Bundesrats-Kandidatur – Jetzt live: SVP Oberwallis informiert, wen sie ins Rennen schickt

- Die SVP des Kantons Zug nominiert Thomas Aeschi für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat. Gegenüber SRF News erklärt der SVP-Nationalrat, er werde sich nun über eine Kandidatur Gedanken machen.
- Doppelkandidatur aus dem Wallis: Staatsrat Franz Ruppen und Nationalrat Michael Graber wollen Bundesrat werden. Die Medienkonferenz können Sie hier im Livestream verfolgen.
- Der 60-jährige Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter verzichtet dagegen auf eine Kandidatur.
- Bisher haben sich Céline Amaudruz (GE), Rémy Wyssmann (SO), Pierre Alain Schnegg (BE) und Marco Chiesa (TI) für eine Bundesratskandidatur entschieden.
Der Walliser Nationalrat Michael Graber erklärt gegenüber dem Tages-Anzeiger, dass er ins Rennen um die Nachfolge von Guy Parmelin einsteigt. «Ich bin ein sicherer Wert in unsicheren Zeiten», so Graber.
Im Bundeshaus fährt Graber einen harten SVP-Kurs. Um Bundesrat zu werden, wird er vor allem auch bei der Ratslinken punkten müssen – sofern ihn seine Partei auf das offizielle Ticket hievt. Die SVP Oberwallis lädt um 10 Uhr zu einer Medienkonferenz zu Grabers Kandidatur.
Das sind mögliche Bundesratskandidatinnen und -kandidaten
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Bild 1 von 7. Rémy Wyssmann. Rémy Wyssmann, Solothurner Parteipräsident und Nationalrat, will Bundesrat werden. Die Kandidatur des Anwalts und Dozents gilt eher als überraschend. Bildquelle: KEYSTONE / Peter Schneider.
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Bild 2 von 7. Céline Amaudruz. Céline Amaudruz ist SVP‑Nationalrätin aus Genf und Mitglied im nationalen Parteivorstand. Sie hat ihre Bereitschaft für eine Kandidatur offiziell bekanntgegeben: Amaudruz gilt als chancenreichste Kandidatin aus der Romandie. Bildquelle: KEYSTONE / Urs Flüeler.
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Bild 3 von 7. Die SVP Zug hat Thomas Aeschi für den freiwerdenden Sitz im Bundesrat nominiert. Der Fraktionschef der SVP im Bundeshaus will nun in sich gehen. Es wäre die zweite Kandidatur des Zugers für den Bundesrat. Bildquelle: Keystone/Peter Schneider.
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Bild 4 von 7. Der Walliser Nationalrat Michael Graber hat kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist seine Bundesratsambitionen verkündet. Seine Kandidatur gab er im «Tages-Anzeiger» und kurz darauf in einer Medienkonferenz bekannt. Bildquelle: Keystone/Peter Klaunzer.
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Bild 5 von 7. Thomas Aeschi. Thomas Aeschi, Zuger Nationalrat und SVP‑Fraktionspräsident. Er gehört seit Jahren zu den aussichtsreichsten Kandidaten, auch wenn seine Chancen durch die Wahl des ebenfalls aus Zug stammenden Martin Pfister (Mitte) gesunken sein dürften. Bildquelle: KEYSTONE / Peter Schneider.
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Bild 6 von 7. Franz Ruppen. Nachdem er von Esther Friedli (SG) vorgeschlagen wurde, überlegt sich auch der Walliser SVP-Staatsrat Franz Ruppen eine Kandidatur. Seinen Entscheid will Ruppen allenfalls heute bekanntgeben. Bildquelle: KEYSTONE / Cyril Zingaro.
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Bild 7 von 7. Benjamin Giezendanner. SVP-Nationalrat Benjamin Giezendanner (AG) schliesst laut der «Sonntagszeitung» eine Kandidatur nicht aus. Giezendanner würde sich eine Kandidatur überlegen, falls die Partei auf ihn zukomme, sagte auf Anfrage der Zeitung. Bildquelle: KEYSTONE / Alessandro della Valle.
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SVP Kanton Zug nominiert Thomas Aeschi
Der SVP Kanton Zug hat Thomas Aeschi zu Handen der Findungskommission als Kandidaten für die Ersatzwahl in den Bundesrat vom 9. Dezember 2026 nominiert. Das teilte die Parteileitung mit. Der Zuger Nationalrat und Fraktionspräsident der SVP Schweiz erfülle das Anforderungsprofil optimal. Sein persönlicher Entscheid über eine Kandidatur steht noch aus.
Gegenüber SRF äussert sich Aeschi zu seiner Nomination. Auf die Frage, ob man dies so interpretieren könne, dass er nicht Nein zu einer Kandidatur sage, antwortet Aeschi: «Ja, das kann man so interpretieren.» Er bedanke sich für das Vertrauen der Kantonalpartei und habe grossen Respekt vor dem Amt des Bundesrats.
«Nun will ich in mich gehen und die nötigen Gespräche führen», so der Fraktionschef der SVP im Bundeshaus. «Dann werde ich den entsprechenden Entscheid in den nächsten Wochen kommunizieren.» Damit hält Aeschi die parteiinterne Deadline (bis heute Mittag) nicht ein. Da er aber möglicherweise zum zweiten Mal antrete, wolle er dies auch nach reiflicher Überlegung tun.
SVP-Schwergewicht Matter verzichtet
«Mit Bedauern» habe die SVP davon Kenntnis genommen, dass Matter der Partei abgesagt habe. Das teilte die Parteileitung mit. Matter wolle angesichts der Tragweite und der kurzen Meldefrist bis am Freitag auf eine Kandidatur verzichten.
