Schwuler CNN-Moderator revanchiert sich für Trumps Sprüche

CNN-Moderator Anderson Cooper macht sich über Donald Trumps Kommentare zum Aussehen männlicher Republikaner lustig. Damit revanchiert sich der offen schwule Journalist offenbar für frühere Sticheleien des US-Präsidenten.
Trump hatte den offen schwulen Cooper mehrfach verspottet, indem er ihn «Allison» statt «Anderson» nannte. 2024 verwendete er den Frauennamen auf seiner Plattform Truth Social und bei Wahlkampfauftritten.
Cooper kritisierte damals Trump dafür. «Ich schätze, das ist eine Art Schwulen-Spott auf Drittklässler-Niveau», sagte Cooper damals laut dem LGBTQ-Magazin «The Advocate». «Es ist nicht der Mühe wert, darauf zu antworten.»
Nun griff Cooper das Thema wieder auf. Am Mittwoch zeigte er am Ende seiner Nachrichtensendung «Anderson Cooper 360°» einen Zusammenschnitt von Trump-Auftritten. Darin spricht der Präsident ausführlich über das Aussehen republikanischer Politiker.
So sagte über den Senator Jon Husted: «Ich studiere seinen Körper. Ich habe noch nie den Körper eines Mannes studiert, das ist nicht mein Ding», sagte Trump bei einer Kundgebung. Anschliessend schwärmte er unter anderem von Husteds Hintern, Beinen, Füssen und Schultern.
Cooper kommentierte die Szenen mit Ironie: Daran sei selbstverständlich «überhaupt nichts Ungewöhnliches und schon gar nichts Schwules». Damit drehte er Trumps früheren «Allison»-Spott gegen den US-Präsidenten selbst.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
