heise+ | Billige KI-Accounts per Abo-Sharing: GamsGo ausprobiert
Claude zum Programmieren, Perplexity zum Recherchieren und Suno für KI-Musik: Die Zahl interessanter KI-Tools explodiert, und mit ihr die monatlichen Abo-Kosten. Doch wer mit den Diensten regelmäßig arbeitet und die unterschiedlichen Stärken verschiedener KIs nutzen möchte, kommt um ein oder mehrere Abos kaum vorbei. Das geht ins Geld. Da klingen Sharing-Plattformen verlockend, die kostenpflichtige Pro-Zugänge für einen Bruchteil des Originalpreises versprechen: Mehrere Nutzer teilen sich einen Account und dessen Kosten.
Für den Bereich Streaming haben wir uns bereits Sharesub angesehen. Eine weitere große Sharing-Plattform ist GamsGO. Sie listet neben vielen Streaming-Anbietern insbesondere eine Vielzahl von KI-Diensten. Neben günstigen Zugängen zu den großen KI-Chatbots führt sie eine Reihe spezialisierter Nischen-KIs. GamsGo hat mehrere Modelle, um Geld zu sparen. Besonders günstig sind Konten, die man sich mit anderen Nutzern teilt. Doch das hat einen Preis. Und der liegt nicht nur darin, dass die AGB der Originaldienste eine derartige Nutzung untersagen.
- Über die Plattform GamsGo können Nutzer Abos für populäre KI-Dienste teils stark vergünstigt beziehen. Besonders billig sind Accounts zu haben, die man sich mit Fremden teilt.
- Wir haben geteilte Pro-Accounts für Perplexity, Suno und Claude gekauft und ausprobiert. Alle Zugänge haben funktioniert, teilt man sich den Account aber mit einem Heavy User, kann es zu deutlichen Einschränkungen kommen.
- Ein Anwalt ordnet im Artikel rechtliche Risiken für Nutzer solcher Abos ein. Die liegen vor allem im Datenschutzrecht.
Wir haben über GamsGo geteilte Pro-Zugänge zu Claude, Perplexity und Suno gekauft und ausprobiert. Der Artikel erläutert, wer sich hinter GamsGo verbirgt und warum schon die Firmenadresse Fragen aufwirft. Zudem beleuchten wir die rechtliche Situation und zeigen, wie gut – oder schlecht – die geteilten Accounts im Alltag funktionieren.
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