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Sunday, October 11, 2026

109 Tote bei Schiffsunglück vor Dschibuti

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  • 109 Menschen sind beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor Dschibuti ums Leben gekommen, 116 weitere werden vermisst.
  • Das überfüllte Schiff mit rund 350 Menschen an Bord sank nördlich der dschibutischen Hafenstadt Obock.
  • Die Internationale Organisation für Migration (IOM) leistet zusammen mit den dschibutischen Behörden Nothilfe vor Ort.

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor der Küste von Dschibuti sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Unglück in der Nacht zum Freitag seien 109 Leichen geborgen worden, unter ihnen die von 15 Kindern, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Sonntag mit. Nach ihren Angaben wurden 116 weitere Menschen vermisst.

Laut Berichten von Überlebenden sollte das Schiff mit rund 350 Menschen an Bord an der Meerenge Bab al-Mandab von Dschibuti zu einem jemenitischen Hafen übersetzen. Der Untergang ereignete sich demnach nördlich der dschibutischen Hafenstadt Obock.

Auch Kinder unter den Toten

Bei den 109 geborgenen Leichen handelt es sich der IOM zufolge um 52 Männer, 42 Frauen und 15 Kinder – neun Mädchen und sechs Buben. Demnach wurden mehr als 80 Überlebende des Unglücks gezählt, die allesamt äthiopische Staatsangehörige sind.

«Das ist ein verheerender Verlust an Menschenleben. Unsere Gedanken sind bei den Überlebenden und den Familien, die Angehörige verloren oder noch keine Nachricht zum Schicksal ihrer Verwandten erhalten haben», sagte der Leiter der IOM-Mission in Dschibuti, Alexandre Coissac. Die IOM und die dschibutischen Behörden seien vor Ort, um Nothilfe zu leisten.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Fragen oder Probleme im Bereich Migration/Asylverfahren?

Hier findest du Hilfe:

Justin Arber

Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.

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