liefern zwei Akkus der IXES-20-V-Serie. Alle Akkus und Ladegeräte dieser Serie sind kompatibel. Wer bereits IXES-Geräte besitzt, kann seine Akkus also weiter nutzen.
Laut Hersteller erreicht die Luft 210 km/h, also rund 58 m/s. Das liegt weit über Windstärke 12 der klassischen Beaufort-Skala. Auf der erweiterten Skala entspricht es Windstärke 17. Diesen Wert erreicht die Luft aber nur direkt an der Düse. Schon nach kurzer Strecke fällt die Geschwindigkeit stark ab. Wir messen 65,5 km/h (18,2 m/s). Unabhängig davon gilt: Laubbläser richtet man nie auf Menschen oder Tiere.
Der Häcksler zerkleinert das Laub im Verhältnis 10:1. Den Mulch kann man kompostieren oder auf Beeten verteilen. Der 45-l-Fangsack hat ein Sichtfenster. So erkennt man den Füllstand, ohne den Sack abzunehmen.
Bilderstrecke: Scheppach BC-BLV720-X
Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X
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Lieferumfang und Aufbau
Wir haben das Set mit zwei Akkus getestet. Es enthält den Sauger, zwei 20-V-Akkus mit je 2 Ah und ein Doppelladegerät mit 2,4 A Ladestrom. Dazu kommen Fangsack, Tragegurt und ein verstellbarer Zusatzhandgriff.
Die Montage geht schnell, und die Anleitung erklärt alle Schritte verständlich. Man steckt die Rohre zusammen, bringt Fangsack und Gurt an und setzt die Akkus ein. Eine Besonderheit: Die Rohre muss man zusätzlich mit einer Schraube sichern. Das kennen wir von keinem anderen getesteten Laubsauger.
Bei der Verarbeitung macht sich der niedrige Preis bemerkbar. Die Kunststoffteile wirken deutlich billiger als bei Gardena, Stihl oder Litheli. Sie lassen sich nur mit Mühe zusammenstecken. An den Gehäusenähten sehen wir kleine Mängel.
Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X heise bestenlisten
Bedienung und Ergebnis
Der BC-BLV720-X liegt gut ausbalanciert in der Hand. Den Zusatzgriff kann man neigen. Der Hauptgriff hat eine rutschfeste Softgrip-Oberfläche. Tragegurt und große Führungsräder entlasten die Arme. So bleibt das Arbeiten auch über längere Zeit angenehm. Zwischen Saugen und Blasen wechselt man ohne Werkzeug.
Die Drehzahl regelt man über ein Stellrad zwischen 9.000 und 14.000 Umdrehungen pro Minute. Das Rad ist allerdings schwer zu erreichen. Eine Einschaltsperre fehlt. Das Gerät kann also versehentlich anlaufen.
Die Blas- und Saugleistung ist hoch. Durch die große Saugöffnung passen auch größere Teile. Trockenes und leicht feuchtes Laub nimmt der Sauger zuverlässig auf. Mehr verspricht auch Scheppach nicht. Bei nassem Laub lohnt es sich, dieses vor dem Aufsaugen per Blasfunktion aufzulockern, da es sonst zu Verstopfungen kommt.
Trockenes Laub ist für den Akku-Laubsauger Scheppach BC-BLV720-X kein Problem. heise bestenlisten
Die Führungsräder haben auch einen Nachteil. Sie halten das Saugrohr auf Abstand zum Boden und schwächen so stellenweise die Saugwirkung. Bei einem Gemisch aus Laub und Splitt verstopft das Gerät häufig. Die Blockade zu lösen ist aufwendig und klappt nur mit Werkzeug. Das haben andere Hersteller besser gelöst. Auch der gefüllte Fangsack lässt sich teilweise nur schwer handhaben – hier wäre eine andere Befestigung sinnvoller.
