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Thursday, October 15, 2026

heise-Angebot: CLC 2026: KI, Platform Engineering, Software Delivery – noch Ticket sichern

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Bei der von iX und dpunkt.verlag organisierten Konferenz CLC 2026 dreht sich am 11. und 12. November in Mannheim alles um die Bereiche Developer Experience, Platform Engineering und Software Delivery. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr darauf, wie Agentic AI die Arbeit von Senior-Softwareentwicklern, Software-Architekten, DevOps- und Platform Engineers verändert und wie sich digitale Souveränität nachhaltig erreichen lässt.

Den inhaltlichen Auftakt in das deutsch-englische Vortragsprogramm am Mittwoch, dem 11. November, bildet die Keynote „Why SREs and AI Agents Are a Perfect Match – Real demos, real infrastructure, real failures“ von Paul Stack (Swamp Club). Die anschließenden Tracks zeigen, dass KI-Agenten und ihr Zusammenspiel mit klassischen Delivery-Praktiken einen Schwerpunkt der Konferenz bilden. Steffen Schluff und Thorsten Maier (Accenture) sprechen unter dem Titel „Weniger tippen, mehr denken“ über den Einfluss von KI-Agenten auf die Developer Experience. Robert Hoffmann und Christian Denich (Amazon Web Services) berichten in „From AI-frustrated to AI-native – The Amazon Story So Far“ über die interne Transformation des Konzerns.

Rainer Stropek (software architects) argumentiert in „From DevOps to AgentOps: Why Rock-Solid CI/CD Makes You AI-Ready“, dass solide Pipelines die Voraussetzung für den produktiven Einsatz von Agenten seien. Prerit Munjal (Groupon) verknüpft KI mit dem Abbau technischer Schulden („AI at the Door, Turning ‚Tech Debt Panic‘ into ‚Tech Debt Repairs‘“). Mirko Böttcher und Oliver Zeigermann (Techniker Krankenkasse) räumen unter „Wie erkläre ich es meinem Chef?“ mit Mythen und Missverständnissen rund um GenAI, LLMs und Agenten auf. Benjamin Hofmann (Hyground) erläutert in „How an AI SRE agent can manage 20,000 workloads“ den Einsatz eines SRE-Agenten im Großbetrieb. Ergänzend ist ein „Panel on AI in Software Delivery“ angesetzt.

Am Donnerstag schildern Oliver Nocon und Lukas Heimann (SAP) im Praxisbericht „Vibe Coding im Konzern“, wie SAP KI-gestützte Entwicklung skaliert, während Mario-Leander Reimer (QAware) mit „Zero Trust Agents“ zeigt, wie sich KI-Workloads mit OPA und Kubernetes absichern lassen.

Eindrücke von der Konferenz CLC 2025

Ein zweiter inhaltlicher Block widmet sich dem Aufbau und Betrieb interner Entwicklerplattformen. Dominik Schmidle (Giant Swarm) stellt in „What Platform-as-a-Product Actually Means (And What Most Teams Get Wrong)“ Produktdenken in der Plattformentwicklung in den Mittelpunkt. Sönke Sothmann und Johannes Koch (FICO) behandeln „Kubernetes Custom Resources as Your Platform API: Declarative Self-Service with Crossplane“. Alexander Troppmann und Bruno Margula (Carl ZEISS) berichten unter „Custom-build Platform Tooling mit AI“ darüber, was in der Praxis funktioniert und was nicht. Lian Li widmet sich dem Inner Sourcing einer Internal Developer Platform und Tobias Hauser (Vodafone) beschreibt mit „Vom Betreiber zum Plattformbauer“, wie IT-Operations zur Plattformorganisation wird.

Im Kubernetes-Umfeld erläutert Nicholas Dille (Haufe) die Cluster API, Marcelo Castro (intersoft) zeigt anhand von ArgoCD, Kured und Renovate ein „wartungsarmes Kubernetes on-prem“. Manuel Zapf (codecentric) stellt in „From Clusters to Control Planes“ Ansätze für Multi-Tenancy zur Diskussion, Robin Afflerbach behandelt in „Eine Control Plane statt hundert Controller“ das Multi-Cluster-fähige Erweitern bestehender Controller. Thorsten Wussow (Slix) widmet sich dem Flux Operator als Weg zu „GitOps im Autopilot-Modus“ und Christian Fritz (QAware) bewertet die Kubernetes Gateway API in der Praxis. Stefan Nachtrab und Mirabell Büscher (adorsys) sprechen über den Übergang „Vom Multi-Cloud-Chaos zum Knowledge Graph“ inklusive FinOps- und Compliance-Aspekten.

