Busunglück im Engadin: Staatsanwaltschaft eröffnet Verfahren gegen Chauffeur
Busunglück im Engadin
Staatsanwaltschaft eröffnet Verfahren gegen Chauffeur
Gegen den Chauffeur des Reisecars, das am vergangenen Donnerstag im Engadin verunglückt ist, wurde wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung ein Verfahren eröffnet. Das teilt die Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage mit.
Publiziert: vor 8 Minuten
Aktualisiert: vor 4 Minuten
Marian NadlerRedaktor News
Jonathan B.* sass am Donnerstag am Steuer des Reisecars, das im Engadin verunglückte. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Graubünden ein Verfahren gegen den Niederländer eröffnet – wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung sowie mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung. Das teilt die Behörde auf Anfrage von Blick mit.
Bereits am Wochenende hatte die Kantonspolizei gegenüber Blick mitgeteilt, dass bei einem solchen Unfall umfassende polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungen erfolgen würden. «Beteiligte Fahrzeuglenkende werden dabei meist als beschuldigte Person geführt, um deren Strafbarkeit abzuklären.»
Fünf Menschen sind bei dem Car-Crash ums Leben gekommen. 40 weitere Personen wurden verletzt. Jonathan B. hatte Glück, er war bei dem Unfall leicht verletzt worden.
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