Im Hinblick auf die Lautstärke schneidet das Modell durchschnittlich ab. Im Test messen wir 92,7 dB. Leise ist das nicht. Laut Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung dürfen Laubbläser und -sauger in Wohngebieten werktags nur von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr laufen. Das gilt auch samstags. Geräte mit EU-Umweltzeichen dürfen werktags von 7 bis 20 Uhr laufen. An Sonn- und Feiertagen sind alle Geräte tabu. Kommunen können allerdings auch strengere Regeln erlassen.
Akkulaufzeit
Die beiden 2-Ah-Akkus des Sets sind eher klein. Trotzdem hält der BC-BLV720-X bei maximaler Blasleistung fast 20 Minuten durch. Für kleine bis mittlere Gärten reicht das. Im Doppelladegerät waren beide Akkus nach rund 58 Minuten wieder voll. Scheppach nennt für einen 2-Ah-Akku etwa 60 Minuten. Für größere Grundstücke lohnen sich Akkus mit mehr Kapazität aus der IXES-Serie.
Preis
Der BC-BLV720-X gehört zu den günstigen Akku-Laubsaugern. Das getestete Set mit zwei 2-Ah-Akkus und Doppelladegerät kostet zum Testzeitpunkt 125 Euro. Dafür bekommt man ordentliche Leistung und ein komplettes Akkusystem. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut. Wer bereits IXES-Akkus besitzt, kann zur Solo-Version ohne Akku und Ladegerät ab 109 Euro greifen.
Scheppach gibt auf Geräte der IXES-Serie zehn Jahre Garantie. Dafür muss man das Gerät innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf online registrieren. Akkus, Ladegerät und Zubehör sind ausgenommen.
Fazit
Der Scheppach BC-BLV720-X bietet hohe Leistung zum niedrigen Preis. Leistungsstark und nicht zu laut zeigt sich der bürstenlose Motor im Test. Laub zerkleinert der Häcksler auf ein Zehntel; den Füllstand zeigt ein Sichtfenster am Fangsack. Bei voller Leistung halten die kleinen 2-Ah-Akkus knapp 20 Minuten durch. Nach rund einer Stunde sind sie wieder voll. Tragegurt, Räder und ein neigbarer Zusatzgriff erleichtern die Arbeit.
Sichtbar spart Scheppach beim Material. Billig wirken die Kunststoffteile und passen schlecht zusammen. Bei Laub mit Splitt verstopft das Gerät häufig, und zum Reinigen benötigt man Werkzeug. Schwer erreichbar ist das Drehzahlrad, und eine Einschaltsperre fehlt. Für preisbewusste Gartenbesitzer und für alle, die schon Akkus der IXES-Serie haben, lohnt sich der BC-BLV720-X am meisten.
Litheli Laubsauger 2-in-1
Zwei Akkus, 45-l-Fangsack und Turbo-Taste: Der Litheli Akku Laubbläser & Laubsauger 2-in-1 verspricht viel Leistung. Wie er sich in der Praxis schlägt, zeigt der Test.
VORTEILE
- hohe Saugleistung
- guter Verkleinerungsfaktor
- U20-Akku auch als Powerbank nutzbar
- erträgliche Lautstärke
NACHTEILE
- Umbau zwischen Saug- und Blasfunktion umständlich
- Display zu dunkel
Litheli Laubsauger 2-in-1 mit Powerbank-Akku im Test: stark und erträglich leise
Zwei Akkus, 45-l-Fangsack und Turbo-Taste: Der Litheli Akku Laubbläser & Laubsauger 2-in-1 verspricht viel Leistung. Wie er sich in der Praxis schlägt, zeigt der Test.
Laubsauger mit Akku stoßen keine Abgase aus und arbeiten leiser als Benzingeräte. Das 2-in-1-Gerät von Litheli kombiniert Laubbläser und Laubsauger inklusive Häcksler. Laut Hersteller erreicht es eine Luftgeschwindigkeit von bis zu 78 m/s und einen Luftdurchsatz von 679 m³/h. Ein bürstenloser Motor treibt es an, zwei 4-Ah-Akkus aus dem U20-System liefern die Energie. Das Laub landet gehäckselt in einem 45-l-Fangsack. Die Akkus dienen zusätzlich als Powerbank.
