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Sunday, October 4, 2026

Wie du deine tierischen Freunde daheim vor Unfällen schützt

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Versteckte Gefahren für Haustiere

Wie du deine tierischen Freunde daheim vor Unfällen schützt

Oft sind sich Tierfreunde nicht bewusst, welche Gefahren sich zu Hause für das geliebte Tier verbergen. Immer wieder verunfallen Haustiere daheim – manche tödlich. Dabei liessen sich viele Unfälle verhindern.

Publiziert: 11:30 Uhr

Aktualisiert: 01.10.2026 um 11:00 Uhr

  • Haustiere in Schweizer Haushalten beliebt, aber Gefahren oft unterschätzt
  • Sicherheitsmassnahmen für Balkon, Fenster und Küche empfohlen
  • Fast jeder dritte Schweizer Haushalt hat ein Haustier

Fast in jedem dritten Haushalt in der Schweiz lebt ein Haustier. Besonders beliebt sind Katzen, gefolgt von Hunden. Aber auch Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder Vögel werden meist liebevoll zu Hause gehegt und gepflegt.

Bei aller Liebe verunfallen aber unsere pelzigen und gefiederten Freunde immer wieder in den eigenen vier Wänden, weil Halter die Gefahren für ihre tierischen Mitbewohner unterschätzen – oder zu unvorsichtig sind.

Besondere Vorsicht bei Jungtieren

Besonders bei jungen Katzen oder Hunden, die neu im Haushalt leben, ist Vorsicht geboten. Klodeckel sollten beispielsweise geschlossen werden, damit das junge und neugierige Samtpfötchen nicht ertrinken kann.

Auch bei Pflanzen im Haus oder auf dem Balkon muss man aufpassen. Manche Pflanzen sind giftig und könnten den Tieren schlecht bekommen, wenn sie daran knabbern. Auch Giesswasser, insbesondere mit Pflanzendünger, sollte für Haustiere unerreichbar sein. Gleiches gilt für die Aufbewahrung von Reinigungsmitteln oder Medikamenten.

Balkon und Kippfenster sichern

Steht Katzen ein Balkon zur Verfügung, sollte dieser mit einem speziell engmaschigen Netz gesichert werden. Ein Sturz kann auch bei Katzen zu schweren Verletzungen führen, selbst wenn diese auf ihre Pfoten fallen. Beim Kauf des Netzes muss zudem darauf geachtet werden, dass der Kopf einer jungen Katze nicht durch die Maschen passt. Das Tier könnte sich sonst verheddern und strangulieren.

Gefährlich sind auch Kippfenster. Beim Ein- oder Aussteigen können sich Katzen einklemmen und in den Spalt abrutschen. Die Katze kann sich so schwer verletzen – schlimmstenfalls ersticken. Im Handel gibt es spezielle Schutzvorrichtungen für Fenster. Wird ein Fenster regelmässig gekippt, ist das sinnvoll. Ansonsten einfach die Zimmertüre während dem Lüften verschliessen.

Beim Kochen sollten Hund und Katze nicht unbeaufsichtigt in der Küche sein. Lockt das Fleisch in der Pfanne, können sich die Tiere an Pfannen oder Herdplatten die Pfoten oder die Schnauze verbrennen. Gleiches gilt während der Grillsaison. Denn auch dort können sich Tiere Verbrennungen zuziehen, deswegen sollten sie entsprechend auf Abstand gehalten werden.

Kontrollblick in die Waschmaschine

Die Waschmaschine sollte nur unmittelbar vor Gebrauch mit Schmutzwäsche gefüllt und gestartet werden. Liegt Wäsche in der Maschine, könnten sich Katzen unbemerkt in die Kleider einkuscheln. Ein Kontrollblick in die Trommel vor dem Waschen verhindert ein tödliches Drama.

Achtung Stromschlag

Ebenfalls gefährlich sind Stromkabel. Besonders Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster nagen manchmal an Stromkabeln, wenn sie nicht im Gehege sind. Auch das kann tödlich enden. Im Handel gibt es spezielle Schutzhüllen und -leisten für Kabel. Damit sind nicht nur Hase und Co. geschützt, sie überzeugen auch optisch.

Mit der nötigen Aufmerksamkeit und Zuwendung sind Tiere normalerweise problemlose Mitbewohner und eine wahre Bereicherung des Zusammenlebens. Man muss sich aber als Halter seiner Verantwortung dem Tier gegenüber bewusst sein und sich zu Hause haustiergerecht einrichten. Denn ein flauschiger Begleiter ist kein Sofa, das sich nach Lust und Laune anschaffen und platzieren lässt.

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