Security zieht sich quer durch das Programm. Sujeevan Vijayakumaran (Friday Deployments) bezeichnet in seinem Talk die CI/CD-Pipeline als „Einfallstor“. Moritz Johner (Form3) ordnet „CVE Remediation“ als Platform-Engineering-Aufgabe ein. Bertram Vogel (codecentric) plädiert mit „Move Slow to Secure Things“ für einen Update-Cooldown in Projekten. Marius Shekow (SprintEins) erklärt Container Image Signing und Attestations, Daniel Bodky (NETWAYS) stellt Echtzeit-Threat-Detection mit Falco vor.

Hinzu kommen Beiträge zu Architektur und Organisation: Miriam Greis (adorsys) typisiert in „Team Topologies in the Wild“ Teamstereotypen, Daniel Raniz Raneland (factor10) widmet sich der Modernisierung von Legacy-Systemen mit dem Strangler-Fig-Pattern, Tom Asel (tangible concepts) fordert unter „Continuous Architecture“ weniger Reden und mehr Umsetzung. Ludovic Toison (Opensend) berichtet über das Skalieren von Engineering-Teams über Kontinente hinweg. Observability behandeln Tobias Hauser (Vodafone) mit einem Personas-basierten Ansatz sowie Timon Engelke und Christian Rohmann (inovex), die mit eBPF unsichtbaren Traffic in Kubernetes aufdecken wollen. Elena Kulgavaya (Source2Sea) hinterfragt mit „Your Pipeline Is Ready. Your Tests Are Not.“ den Reifegrad gängiger Teststrategien, Max Schmidt (Liquid Reply) zeigt metrikgetriebene Canary-Rollouts. Christopher Haar (upbound) und Johannes Koch (FICO) beleuchten unter „LLM FinOps“ Fehler beim GPU-Kostenvergleich.

Einen weiteren Strang bildet die Diskussion um digitale Souveränität. David Sterz argumentiert in seinem Vortrag, warum Europas Cloud-Markt souverän und dezentralisiert sein sollte. Stefan Nachtrab (adorsys) liefert mit „Von GitHub nach Codeberg“ einen Erfahrungsbericht zum Plattformwechsel. Sandra Parsick hinterfragt unter „Open Source gibt es doch gratis! Warum dafür zahlen?“ verbreitete Annahmen zur Finanzierung freier Software. Ergänzend ist eine Paneldiskussion zur digitalen Souveränität angesetzt.

Maren Afflerbach (Sixt) widmet sich mit „Unser Monolith hat keine Owner“ der Frage, wie Runtime-Analyse Abhängigkeiten in monolithischen Systemen sichtbar macht. Viktor Didenchuk (JPMorgan) thematisiert unter „Notified ≠ Understood“ die Kommunikation von Plattform-Updates an die nutzenden Teams. Nikita Golovko (Siemens) skizziert in „From Data to Decisions“ einen domänengetriebenen Weg zu industrieller KI.

Die Tickets fiür die Konferenz kosten 1349 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.), für das Kombiticket aus Konferenz und 1-Tages-Workshop fallen 1899 Euro an. Die ganztägigen Workshops lassen sich einzeln zum Preis von 649 Euro buchen. Teams oder Gruppen ab drei Personen erhalten im Ticketshop zudem automatisch mindestens 15 Prozent Rabatt. Schülerinnen und Schüler, Studierende und Hochschulangehörige erhalten auf Anfrage ebenfalls einen Nachlass.

Am Vortrag der Konferenz finden drei ganztägigen Vor-Ort-Workshops statt. Daniel Bodky (NETWAYS) führt unter dem Titel „Von Zero Observability zu Zero-Code Observability“ in die praktische Arbeit mit OpenTelemetry ein. Mathias Tausig und Andreas Boll (SBA Research) widmen sich den „Container Security Fundamentals“. Der Workshop von Hossein Salahi (Liquid Reply) zum Aufbau KI-nativer Plattformen ist ausverkauft.

Wer über den Fortgang der Konferenz informiert bleiben möchte, kann sich auf der CLC-Website für den Newsletter registrieren oder den Veranstaltern auf LinkedIn folgen – der Hashtag lautet #CLC_Conf.

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