«Lob an die Migros» und «Unfähige Manager bringen sie zu Fall»

Darum gehts
- Die Migros will aus zehn regionalen Genossenschaften eine einzige Gruppen-Genossenschaft machen.
- Die Leserinnen und Leser von 20 Minuten reagieren auf den geplanten Mega-Umbau unterschiedlich.
- Lob gibt es für das Engagement in Kultur und Sport, Kritik für das Management und die Zentralisierung.
Die angekündigte Zusammenlegung der zehn regionalen Migros-Genossenschaften löst bei den Leserinnen und Lesern von 20 Minuten unterschiedliche Reaktionen aus. Während einige den Genossenschaftsgedanken und das Engagement des Detailhändlers würdigen, sehen andere vor allem das Management und mögliche Folgen für das Verkaufspersonal kritisch.
«Man muss Migros auch mal loben, was sie in Kultur, Sport usw. alles fördert.»
Positive Stimmen heben hervor, dass Migros weit über das reine Verkaufsgeschäft hinaus wirke. «Man muss Migros auch mal loben, was Migros in Kultur, Sport usw. alles fördert. Viele Vereine sind der Migros dankbar», schreibt ein Leser. Ein weiterer betont den Wert der genossenschaftlichen Struktur: Es sei schön, dass die beiden grössten Schweizer Supermärkte Genossenschaften seien und nicht einzelnen Milliardären gehörten.
«Unfähiges Management bringt Migros zu Fall. Schade!»
Kritik richtet sich dagegen vor allem gegen die Führung und die angekündigte Zentralisierung. «Alles schöne Worte», schreibt eine Leserin oder ein Leser. Zwar sei allen klar, dass Migros etwas verändern müsse. Die Folgen würden aber wohl das Ladenpersonal zu spüren bekommen, während die «Teppichetage» abgesichert sei. Andere fordern, Migros solle «weniger Politik machen und besser zu den Mitarbeitenden schauen». Ein weiterer Kommentar macht das Management direkt für die schwierige Lage verantwortlich: «Unfähiges Management bringt Migros zu Fall. Schade!»
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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