Wir haben getestet, wie gut der Laubsauger für 160 Euro arbeitet, wie laut er ist und ob der Wechsel zwischen Saugen und Blasen wirklich so einfach gelingt, wie Litheli verspricht.
Ausstattung und Design
Litheli ist primär über Onlinehändler wie Amazon bekannt. Der Hersteller bietet zahlreiche Garten- und Werkzeuggeräte rund um sein U20-Akkusystem an. Praktisch: Die U20-Akkus passen nicht nur in die großen Geräte, sondern laden als Powerbank auch Smartphones und Tablets. Im Test hatten wir bisher etwa die tragbare Kompressor-Kühlbox im Rucksackdesign (Testbericht), die Akku-Luftpumpe (Testbericht) und den Akku-Rasenmäher (Testbericht) von Litheli.
Der Laubsauger arbeitet mit einem bürstenlosen Motor. Er läuft je nach gewählter Stufe mit 6000 bis 19.000 Umdrehungen pro Minute. Bürstenlose Motoren verschleißen weniger, brauchen kaum Wartung und nutzen die Energie besser. Die Leistung regelt man hier in drei Stufen. Eine Turbo-Taste schaltet zusätzlich einen Boost-Modus zu. Ein im Inneren verbautes Lüfterrad aus Aluminium häckselt Laub und kleine Zweige im Verhältnis 10:1.
An der Düse erreicht die Luft bis zu 78 m/s, also rund 281 km/h. Das liegt weit über Windstärke 12 der Beaufort-Skala und sogar über Windstärke 17 der erweiterten Skala. Ein Tornado dieser Stärke läge in Stufe EF4. Die Geschwindigkeit fällt nach kurzer Strecke stark ab. Trotzdem gilt: Laubbläser richtet man nie auf Menschen oder Tiere.
Bilderstrecke: Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Litheli Akku-Laubsauger 2-in-1
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Lieferumfang und Aufbau
Zum Lieferumfang gehören das Gerät, ein Saugrohr, ein Blasrohr, ein Schutzgitter für den Einsaugstutzen, der 45-l-Fangsack, ein Trageriemen und zwei Akkus mit je 4 Ah. Der Fangsack fasst so viel wie der Grasfangkorb eines kleinen Rasenmähers.
Litheli wirbt mit einem Akku mit 20.000 mAh. Diese Angabe führt in die Irre. Sie ist auf die Zellspannung von 3,6 V umgerechnet, wie bei Powerbanks üblich. Für den Einsatz im Laubsauger zählt der Wert des Akkupacks: Jeder U20-Akku hat 4 Ah bei 18 V Nennspannung, also 72 Wh. Geladen wird per USB-C-Anschluss – alternativ daran auch Smartphones und Tablets.
Der Zusatzgriff auf der Oberseite des Laubsammlers lässt sich bequem im Winkel verstellen. So passt er zum Saug- wie zum Blasbetrieb und entlastet den Rücken. Laut Hersteller wiegt das Gerät 3,5 kg. Die Angabe dürfte sich auf das Gerät ohne Akkus beziehen. Mit beiden Akkus und Fangsack messen wir rund 4,8 kg.
Der Aufbau geht grundsätzlich schnell und funktioniert ganz ohne Werkzeug. Trageriemen einhängen, dann die Rohre erst zusammenschieben und dann je nach gewünschter Funktion aufstecken und verriegeln. Im Saugbetrieb noch den Fangsack einhängen, Akkus einsetzen und es kann losgehen.
Bedienung und Ergebnis
Die Bedienung ist einfach – sobald Akkus eingelegt sind, reicht ein langer Knopfdruck, um das Gerät einzuschalten, und ein zweiter, um den Motor auf der eingestellten Stufe zu starten. Ein weiterer Druck stoppt den Motor wieder. Das ist deutlich angenehmer, als einen Taster dauerhaft drücken zu müssen. Die Turbo-Taste muss hingegen aktiv betätigt werden. Die Anzeige der gewählten Stufe ist leider sehr dunkel – bei Sonnenschein erkennt man sie kaum. Das Durchschalten funktioniert trotzdem problemlos. An der Lautstärke hört man schnell, in welcher der drei Stufen das Gerät läuft. Eine Schutzfunktion gegen versehentliches Aktivieren gibt es nicht.
