Neu im Stadtrat Wil SG – SVP-Nationalrat Lukas Reimann verlässt den Nationalrat

- Nationalrat Lukas Reimann (SVP) schaffte im zweiten Wahlgang den Sprung in den Stadtrat von Wil SG.
- Er wird deshalb sein Mandat im Bundeshaus nach fast 20 Jahren niederlegen.
- Andreas Breitenmoser (Mitte) hat das Rennen um die Ersatzwahl für das Stadtpräsidium für sich entschieden.
Bei der Wahl um einen frei werdenden Sitz im Wiler Stadtrat konnte Lukas Reimann 3670 Stimmen auf sich ziehen. Er setzte sich gegen Michael Sarbach von den Grünen durch, der 3201 Stimmen erhielt.
Damit verlässt er nach fast 20 Jahren in Bern den Nationalrat. «Die Septembersession mache ich noch mit, dann ist meine Zeit in Bern sicherlich bald vorbei», sagte er im Ostschweizer Fernsehen TVO.
Lukas Reimann – der Steckbrief
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- Geboren am 18. September 1982 in Aarau
- Bürgerort in Oberhof AG
- Nationalrat für den Kanton St. Gallen seit 2007
- Sitz in der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats
- Teil der Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung der OSZE
Der fünfköpfige Wiler Stadtrat setzt sich neu aus zwei Mitgliedern der FDP sowie je einem von Mitte, SP und SVP zusammen.
Neues Stadtpräsidium
Im ersten Wahlgang hatte kein Kandidat für das Stadtpräsidium das absolute Mehr erreicht. Bereits damals erhielt Breitenmoser die meisten Stimmen. Zum zweiten Wahlgang traten noch er und Jigme Shitsetsang (FDP) für die Nachfolge des abtretenden Stadtpräsidenten Hans Mäder (Mitte) an.
Da sowohl Breitenmoser als auch Shitsetsang bereits Stadträte sind, war schon im Vorfeld klar, dass unabhängig vom Ausgang der Präsidiumswahl ein Stadtratssitz frei wird. Für diesen bewarben sich im zweiten Wahlgang Lukas Reimann und Michael Sarbach.
Reimann tritt sein neues Amt am Montag, 17. August 2026, an.
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