AfD-Politiker kassiert 2000-Euro-Strafe für Klitoris-Spruch

Der deutsche AfD-Politiker Martin Reichardt muss wegen einer Bemerkung über die Klitoris der Abgeordneten Kathrin Gebel (Die Linke) eine 2000-Euro-Strafe zahlen, wie unter anderem der «Spiegel» schreibt. Sein Einspruch scheiterte.
Die Bemerkung fiel am Donnerstag im Bundestag. Während einer Debatte warf Reichardt der Linken-Politikerin Kathrin Gebel vor, sie habe keine Ahnung von ihrer eigenen Klitoris. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) reagierte mit deutlicher Kritik und verhängte ein Ordnungsgeld.
Reichardts Kommentar hat eine Vorgeschichte. Im März bezeichnete Gebel den AfD-Politiker als empfindlicher als die Klitoris mit ihren 3000 Nervenenden. Später korrigierte sie diese Zahl, da es mehr sind.
Der AfD-Politiker erhob Einspruch gegen die Strafe und argumentierte, er habe lediglich auf Gebels Worte im März angespielt. Der Bundestag liess diese Begründung am Freitag nicht gelten. Alle Fraktionen ausser der AfD stimmten gegen Reichardts Einspruch. Die Strafe bleibt damit bestehen.
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