heise+ | Humanoide Roboter in Deutschland: Modelle, Preise und Verfügbarkeit
Hersteller humanoider Roboter zeigen ihre Modelle, wie sie allerlei Kunststücke vollführen oder einfache Industriearbeiten erledigen. Das schafft Begehrlichkeiten auch bei Privatanwendern. Wer jedoch in Deutschland einen solchen Roboter kaufen möchte, stößt dabei auf mehrere Hindernisse: Einige Roboter sind in der EU (noch) nicht erhältlich, exorbitant teuer und häufig ohnehin nur Firmenkunden und für Forschung und Bildung vorbehalten. Die Website „RoboterAtlas: Humanoide Roboter in Zahlen“ listet Stand Ende Oktober 2026 insgesamt 49 humanoide Roboter mit Verfügbarkeit und Preisen (sofern bekannt) auf.
Um es vorwegzunehmen: Alle humanoiden Roboter sind in der Statistik von Roboteratlas nicht erfasst. Gelistet sind insgesamt 49 Roboter von 41 Robotikunternehmen weltweit. 26 der Roboter stammen aus China, zehn aus den USA und drei aus Deutschland. Zehn weitere kommen aus anderen Ländern oder stammen aus Kooperationen mit Unternehmen anderer Länder. Es kommen allerdings ständig neue humanoide Roboter dazu. Vor allem in China ist die Lage etwas unübersichtlich, denn dort fällt die Entwicklung humanoider Roboter besonders dynamisch aus.
Die humanoiden Roboter sind teilweise allerdings gar nicht für Privathaushalte gedacht. 28 Modelle richten sich an Unternehmen, 18 an Forschung und Bildung. Lediglich 16 der gelisteten Roboter wenden sich an private Haushalte, sind also prinzipiell als Haushaltshilfe, als emotionaler Begleiter oder zum Entertainment für Privatleute gedacht.
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