Livestream-Kontroverse der USA – Trump: Hinrichtung soll nun doch nicht übertragen werden

- Die geplante Erschiessung eines zum Tode verurteilten Attentäters soll nun doch nicht per Livestream übertragen werden.
- Viele Menschen würden lieber nicht zusehen wollen, wie der Mann sterbe, begründete US-Präsident Donald Trump die Kehrtwende auf seiner Plattform Truth Social.
Präsident Donald Trump erklärte, dass das Pentagon die Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood, Nidal Malik Hasan, durch ein Exekutionskommando nicht mehr live übertragen werde. Dies nachdem die Ankündigung parteiübergreifende Kritik hervorgerufen hatte und Vizepräsident JD Vance erklärt hatte, er werde sich die Übertragung nicht ansehen.
Trump sagte in den sozialen Medien, die öffentliche Übertragung der Hinrichtung «hätte eine starke abschreckende Wirkung auf die Welt haben können, wenn man gesehen hätte, wie Amerika mit Terroristen und Abschaum wie Hasan umgeht».
Er fügte jedoch hinzu: «Jeder anständige und wohlmeinende Mensch würde es vorziehen, ihn nicht sterben zu sehen – weder per Livestream noch über ein anderes visuelles Medium.»
Heftige Kritik in beiden Lagern
Das Pentagon hat mitgeteilt, dass Hasans Hinrichtung für den 3. Dezember angesetzt ist. Trump erklärte, die Hinrichtung könne von den unmittelbaren Angehörigen der Opfer persönlich mitverfolgt werden, «sofern sie dies wünschen».
Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte Anfang dieses Monats angekündigt, dass Hasans Hinrichtung öffentlich stattfinden werde. Zudem bestätigte das Pentagon anschliessend, dass sie live übertragen werde. Beides löste heftige Kritik sowohl bei Republikanern als auch bei Demokraten aus.
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