Die Anzeige des Litheli Akku-Laubsaugers ist sehr dunkel. heise bestenlisten
Litheli verspricht einen Wechsel zwischen Blasen und Saugen „mit einem einfachen Handgriff“. In der Praxis stimmt das so aber nicht. Hier führt das falsche Herstellerbild mit den zwei montierten Rohren zu falschen Erwartungen. In Wirklichkeit kann nur der Fangsack oder das Blasrohr montiert sein – nicht beides.
Für den Blasbetrieb nimmt man zuerst Fangsack und Saugrohr ab. Dann verriegelt man den seitlichen Ansaugstutzen vor dem Häcksler mit einem Schutzgitter aus stabilem Kunststoff. Zuletzt steckt man das Blasrohr dort ein, wo vorher der Fangsack saß. Das ist in der Praxis unnötig umständlich und kostet Zeit. Außerdem liegt so immer eines der massiven Kunststoffrohre herum. Mal eben während des Saugens auf Blasen umschalten und feuchtes Laub lockern funktioniert also nicht. Wer beide Funktionen nutzt, arbeitet besser nacheinander. Bei anderen Herstellern ist der Wechsel deutlich besser gelöst – hier gelingt das Umschalten teils sogar im laufenden Betrieb.
In Stufe eins arbeitet der Sauger geradezu leise. Stufe zwei ist etwas lauter, aber sehr gut erträglich. Stufe drei hört die Nachbarschaft dann schon deutlich. Einen Gehörschutz braucht man bis dahin nicht zwingend. Der Turbo-Modus ist dagegen wirklich laut. Hier sollte man die Ohren schützen. In Wohngebieten dürfen Laubsauger werktags nur von 9 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr laufen. Ausnahmen gelten nur für Geräte mit EU-Umweltzeichen.
Akkulaufzeit
Der Laubsauger benötigt beide 4-Ah-Akkus gleichzeitig. Zusammen speichern sie rund 144 Wh. Litheli nennt im Angebot keine Laufzeit. Im Praxistest kommen wir auf 13 bis fast 30 Minuten, je nach gewählter Leistungsstufe. Der Turbo-Modus leert die Akkus aber noch deutlich schneller. Man sollte ihn daher nur kurz für feuchtes Laub oder hartnäckigen Schmutz nutzen. Der Mischbetrieb mit einem 2-Ah- und einem 4-Ah-Akku ist übrigens nicht möglich.
Für kleine bis mittlere Gärten reicht eine Akkuladung gut aus. Wer größere Flächen bearbeitet, benötigt aber ein zweites Akkupaar oder muss zwischenzeitlich nachladen. Wer seine Akkus besonders schnell laden will, nutzt die Powerstation Litheli BS1000 (Testbericht).
Preis
Litheli verkauft das Set mit zwei 4-Ah-Akkus aktuell über den Amazon-Shop für 160 Euro. Das ist für ein Gerät mit bürstenlosem Motor, großem Fangsack und zwei Akkus sehr fair. Wer bereits U20-Akkus besitzt, profitiert zusätzlich vom gemeinsamen Akkusystem.
Fazit
Der Litheli Akku Laubbläser & Laubsauger 2-in-1 bietet ordentlich Leistung für sein Geld. Der bürstenlose Motor saugt kräftig, der 45-l-Fangsack muss selten geleert werden, und das Häckselwerk aus Aluminium zerkleinert Laub und kleine Zweige zuverlässig.
Insgesamt arbeitet das Gerät in einer erträglichen Lautstärke, ein Gehörschutz ist nicht unbedingt nötig. Stufe eins ist sogar geradezu leise. Erst der Turbo-Modus wird richtig laut. Die U20-Akkus dienen zusätzlich als Powerbank.
