Teure ZFF-Tickets: Wer die Stars sehen will, zahlt jetzt mehr
Teure ZFF-Tickets
Wer die Stars sehen will, zahlt jetzt mehr
Das Zurich Film Festival verlangt für gewisse Vorstellungen bis zu 119 Franken – deutlich mehr als letztes Jahr. Das Festival begründet die Erhöhung mit gestiegenen Kosten.
Publiziert: vor 21 Minuten
Aktualisiert: vor 2 Minuten
Darum gehts
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- Die ZFF-Ticketpreise sind gestiegen
- Die teuersten Tickets kosten 119 Franken
- Das Festival erhält rund 1,37 Mio. CHF Fördergelder
Sara BelgeriRedaktorin
Diese Woche wird in Zürich zum 22. Mal der grüne Teppich für das Zurich Film Festival (ZFF) ausgerollt. Wer bei den ganz grossen Highlights dabei sein will, braucht je nach Vorstellung ein grosses Portemonnaie.
Wer etwa die Premiere von «The Debut» in Anwesenheit von Schauspielerin Julianne Moore (65) besuchen möchte, zahlt 119 Franken – inklusive der Verleihung des «Golden Icon Award» an Moore. Im Vorjahr kostete eine vergleichbare Vorstellung noch 89 Franken. Auch die sogenannten «Premium Screenings», bei denen internationale Stars vor Ort sind, wurden spürbar teurer: Statt 60 Franken wie im letzten Jahr kosten sie neu 89 Franken.
ZFF verweist auf Aufwand und gestiegene Kosten
Tickets für die restlichen Vorführungen bewegen sich zwischen 27 und 39 Franken. Zum Vergleich: Noch 2022 lag der Preis für ein reguläres Ticket bei 23 Franken. Für Studierende sowie AHV- und IV-Bezüger gibt es weiterhin einen Rabatt von 30 Prozent.
Das ZFF begründet die Anpassung mit der Nachfrage und gestiegenen Kosten. Höhere Preise würden ausschliesslich für Vorstellungen in Anwesenheit von Stars oder Preisverleihungen gelten, da diese mehr Aufwand für Produktion, Sicherheit und Betreuung verursachten. Insgesamt beträfen die Aufschläge nur 15 von über 300 Vorstellungen.
Das Festival ist zu rund 90 Prozent selbstfinanziert. Insgesamt erhält es 1,37 Millionen Franken an Fördergeldern. Der Kanton Zürich erhöht zwar seine Mittel, doch vom Bund erhält das ZFF weniger Geld als im Vorjahr. Die Förderung bleibt damit vergleichsweise gering: Das Locarno Film Festival erhält rund viermal mehr Bundesgelder.
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