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Friday, October 30, 2026

«In der Nase hab ich Teufelsläuse»: Haftbefehl mit neuem Song

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  • Rapper Haftbefehl (40) hat nach einem Kokain-Rückfall den neuen Song «GEN 100» mit Milonair veröffentlicht.
  • Im rund zweiminütigen Track rappt er über seine Herkunft aus Offenbach und über seinen Kokainkonsum.
  • Anfang Oktober lag er in einer Zürcher Klinik mehrere Tage im künstlichen Koma, nun erholt er sich in einer Reha-Klinik.

Mitten in seiner gesundheitlich schwierigen Phase meldet sich Haftbefehl (40) musikalisch zurück. In der Nacht auf Freitag erschien sein neuer Track «GEN 100», den er gemeinsam mit Rapper Milonair (40) aufgenommen hat. Der Song dauert rund zwei Minuten und setzt auf harte Beats. Gleichzeitig wurde ein Musikvideo auf Youtube veröffentlicht.

Wann der Track aufgenommen wurde, ist nicht bekannt. Ob der Rapper dafür kürzlich im Studio stand oder ob die Aufnahmen schon länger zurückliegen, bleibt offen.

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Haftbefehl rappt über seine Herkunft und Kokain

Musikalisch bleibt Haftbefehl seinem Stil treu. In der Hook rappt er: «Ich bin kein Deutscher, nein, ich bin 069er.» Damit spielt der Musiker auf seine Herkunft an. Die Zahlen stehen für die Telefonvorwahl von Offenbach und Frankfurt am Main. Auch seiner Sucht widmet er eine Zeile: «Ich mach’ meistens Party, in der Nase hab’ ich Teufelsläuse».

Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heisst, stammt aus Offenbach und lebt mittlerweile mit seiner Familie in der Region Stuttgart.

Auffällig ist auch das Musikvideo: Auf Youtube ist es mit einem Hinweis gekennzeichnet, dass künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kam. In welchem Umfang die Technologie verwendet wurde, ist nicht bekannt.

Nach Kokain-Rückfall im Zürcher Spital

Die Veröffentlichung kommt überraschend. Erst Anfang Oktober hatte der Rapper nach einem schweren gesundheitlichen Rückschlag in einer Zürcher Klinik behandelt werden müssen.

Wie die deutsche «Bild»-Zeitung berichtete, erlitt Haftbefehl einen lebensgefährlichen Kokain-Rückfall. Sein Zustand verschlechterte sich so stark, dass er mehrere Tage im künstlichen Koma lag und künstlich beatmet werden musste.

Am 19. Oktober wurde bekannt, dass der Musiker das Spital verlassen konnte. Seine Behandlung soll er seither in einer Reha-Klinik in der Nähe von Zürich fortsetzen. Der genaue Aufenthaltsort wird geheim gehalten.

Kurz zuvor war ein Foto aufgetaucht, das den Rapper gemeinsam mit seinem Bruder Capo (35) und Freunden bei einer Autofahrt am Zürichsee zeigte. Haftbefehl sass auf dem Rücksitz, zeigte das Peace-Zeichen und trug einen auffälligen Verband an der Nase.

Das Management teilte kürzlich mit, dass es Haftbefehl zunehmend besser gehe. Gleichzeitig kündigte es an, dass sich der Rapper für längere Zeit zurückziehen werde.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Problem mit Suchtmitteln?

Hier findest du Hilfe:

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Feel-ok, Informationen für Jugendliche

Infodrog, Information und Substanzwarnungen

Vergiftungsnotfälle, Tel. 145

Dario Aeberli

Dario Aeberli (dae), Jahrgang 1995, arbeitet seit Oktober 2023 als People-Redaktor bei 20 Minuten. Zuvor war er Lokaljournalist und beim «Migros-Magazin».

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