Schwächen zeigt der Litheli beim Wechsel der Betriebsart. Der versprochene „einfache Handgriff“ entpuppt sich als Umbau mit Gitter und Rohrwechsel. Spontanes Umschalten während der Arbeit ist nicht möglich. Die Stufenanzeige ist bei Sonne zudem kaum lesbar. Am meisten lohnt sich das Gerät für kleine bis mittlere Gärten und für alle, die bereits U20-Akkus nutzen.
Preis-Tipp
Güde LB 18-201-05
Der Laubbläser LB 18-201-05 von Güde ist mit Abstand am günstigsten. Als Solo-Variante ohne Akku und Ladegerät sinkt der Preis auf 31 Euro.
VORTEILE
- leicht
- günstig
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- laut
Güde LB 18-201-05 im Test: günstiger und leichter Akku-Laubbläser
Der Laubbläser LB 18-201-05 von Güde ist mit Abstand am günstigsten. Als Solo-Variante ohne Akku und Ladegerät sinkt der Preis auf 31 Euro.
Die Verarbeitung ist insgesamt zwar in Ordnung, kann aber nicht mit den höher platzierten Geräten mithalten. Positiv ist fällt hier neben dem niedrigen Preis das geringe Gewicht von nur rund 1,75 kg inklusive Akku auf, welches ermüdungsfreies Arbeiten erlaubt.
Zwar bietet auch dieses Modell laut Datenblatt mehr Power als unser erster Platz, in der Praxis können wir das allerdings nicht bestätigen. Trockene Blätter sind für ihn zwar kein Problem. Nasse, zusammenklebende Blätterhaufen bringen das Gerät aber schnell an seine Grenzen. Im direkten Vergleich ist der Laubbläser von Güde am schwächsten. Die Arbeitszeit pro Akku liegt bei rund 20 Minuten. Danach benötigte der 18-V-Akku fast fünf Stunden, bis ihn das 11-Watt-Netzteil wieder vollgeladen hat.
Preis & Fazit
Der Güde ist in zwei Versionen im Handel erhältlich. Bei einem Preis von 50 Euro gibt es einen 2-Ah-Akku mit 18 Volt und das passende Ladegerät dazu. Als Solo-Variante ohne Akku und Ladegerät lautet die Produktbezeichnung LB 18-0; der Preis sinkt dann auf die bereits erwähnten 31 Euro.
Damit ist der Güde nicht viel teurer als ein handbetriebener Laubrechen. Wer nicht viel Laub bewegen muss und das regelmäßig macht, bevor die Blätter nass und schwer sind, kann hier ein Schnäppchen schießen. Dass es im Vergleich zu den teureren Geräte Abstriche bedeutet, muss klar sein.
Litheli Laubbläser U20
Der Laubbläser U20 von Litheli kostet im Set zusammen mit zwei 20-Volt-Akkus mit einer Kapazität von je 4 Ah rund 139 Euro.
VORTEILE
- hohe Luftgeschwindigkeit
- stufenlose Geschwindigkeitsregelung
- U20-Akkus mit USB
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- laut
Litheli Laubbläser U20 im Test: richtig stark dank Doppel-Akku
Der Laubbläser U20 von Litheli kostet im Set zusammen mit zwei 20-Volt-Akkus mit einer Kapazität von je 4 Ah rund 139 Euro.
Der Laubbläser U20 wiegt ohne Batterie rund 2,7 kg – eine Trageschlaufe gibt es nicht. Die Verarbeitung ist hochwertig – für die Gartenarbeit wirkt das weiß glänzende Gehäuse allerdings etwas übertrieben clean und dürfte recht schnell Schmutz anziehen. Für den Betrieb werden hier immer zwei Akkus benötigt, und so ist das Gerät kein Leichtgewicht. Ein Ladegerät gehört allerdings nicht zum Lieferumfang, denn die Akkus laden bequem per USB-C. Sie passen nicht nur in alle Geräte von Litheli, sondern dienen gleichzeitig auch als USB-Powerbank mit bis zu 45 Watt.
