Hitze im Klassenzimmer – Zürcher Stadtrat Glättli will Klimaanlagen für heisse Schulzimmer

- Der neue Stadtzürcher Schulvorsteher Balthasar Glättli (Grüne) will in besonders heissen Schulzimmern auch Klimaanlagen einbauen lassen.
- Nach dem Hitzesommer 2026 sollen mindestens 20 Prozent der heissesten Orte abgekühlt werden.
- Im Vordergrund stehen Beschattung, optimierte Kühlung und Gebäudetechnik.
Das teilt das Zürcher Schul- und Sportdepartement mit. Klimaanlagen soll es geben, wo dies sinnvoll ist. Jetzt werden zuerst besonders belastete Räume bestimmt. Bis im kommenden Sommer werden die Massnahmen umgesetzt, so das Departement. Klimaanlagen sollen dort eingebaut werden, «wo es nicht anders geht».
Sonstige Vorhaben Glättlis: Längere Badi-Zeiten und Chancengleichheit
Glättli ist seit 120 Tagen im Amt und erklärte, er habe bisher vor allem Gespräche mit den Mitarbeitenden und weiteren Akteuren geführt. Nun sollen konkrete Schritte folgen.
Neben den Hitzemassnahmen will er bei der Chancengleichheit und der digitalen Bildung ansetzen. Im Sport sieht er längere Öffnungszeiten der Badis Oberer Letten und Allenmoos vor und will 14 Millionen Franken für Angebote für Mädchen und Frauen im Sport einsetzen.
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