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Monday, September 28, 2026

Bodenradar liefert Hinweise: Liegt die Arche Noah unter einer Wölbung am Berg Ararat?

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Bodenradar liefert Hinweise

Liegt die Arche Noah unter einer Wölbung am Berg Ararat?

Neue Radardaten vom Berg Ararat in der Türkei sorgen für Aufsehen. Forscher entdeckten unter einer 163 Meter langen Bodenwölbung rechtwinklige Gänge und Hohlräume. Nun glauben einige, dass es sich um die Arche Noah handeln könnte. Was dahintersteckt.

Publiziert: 27.09.2026 um 18:45 Uhr

Aktualisiert: 27.09.2026 um 18:47 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Forscher entdecken auf dem Berg Ararat Strukturen, die an die Arche erinnern
  • Radarscans zeigen rechtwinklige Gänge, künstliche Entstehung aber unbewiesen
  • Strukturen messen 163 Meter, ähnlich der biblischen Arche mit 150-160 Metern
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Schon seit Jahrzehnten gibt es Spekulationen darüber, ob sich unter auffälligen Bodenwölbungen am Berg Ararat ein gigantisches biblisches Relikt versteckt. Jetzt scannte ein internationales Forschungsteam die rund 163 Meter lange Stelle mit modernen Radargeräten. Tatsächlich sollen sich rechtwinklige Gänge und kammerartige Hohlräume im Untergrund verbergen. Dass es sich dabei um ein menschengemachtes Bauwerk handelt, konnte jedoch noch nicht nachgewiesen werden. 

Dass sich die Wissenschaftler unter der sogenannten Durupinar-Struktur die Arche Noah erhoffen, ist kein Zufall. Wie es in der Sintfluterzählung aus dem Alten Testament heisst, setzte Noahs Arche letztlich auf dem Gebirge Ararat auf. Auch die Masse der schiffsförmigen Wölbungen passen erstaunlich gut zu der biblischen Beschreibung. Noah soll demnach ein 300 Ellen langes Kastenschiff gebaut haben – das entspricht umgerechnet etwa der Länge von 150 bis 160 Metern. 

Das Rätsel wird noch nicht gelüftet

Die enthusiastischen Forscher müssen sich derweil in Geduld üben. Da eine künstliche Entstehung nicht nachgewiesen werden konnte, sind laut «Daily Mail» vorerst nur weitere Scans und die Entnahme von Bodenproben geplant. Geologen gehen davon aus, dass es sich bei den Konstruktionen um eine Anlagerung aus Gesteinen und Sedimenten handelt, die auf natürliche Weise entstanden ist. 

Wie eng die Verbindung zwischen der Bibel und der Archäologie sein kann, zeigt sich auch an anderen Fällen. 

Das Grab von Jesus

Ein spektakulärer Fund sorgte Ende August für Erstaunen. Unter dem Boden der Grabeskirche in Jerusalem legten Archäologen eine antike Landschaft frei – unter anderem die Überreste eines ehemaligen Steinbruchs, kultivierte Flächen und mehrere direkt aus dem Fels gehauene Grabkammern. Auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis gibt: Mehrere Hinweise aus dem Neuen Testament sprechen dafür, dass auch Jesus Christus einst an dem Ort begraben worden sein könnte. 

Die biblische Stadt Sodom

Eine archäologische Stätte in Jordanien bleibt weiterhin ein Rätsel. Ausgrabungen finden in Tell el-Hammam schon seit 2005 statt und deckten Überreste einer Stadt auf, die verblüffende Ähnlichkeiten zum biblischen Sodom aufweist. Während der Bronzezeit soll die Stadt geblüht haben – innerhalb von Sekunden soll sie vernichtet worden sein. Der Bericht eines Forschungsteams aus dem Jahr 2021 machte dafür einen Meteoriten verantwortlich, der mehrere Kilometer über dem Ort explodiert sein und eine gewaltige Druckwelle erzeugt haben soll. Aufgrund erheblicher Fehler in der Analyse wurde der Bericht jedoch im Jahr 2025 von der Fachzeitschrift zurückgezogen. 

Die Qumran-Rollen

Über 25'000 Fragmente biblischer Texte wurden seit Ende der 1940er-Jahre im Westjordanland am Toten Meer gefunden – der grösste Teil davon in den 1950er-Jahren. Bis heute sind Wissenschaftler damit beschäftigt, auch die letzten Puzzleteile korrekt zusammenzusetzen. Im Jahr 2020 gelang es ihnen in einem Fall, mithilfe eines DNA-Tests das Ausschlussverfahren zu beschleunigen. Da ein Teil der Schriftstücke auf Kuh-, der andere auf Schafhaut erstellt wurden, muss es sich um zwei getrennte Manuskripte handeln.

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