ESPNWho most deserves the Ballon d'Or? Whittling down the 30-man short listPunchZamfara begins road project to boost farming, securityThe Jerusalem PostZach Bryan’s ‘Free Palestine’ shirt shows how political pressure can backfire on Israel - analysisInquirer1 dead, 1 missing after jeepney swept away in BatangasDaily MaverickIn defiance of chaos — why your choice in this election mattersRTP DesportoMax Verstappen vence GP do Bahrain de Fórmula 1한겨레신지애, 일본 메이저 4개 대회 석권…통산 30승으로 영구 시드 획득ZDF heuteEntdecken Sie das ZDF-NachrichtenstudioFootball ItaliaMilan plot January loan for Endrick with Roma also in the running for the Real Madrid talentInteriaRosja grozi dyplomatom. Zachód reaguje. "Nasza odpowiedź: zostajemy"ABC NewsUS Marine arrested on suspicion of murder after 'brutal and heinous' death in Japan7sur7Un homme ouvre le feu sur des chasseurs en Norvège: un père et son fils tués
The Daily Newsstand · Free, Always
Sunday, October 4, 2026

Ende von barbarischen Angriffen: Merz appelliert an Putin: "Wir können sprechen"

Translate

Ende von barbarischen AngriffenMerz appelliert an Putin: "Wir können sprechen"

04.10.2026, 11:55 Uhr

623183494
Bundeskanzler Friedrich Merz gedenkt am Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz, der im Krieg mit Russland gefallenen ukrainischen Soldaten. (Foto: picture alliance/dpa)

Russland greift inzwischen dauerhaft Wohnhäuser, Brücken und andere zivile Infrastruktur der Ukraine an. Der Kanzler spricht bei seinem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt von Barbarei. Er bietet dem russischen Präsidenten Gespräche an - unter einer Bedingung.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin bei seinem von Luftalarmen begleiteten Besuch in Kiew aufgerufen, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Merz verurteilte die russischen Angriffe auf die Infrastruktur des Landes und bezeichnete sie als tägliche Kriegsverbrechen: "Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf", sagte der Kanzler in Kiew. "Wir sind bereit zu Gesprächen, wir sind bereit, miteinander zu sprechen über das Ende dieses Krieges. Aber diese barbarischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine müssen aufhören."

Die Ukraine bereitet sich gegenwärtig auf den mittlerweile fünften Kriegswinter vor, während die russischen Angriffe auf die Energieversorgung anhalten. Merz betonte, dass Verhandlungen mit Moskau an eine klare Bedingung geknüpft seien. "Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen, und die Waffen müssen schweigen", sagte der Bundeskanzler.

Merz nahm bei seinem Besuch die bei einem Drohnenangriff getroffenen Akademie der Wissenschaften in Kiew in Augenschein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war bei dem Ortsbesuch dabei. Währenddessen lösten russische Angriffe mehrfach Drohnenalarm aus, eine Brücke im Norden der ukrainischen Hauptstadt war schon am Morgen getroffen worden.

Merz sagte an der Ruine der Akademie, bei Angriffen wie dem am letzten Montag sei die Sinnlosigkeit dieses Krieges deutlich geworden. "Ein Angriff auf die Akademie der Wissenschaften in Kiew, mitten in der Stadt, übrigens wenige 100 Meter von der deutschen Botschaft entfernt. Und heute Morgen an einem friedlichen Sonntag Luftalarm in Kiew", sagte Merz. Und: "Das sind tägliche Kriegsverbrechen, die hier verübt werden."

Es gebe tägliche Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine, während das Land sich auf den Winter vorbereite. "Ich appelliere noch einmal an die russische Führung, an den russischen Staatspräsidenten: Hören Sie diesen Krieg auf! Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen und die Waffen müssen schweigen", sagte Merz.

Die Drohne war mitten am Tag in der Akademie eingeschlagen. Der Treffer und der nachfolgende Brand zerstörten zwei Stockwerke des historischen Gebäudes. Eine Frau wurde getötet, ein halbes Dutzend Menschen verletzt. Das russische Militär machte dabei Angaben zu Angriffen auf Anlagen von ukrainischen Kommunikationsunternehmen. Der Hauptsitz der Ukrtelecom befindet sich in unmittelbarer Nähe der Akademie. Auch das Gebäude der deutschen Botschaft ist nur etwa 140 Meter von dem Einschlagsort entfernt.

View the original on n-tv →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.