ESPNNo matter the seed, Liberty believe they're a WNBA title contenderESPN DeportesMexicana Bernal hace doblete en goleada del Manchester UnitedThe Jerusalem PostUkraine transfers two North Korean prisoners of war to South Korea, Zelensky saysPunchFCT truck driver, two others held for vandalising NNPC pipeline한겨레희귀질환 치료제 ‘100일 신속등재’ 시동…환자가 체감하는 제도 될 수 있을까? [건강한겨레]BillboardTame Impala, Genesis Owusu Lead 2026 ARIA Awards Nominations: Full ListUOLMediação no TST termina sem acordo, e greve na Caixa continuaAnime News NetworkLEGO Teases Dragon Ball SetsDaily NationDubai ‘cosmetics’ cargo turns out to be Sh25m drug haulNew Straits TimesFund our healthcare bodies before standards slip, private hospitals tell govtLenta.ruЭрдоган обсудил с Зеленским безопасность в Черном море中国新闻网华南师范大学成立科技商学院 深化科技与商学融合
The Daily Newsstand · Free, Always
Thursday, September 24, 2026

"Bündnis nicht um jeden Preis": Grünen-Chef nennt Bedingungen für Koalition mit Linken

Translate

"Bündnis nicht um jeden Preis"Grünen-Chef nennt Bedingungen für Koalition mit Linken

24.09.2026, 01:02 Uhr

00:00

02:56

620608525
Banaszak macht Druck auf die Berliner Linkspartei. (Foto: picture alliance/dpa)

Clankontakte und antisemitische Strömungen in der Linkspartei stellen die Grünen vor ein Problem. Parteichef Banaszak will trotzdem eine Koalition für den Berliner Senat nicht ausschließen. Dafür verlangt er glaubwürdige Abgrenzung.

Grünen-Chef Felix Banaszak hat Bedingungen für eine Wahl der Linken-Politikerin Elif Eralp zur Regierenden Bürgermeisterin von Berlin gestellt. "Eine Koalition mit den Linken und der SPD ist möglich - aber nicht zu jedem Preis", sagte Banaszak dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Linke müsse klären, wie sie eine politische Heimat nur für diejenigen sein könne, die "ein klares Verhältnis zum Existenzrecht Israels, zum Islamismus und zur organisierten Kriminalität haben". 

Er glaube der Spitzenkandidatin Eralp persönlich, dass sie gegen Antisemitismus eintrete. Doch müsse die Linke insgesamt glaubwürdig darlegen, dass es "verlässliche Mechanismen gibt, antisemitische oder anderweitig problematische Äußerungen und Handlungen künftig zu vermeiden", forderte der Grünen-Vorsitzende. "Berlin muss eine Stadt sein, in der Jüdinnen und Juden frei und sicher leben können - genauso wie Menschen muslimischen Glaubens oder palästinensischer Herkunft." 

"Regierungsauftrag bei der Linken"

Banaszak machte aber auch deutlich, dass er nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus die Linke am Zug sieht. "Die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner hat für einen Politikwechsel gestimmt. Sie wollen, dass Berlin bezahlbarer und gerechter wird und das ist auch unser Ziel", sagte er. "Die CDU hat in den letzten Jahren wenig dazu beitragen und wurde aus dem Senat abgewählt. Deshalb sehen wir den Regierungsauftrag zunächst einmal bei den Linken."

Die Linke war mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Zuletzt waren allerdings die Zweifel gewachsen, ob sich der Berliner Landesverband genug von Antisemiten, Islamisten und Clankriminellen abgrenzt. Noch am Wahlabend war bekannt geworden, dass der berüchtigte Clanchef Issa Remmo bei der Wahlparty des Linken-Bezirksverbands in Neukölln aufgetaucht war. Ebenso anwesend war ein pro-palästinensischer Aktivist, der wegen israelfeindlicher Positionen in der Kritik steht.

Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak aus Berlin-Neukölln räumte Kontakte zum Berliner Remmo-Clan ein. Er lässt nach Angaben der Fraktionsspitze seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen - "bis volle Transparenz hergestellt ist". 

View the original on n-tv

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.