Bergsteiger stirbt nach Steinschlag am Matterhorn

Ein Bergsteiger ist am Dienstagmorgen am Matterhorn tödlich abgestürzt. Zuvor waren in der Nähe der beiden Alpinisten Steine niedergegangen.
Die beiden Bergsteiger befanden sich kurz nach 6 Uhr im Aufstieg über den Hörnligrat. Auf rund 3500 Metern über Meer kam es in ihrer Nähe zu Steinschlägen. Einer der Männer verlor seinen Begleiter daraufhin aus den Augen und alarmierte sofort die Rettungskräfte.
Rettungskräfte kamen zu spät
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation bot einen Helikopter der Air Zermatt auf. Die Einsatzkräfte suchten das Gebiet ab und konnten den vermissten Alpinisten kurze Zeit später im Gelände lokalisieren. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät: Er hatte sich beim Sturz tödliche Verletzungen zugezogen.
Die Identität des Verstorbenen steht noch nicht formell fest. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet. Sie soll klären, wie es genau zu dem tödlichen Unfall am Matterhorn kam.
Zoé Stoller (sto) arbeitet seit 2021 bei 20 Minuten und ist stellvertretende Leiterin des Ressorts Regionen.
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