Diese Kandidaten haben bereits abgesagt
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Bild 1 von 15. Thomas Matter. Der Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter kandidiert nicht für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. Bildquelle: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller.
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Bild 2 von 15. Mike Egger. Mike Egger, St. Galler SVP-Nationalrat, kandidiert nicht für den Bundesrat. Stattdessen könne er sich eine Kandidatur für die St. Galler Regierung bei den Wahlen 2028 vorstellen, wie er gegenüber dem Ostschweizer Fernsehsender TVO sagte. Bildquelle: KEYSTONE/Anthony Anex.
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Bild 3 von 15. Franz Grüter. Franz Grüter, SVP-Nationalrat, Unternehmer und Mitglied im SVP‑Parteivorstand. Er habe zusammen mit seiner Familie entschieden, nicht für den Bundesrat zu kandidieren, begründete Grüter seine Absage. Bildquelle: Keystone/Georgios Kefalas.
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Bild 4 von 15. Esther Friedli. Esther Friedli, St. Galler Ständerätin. Seit ihrer Wahl in den Ständerat wird sie regelmässig als Bundesratskandidatin gehandelt. Sie steht aber dieses Mal als Kandidatin nicht zur Verfügung, wie sie am 9. Oktober dem Portal Toggenburg 24 bekannt gab. Bildquelle: KEYSTONE/ Alessandro della Valle.
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Bild 5 von 15. Magdalena Martullo-Blocher. Magdalena Martullo-Blocher, Nationalrätin Graubünden, wird selten als ernsthafte Nachfolgerin genannt. In einer Vereinigten Bundesversammlung müsste sie Stimmen weit über die SVP hinaus gewinnen. Viele Parlamentarier von Mitte, SP, Grünen und GLP würden ihre Wahl wohl ablehnen. In der «Arena» hat sie zudem gesagt, sie werde nicht kandidieren. Bildquelle: KEYSTONE / Andreas Becker.
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Bild 6 von 15. Christian Imark. Der Solothurner SVP-Nationalrat Christian Imark will ebenfalls nicht Nachfolger von Guy Parmelin werden. Imark begründet den Verzicht mit seiner familiären Situation. Bildquelle: Keystone / Christian Beutler.
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Bild 7 von 15. Nicolas Kolly. NIcolas Kolly, SVP-Nationalrat, kandidiert nicht für den Bundesrat. Er strebt stattdessen einen Sitz im Ständerat an. Bildquelle: KEYSTONE/Alessandro della Valle.
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Bild 8 von 15. Marcel Dettling. Marcel Dettling, seit 2024 SVP‑Parteipräsident. Seine Stärken liegen vor allem innerhalb der SVP, seine Schwächen eher bei der Wählbarkeit im Parlament. Er sagte allerdings bereits zur «Aargauer Zeitung», dass er nicht für Parmelins Nachfolge kandidieren und sich stattdessen auf die Führung seiner Partei fokussieren will. Bildquelle: KEYSTONE / Urs Flüeler.
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Bild 9 von 15. André Rüegsegger. Der Schwyzer SVP-Regierungsrat André Rüegsegger verzichtet auf eine Bundesratskandidatur. Auf Anregung seiner Kantonalpartei hatte sich der Politiker aus Brunnen SZ mit einer möglichen Kandidatur befasst. Bildquelle: Keystone / Urs Flüeler.
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Bild 10 von 15. Pascal Schmid. Pascal Schmid, Thurgauer Nationalrat. Asylspezialist der SVP. Er wird in Teilen der Partei inzwischen als eine Art «Kronprinz» gehandelt und taucht in neueren Spekulationen zunehmend auf. Bildquelle: KEYSTONE / Alessandro della Valle.
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Bild 11 von 15. Pierre-André Page. Auch Pierre-André Page, Freiburger SVP-Nationalrat und amtierender Nationalratspräsident, verzichtet auf eine Bundesratskandidatur. Bildquelle: KEYSTONE/Anthony Anex.
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Bild 12 von 15. Sylvain Freymond. Sylvain Freymond, SVP-Nationalrat und Präsident der SVP Waadt, verzichtet auf eine Kandidatur. Er konzentriere sich lieber auf die kantonalen Wahlen, die 2027 stattfinden. Bildquelle: KEYSTONE/Cyril Zingaro.
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Bild 13 von 15. Yvan Pahud. Yvan Pahud, Waadtländer Nationalrat, verzichtet auf eine Kandidatur. Obwohl er an dem Amt interessiert sei, sei dies «nicht der richtige Zeitpunkt», sagte der Gemeindepräsident von Sainte-Croix. Bildquelle: KEYSTONE/Peter Schneider.
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Bild 14 von 15. Natalie Rickli. Natalie Rickli, Zürcher Regierungsrätin, ehemalige Nationalrätin. Sie galt seit Jahren als bundesratsfähig. Über Instagram teilte sie jedoch mit, auf eine Bundesratskandidatur zu verzichten, um ihre Arbeit im Regierungsrat fortzusetzen. Bildquelle: KEYSTONE / Ennio Leanza.
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Bild 15 von 15. Gregor Rutz. Der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz wird nicht kandidieren. Einen Wechsel in die Landesregierung hatte der Präsident des Schweizerischen Hauseigentümerverbands im Gespräch mit CH Media bereits frühzeitig ausgeschlossen. Bildquelle: KEYSTONE / Christian Beutler.
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Die Parteileitung hätte sich einen anderen Entscheid erhofft. Seit vier Jahren sei der bevölkerungsreichste Kanton nicht mehr in der Landesregierung vertreten, schreibt sie. Zuvor hatte bereits Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli abgesagt. Der bis anhin letzte Bundesrat aus dem Kanton Zürich war Ueli Maurer (SVP).
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