Abgang wird unwahrscheinlicher – Auch Asiens Konföderation für 4. Infantino-Amtszeit

Ein Abgang des umstrittenen Fifa-Präsidenten Gianni Infantino wird immer unwahrscheinlicher. Auf einem ausserordentlichen Kongress des asiatischen Kontinentalverbands AFC in Tokio hat sich dessen Präsident Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa für eine 4. Amtszeit des Schweizers ausgesprochen.
Al Khalifa sicherte Infantino «uneingeschränkte Unterstützung» zu. Er räumte zwar frühere «Probleme» im Zusammenhang mit Infantino ein, betonte jedoch, dass der Weltverband nun «vorwärts» blicken müsse. «Wir sind der Überzeugung, dass der Fussball am stärksten ist, wenn wir mit einer gemeinsamen Vision und einem einheitlichen Ziel zusammenarbeiten.»
Kehrtwende
Vor einigen Monaten hatte der Top-Funktionär aus Bahrain Infantino noch scharf attackiert. Dies hatte unter anderem für Kritik aus Katar gesorgt.
Infantino strebt beim Kongress im März 2027 die Wiederwahl für eine 4. Amtszeit an. Die von der Uefa geführte Opposition hat bis zum 18. November Zeit, offiziell einen Gegenkandidaten zu benennen.
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