Dafür bietet der U20 als einziger Laubbläser eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung und richtig viel Leistung. Sollte die maximale Geschwindigkeit mal nicht ausreichen, hilft die Turbo-Taste weiter. Dann erreicht das Gerät laut Datenblatt eine Luftgeschwindigkeit von bis zu 180 km/h und bläst neben nassen Blättern auch problemlos kleine Steine, Erde und Äste beiseite. Die Akkulaufzeit bei niedriger Geschwindigkeit beträgt rund eine halbe Stunde. Bei maximaler Leistung und Nutzung der Turbo-Taste sinkt die Akkulaufzeit auf 15 bis 18 Minuten. Einen Ein- oder Ausschalter gibt es hier nicht, sobald die Akkus eingesetzt sind, ist das Gerät betriebsbereit. Die Lautstärke ist mit bis zu 65 dB erträglich.
Beim Laubbläser von Litheli kann die Geschwindigkeit stufenlos geregelt werden. Eine Turbo-Taste gibt es zusätzlich. heise bestenlisten
Preis & Fazit
Insgesamt schneidet der U20-Laubbläser im Test gut bis sehr gut ab. Wirklich sinnvoll ist die Anschaffung, wenn man auch andere Geräte des Herstellers nutzt und die Akkus untereinander tauschen kann. Sehr gut gefällt uns die Zusatzfunktion als Powerbank. 139 Euro im Set mit zwei Akkus sind im Vergleich ein guter Preis, zumal hier kein zusätzliches Ladegerät benötigt wird.
Ryobi RBL1820S04F
Wer bereits Ryobi-Werkzeug im Einsatz hat, sollte sich den zum Akkusystem passenden Laubbläser ansehen – zumal er gut in der Hand liegt.
VORTEILE
- leicht
- günstig
- Ryobi-Akku-Serie
NACHTEILE
- hoher Energiebedarf
- laut
Laubbläser Ryobi RBL1820S04F im Test: günstig und leicht
Wer bereits Ryobi-Werkzeug im Einsatz hat, sollte sich den zum Akkusystem passenden Laubbläser ansehen – zumal er gut in der Hand liegt.
Laut Datenblatt erreicht die maximale Luftgeschwindigkeit auch hier über 250 km/h. In der Praxis ist die Leistung mit dem Gisam-Laubbläser vergleichbar. Nasse Blätter und kleine Äste wegzublasen ist damit kein Problem – ganz so stark wie die beiden erstplatzierten Geräte ist das Modell von Ryobi aber nicht.
Gut gefällt uns das geringe Gewicht von nur 1,6 kg ohne Akku, welches ein entspanntes Arbeiten erlaubt. Angenehm ist die Balance – der Laubbläser von Ryobi liegt sehr gut in der Hand und ermüdet diese nicht. Allerdings gibt es hier nur eine Geschwindigkeitsstufe. Die Akkulaufzeit von rund 18 Minuten mit einem 18-Volt Akku aus Ryobi’s-One-System mit 4 Ah ist entsprechend übersichtlich. Die Lautstärke ist mit dem Gerät von Gisam vergleichbar. Hier messen wir bei maximaler Geschwindigkeit knapp 77 dB.
Preis & Fazit
So einfach das Modell von Ryobi auch ist – in der Praxis macht es bei uns bereits seit drei Jahren einen guten Job. Wer schon andere 18-Volt-Geräte des Herstellers nutzt, bekommt hier ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn auch hier sind die Akkus von Akkuschrauber und Co. untereinander kompatibel. Das ist auch nötig, denn aufgrund der kurzen Laufzeit reicht ein Akku oft nicht aus.
Den Ryobi-Laubbläser gibt es unter der Bezeichnung OBL1820S als Solo-Version ohne Akku und ohne Ladegerät bereits unter 60 Euro. Mit einem 4-Ah-Akku und Ladegerät lautet die Produktnummer RBL1820S04F und der Preis steigt auf rund 125 Euro.
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