Sagen Sie mal …: GLP-Politikerin Corina Gredig: «Eine Therapie hat mir geholfen»
Sagen Sie mal …
GLP-Politikerin Corina Gredig: «Eine Therapie hat mir geholfen»
Sie kämpft in der aktuellen Herbstsession für mehr Familienzeit für Eltern: GLP-Fraktionschefin Gredig über Menschen, die fehlen, Kinder, die wachsen, und Momente, die bleiben.
Publiziert: vor 13 Minuten
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Interview enthüllt persönliche Einblicke einer Zürcher Politikerin
- Sie spielt Fussball im FC Helvetia und liebt die Spice Girls
- Windeln und Nuggis sind unverzichtbar, Kinderbetreuung kostet am meisten
Welches ist Ihr Lieblingsspiel?
Fussball. Ich habe zwei Brüder und wir haben immer mit unserem Vater tschuttet. Als Jugendliche war ich in der Gründermannschaft eines Mädchenteams in Zürich Seefeld. Inzwischen ist daraus ein florierender Club geworden. Ich spiele heute noch beim FC Helvetia mit Kolleginnen aus dem Parlament.
Artikel aus der «Schweizer Illustrierten»
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
Haben Sie schon einmal eine Therapie gemacht?
Ja, eine Gesprächstherapie in einer schwierigen Lebenssituation. Sie hat mir geholfen, gewisse Verhaltensmuster von mir besser zu verstehen.
Was wären Sie als Kind gern geworden?
Pöstlerin! Mein Mami hat auf der Post gearbeitet, und wir durften ab und zu helfen, Briefe zu sortieren.
Für wen haben Sie als Teenager geschwärmt?
Für die Spice Girls.
Was haben Sie für einen Spitznamen?
Coci. Wir hatten drei Corinas in der Klasse. Zwei davon mussten dran glauben und bekamen Spitznamen. Einige nennen mich noch heute so. Ich mag das, weil es so vertraut klingt.
Wann haben Sie zuletzt geweint?
Oh, ich bin nah am Wasser gebaut. Wahrscheinlich gestern. Nein, heute! Ich bin auf dem Weg hierher an der Gedenkstätte für das 16-jährige Mädchen vorbeigegangen, das diesen Sommer beim Sturm in Zürich von einem Ast getroffen wurde und traurigerweise gestorben ist. Da habe ich gesehen, wie eine Grossmutter ihrem Enkel erklärt hat, was passiert ist. Das hat mich berührt.
Welche Eigenschaft hätten Sie lieber nicht?
Ich hätte gern noch ein bisschen mehr Gelassenheit.
Welches Kompliment haben Sie kürzlich erhalten?
Die Kinder fanden, wir hätten schöne Sommerferien in Apulien gehabt und ich sei ein gutes Mami. Das hat mich schon sehr gefreut.
Wofür geben Sie am meisten Geld aus?
Für die Kinder und deren Betreuung.
Was darf in Ihrem Haushalt nicht fehlen?
Windeln und Nuggis!
Wofür haben Sie zuletzt gebetet?
Also, im eigentlichen Sinn bete ich nicht. Aber ich nehme manchmal Rücksprache mit lieben Menschen, die nicht mehr leben. Egal, ob sie mich hören oder nicht. Manchmal führe ich einfach ein Zwiegespräch mit meinem Vater oder meiner Tante.
Was lernen Sie gerade, was Sie noch nicht so gut können?
Ganz banal: Ich will besser Französisch reden können. Einmal pro Woche, immer am Montag, rede ich eine Stunde lang mit jemandem aus Frankreich per Videocall.
Mit wem würden Sie gern im Lift stecken bleiben?
Mit meinem Partner.
Wofür sollte es Bussen geben?
Für Funktionäre, die den Fussball an den Meistbietenden verkaufen wollen.
Wer sind Ihre Heldinnen?
Meine Cousine und meine Tante. Beide sind in ihren Zwanzigern an Krebs erkrankt. Wie sie mit der Krankheit und dem Wissen umgegangen sind, dass ihre Zeit begrenzt ist, beeindruckt mich. Trotz allem waren sie oft die Fröhlichsten in der Familie.
Was machen Sie als Letztes, bevor Sie ins Bett gehen?
Mein Neujahrsvorsatz wäre gewesen, den Tag nochmals schön Revue passieren zu lassen. Die Realität ist: Ich mache das Handy an, checke die News, beantworte noch das WhatsApp, das seit drei Tagen wartet, und plötzlich fallen mir sieben Sachen ein, die ich auch noch nicht erledigt habe.
Welchen Tag möchten Sie noch einmal erleben?
Die Geburten meiner Kinder. Das war wirklich etwas Megaschönes. Und die ersten Tage im Spital, die sind magisch. Du hast ein neues Menschlein, es liegt da und du denkst: «Okay, du bist jetzt neun Monate bei mir drin gewesen. Hallo, wer bist denn du?» Und dann diese Geräusche, die sie machen … Mega, mega schön.
Ihr absolutes Lieblingsessen?
Orecchiette con cime di rapa.
Womit belohnen Sie sich selbst?
Nach der Geburt habe ich mich mit einer Alemi-Tasche belohnt.
Was sollte auf Ihrem Grabstein stehen?
Sie hat ihr Leben geliebt und ihren Teil dazu beigetragen, dass das Leben auf dieser Erde für andere ein bisschen besser wurde.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.