Zündstoff im Topspiel: Brisante Rückkehr: Hertha verteidigt Reese gegen Fan-Anfeindungen

Brisante Rückkehr: Hertha verteidigt Reese gegen Fan-Anfeindungen
03.11.2026 | 10:53 Uhr
Fabian Reese erfährt in vielen Stadien Anfeindungen und Pfiffe - nur birgt seine Rückkehr zu Hertha speziellen Zündstoff. Der Klub verteidigt seinen Ex-Kapitän gegen Fan-Anfeindungen, verzichtet aber auf besondere Maßnahmen vor dem Wiedersehen.
Hertha BSC wirbt vor der brisanten Rückkehr seines früheren Publikumslieblings Fabian Reese um Respekt, plant aber keinen gesonderten Austausch mit den eigenen Fans. "Fabian Reese hat sich über drei Jahre hinweg stets in den Dienst unseres Vereins gestellt und sich diese Form der Reaktionen aus unserer Sicht nicht verdient", teilte der Berliner Fußball-Zweitligist mit.
Zwar habe der Verein Verständnis dafür, dass ein Wechsel "Enttäuschung und Emotionen auslösen kann". Zugleich betonte Hertha aber vor dem Topspiel des Berliner Tabellenführers gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de): "Wir wünschen uns, dass Fabian bei seiner Rückkehr den Respekt erfährt, den er sich bei uns erarbeitet hat."

Auf besondere Maßnahmen vor dem Wiedersehen verzichtet der Klub. "Einen gesonderten Austausch mit den Fans oder die Vereinbarung eines 'Verhaltenskodexes' im Vorfeld der Partie planen wir nicht", hieß es. Geschäftsführer Peter Görlich habe sich bereits mehrfach deutlich positioniert. "An unserer Haltung hat sich nichts geändert", stellte der Klub klar.
Anfeindungen und Pfiffe
Reese war im Sommer nach drei Jahren bei Hertha zum Zweitliga-Rivalen VfL Wolfsburg gewechselt. Der 28-Jährige war das Gesicht des Berliner Vereins. Viele Hertha-Fans empfanden den Wechsel daher als Vertrauensbruch. Seit seinem Transfer wird Reese in den sozialen Medien angefeindet und auf dem Feld regelmäßig ausgepfiffen.
In einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" hatte Reese im Sommer angedeutet, dass Hertha mit einem Verkaufswunsch an ihn herangetreten sei. "Mir wurde gesagt: Pass auf, Fabian, wir müssen Geld generieren, und für dich wäre ein Wechsel die beste Möglichkeit, um in deiner Karriere den nächsten Step zu machen." Geschäftsführer Peter Görlich widersprach dieser Darstellung später allerdings und betonte, die Initiative sei nicht vom Verein ausgegangen.
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