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Wednesday, November 4, 2026

Reumütiger Dieb schickt Luxusuhr samt Entschuldigung zurück

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238'000 Franken wert

Reumütiger Dieb schickt Luxusuhr samt Entschuldigung zurück

Luxusuhr, Bass und Steinzeit-Beil: Manche Diebe bekommen offenbar doch noch Gewissensbisse. In Japan schickt ein Uhrendieb seine Beute samt Entschuldigung zurück. Auch in der Schweiz und Deutschland gab es schon erstaunliche Fälle später Reue.

Publiziert: vor 22 Minuten

  • In Tokio sandte ein Dieb eine Audemars-Piguet-Uhr für 238'000 Franken mit Entschuldigung zurück
  • In Zürich kamen ein Fodera-Bass nach 15 Jahren und ein Kupferbeil nach über 40 Jahren zurück
  • In Köln erhielt eine Autobesitzerin Schlüssel, Entschuldigung und den Standort ihres Hyundai zurück
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Erst dreist zugreifen, dann die Reue: Ein Dieb in Japan sorgt für eine kuriose Geschichte. In Tokio liess sich ein Mann in einem Geschäft eine Luxusuhr der Schweizer Marke Audemars Piguet zeigen, wie unter anderem die «Japan Times» berichtet. Doch statt das edle Stück zurückzugeben, ergriff er die Flucht. Der Wert der Uhr liegt bei umgerechnet rund 238'000 Franken.

Der Ladenbesitzer rechnete kaum mit einem Wiedersehen. Doch wenige Tage später traf ein Paket im Geschäft ein. Darin befand sich die gestohlene Uhr – und ein handgeschriebener Entschuldigungsbrief. Der Absender blieb anonym. Warum der Dieb seine Beute zurückschickte, ist unklar. Die Polizei fahndet weiter nach ihm.

Nach 15 Jahren: Geklauter Bass taucht wieder auf

Auch in Zürich erlebte ein Musikgeschäft eine Überraschung. 15 Jahre lang war dort ein wertvoller Fodera-Bass verschwunden. Damaliger Wert: rund 8000 Franken. Der Diebstahl schien längst vergessen, als plötzlich ein Paket beim Händler eintraf. Darin lag tatsächlich das gestohlene Instrument.

Dem Bass lag ein Brief bei. «Nach langem Umweg findet der Bass nun endlich zu Ihnen zurück», hiess es darin. Der Bass war noch gut erhalten. Für den Händler gab es sogar ein finanzielles Happy End. Er konnte das Instrument inzwischen mit Gewinn weiterverkaufen. Wer hinter der Aktion steckt, bleibt allerdings ein Rätsel.

40 Jahre später: «Lieber späte als überhaupt keine Reue!»

Manche Gewissensbisse brauchen besonders lange. 1981 verschwand bei einer Ausgrabung in Zürich ein rund 5000 Jahre altes Kupferbeil. Mehr als vier Jahrzehnte später tauchte das historische Fundstück plötzlich wieder auf. Ein Unbekannter schickte es der Kantonsarchäologie zurück. «Guten Tag, lieber späte als überhaupt keine Reue», hiess es in dem beiliegenden Brief.

Der Absender verriet sogar, dass er das Beil damals bei den Ausgrabungen an der Mozartstrasse mitgenommen hatte. Wer die Person war, die nach so langer Zeit ihr Gewissen erleichtern wollte, ist bis heute unklar. Für die Archäologen war die Rückkehr des wertvollen Fundstücks eine riesige Freude.

Autodieb gibt Schlüssel zurück – samt Wegbeschreibung!

Auch in Köln (D) sorgte ein Langfinger für eine ungewöhnliche Überraschung. Nach einem Einbruch in ein Reihenhaus waren unter anderem die Schlüssel eines schwarzen Hyundai verschwunden. Doch statt mit dem Auto unterzutauchen, meldete sich der Täter. Die Besitzerin entdeckte vor ihrem Haus einen Sack.

Darin lagen die Autoschlüssel, eine handgeschriebene Entschuldigung und eine Wegbeschreibung zum parkierten Wagen. Der Dieb drückte seine Reue aus: «Sory», steht auf dem handgeschriebenen Zettel. Die Polizei fand den Hyundai dank des Hinweises später tatsächlich wieder.

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