Bise – Die Schweiz hat einen neuen Dauergast

Angetrieben von einem Hoch nördlich der Schweiz bleibt die Bise im Mittelland in den kommenden Tagen eine treue Begleiterin.
Am Sonntag legt die Bise nochmals einen Zahn zu. Während die Böen im zentralen und östlichen Mittelland gerade einmal um 30 km/h erreichen, bläst sie im Westen mit Böen um 65 km/h. Dabei spielt die Schweizer Topografie eine entscheidende Rolle:
Die Bise fliesst aus Nordosten durchs Mittelland. Der Jura und die Alpen bilden eine natürliche Leitplanke. Weil der Abstand zwischen den beiden Gebirgsketten nach Westen hin immer schmaler wird, wird die Bise kanalisiert und beschleunigt.
Auch bei der Hochnebelobergrenze hat die Bise ein Wörtchen mitzureden: Mit Bise steigt häufig auch die Hochnebelobergrenze.
Die anhaltende Bise drückt die Hochnebelobergrenze in der kommenden Woche stellenweise auf bis zu 2000 Meter hinauf.
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