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Wednesday, October 21, 2026

Unzufrieden mit dem Look? Diese 11 Hacks kosten keinen Rappen

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Du stehst morgens vor dem Spiegel und bist mit deinem Outfit einfach nicht zufrieden? Es fehlt das gewisse Etwas? Dann kannst du dich an diesen Rat von Fashion-Consultant Sharon Jost halten: «Einfach mal experimentieren», sagt sie im Gespräch mit 20 Minuten. Wichtig sei vor allem, dass man Spass beim Anziehen habe. Jost erklärt: «Es braucht natürlich auch Zeit, etwas Neues auszuprobieren, aber am Ende lohnt es sich, mutig zu sein.»

Worauf achtest du bei deinem Outfit?

Die Stylistin rät auch, ein Moodboard mit Outfits zusammenzustellen, die einem gefallen. «Die kannst du ausdrucken und an deinen Kleiderschrank hängen.» So bleibe man beim Anziehen jeden Morgen inspiriert.

Über die Expertin

Du willst konkrete Tipps, mit denen dein Outfit spannender wird? Die Modeexpertin verrät elf einfache Hacks, die meist keinen Rappen kosten und ganz einfach umsetzbar sind.

Schuhe den Look machen lassen

Eine wichtige Stylingerkenntnis laut Jost: «Andere Schuhe geben dem Look eine andere Wirkung.» Mit einem unerwarteten Paar könne ein Outfit bewusst gebrochen werden: So sorgen Pumps zu einem sportlichen Look oder Sneakers zu einem femininen Kleid für Spannung.

Drei Farben als goldene Regel beachten

Jost empfiehlt, nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Farbtöne in einem Outfit zu kombinieren: «Drei Farben sind perfekt und harmonieren gut.» So werde Dynamik geschaffen, ohne dass der Look überladen oder chaotisch wirke.

Matchy-Matchy-Look durcheinanderbringen

«Es muss nicht immer alles perfekt aussehen», findet Jost. Tasche, Schuhe und Gürtel müssten nicht aufeinander abgestimmt werden. Gerade wenn ein Detail aus der Reihe tanze, wirke ein Outfit «viel spannender, cooler – und persönlicher».

Die Kraft eines Gürtels kennen

Ein Gürtel bringe ein Outfit in Form und lasse dich angezogener wirken. «Er ist eines meiner absoluten Lieblingsaccessoires und hat eine starke Wirkung», sagt Jost. Dabei müsse es nicht immer ein schlichtes schwarzes Modell sein: Ein besonderer Gürtel könne zu einem echten Hingucker werden.

Auf Layering setzen

«Durch mehrere Schichten wirkt ein Outfit einfach interessanter», erklärt Jost. So würden verschiedene Ebenen entstehen, die spannend wirken. Schon ein weisses T-Shirt unter einem Pulli, dessen Kragen oder Saum hervorschaut, bringe mehr Struktur in den Look. Als Faustregel könne mit einer hellen Basisschicht begonnen und nach aussen hin dunkler gelayert werden.

Verschiedene Stile mischen

Jost rät dazu, bewusst mit gewohnten Kombinationen zu brechen. «Das macht das Outfit verspielter», sagt sie. Das könne etwa mit hellen und dunklen Farben oder mit feminin und maskulin wirkenden Kleidungsstücken gelingen.

Unterschiedliche Materialien einsetzen

«Man will in ein Outfit immer Dimensionen reinbringen», erklärt Jost. Das gelinge mit der Hilfe von unterschiedlichen Materialien – wenn man etwa Seide mit Leder oder Denim kombiniert. Wer am liebsten Ton in Ton trägt, könne so mit verschiedenen Stoffen und Schnitten für Abwechslung sorgen.

Ein einzelnes Highlight wählen

Ein auffälliges Accessoire oder ein besonderes Kleidungsstück könne als Blickfang eingesetzt werden. Jost spricht von «einem Stück, das raussticht». Das Outfit werde dadurch fokussierter. Als Beispiele nennt sie Statement-Ohrringe, einen Oversized-Blazer oder eine Brosche.

Den Pulli nicht immer nur anziehen

Man müsse nicht jedes Kleidungsstück klassisch anziehen, sondern könne es auch als Accessoire stylen. «Den Pulli über die Schultern zu legen, ist ein Klassiker und gibt dem Outfit den letzten Schliff», so Jost. Auch um die Hüfte könne er gebunden werden. Dasselbe gelte für Foulards, die sich um die Taille tragen oder an die Tasche knoten lassen. So würden Kleidungsstücke und Accessoires auf ungewohnte Weise in den Look integriert.

Mit Proportionen spielen

Für eine interessante Silhouette sollten schmale und weite Schnitte miteinander kombiniert werden, empfiehlt Jost. Ein enges Oberteil könne etwa zu einer weiteren Hose getragen werden. «Man sollte Ober- und Unterteil immer ausgleichen», lautet ihr Tipp.

Die Sicherheitsnadel als Styling-Geheimwaffe

«Mit Sicherheitsnadeln lässt sich die Silhouette eines Looks im Handumdrehen verändern», weiss Jost. Mithilfe der kleinen Pins könne ein T-Shirt etwa leicht gecroppt, ein Rock gekürzt oder ein Kleidungsstück anders drapiert werden. Man solle darauf achten, die Nadeln auf der Innenseite zu befestigen, damit sie nicht sichtbar seien.

Hast du einen Trick, mit dem ein Outfit sofort besser aussieht oder ein Kleidungsstück ganz anders wirkt? 

Vanessa Büchel

Vanessa Büchel (vab) arbeitet seit 2025 für 20 Minuten. Sie ist Fashion-Redaktorin im Lifestyle-Ressort und schreibt über Trends und Styling-Tipps.

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