«Wir wollen Frieden»: Selenski will Putin beim G20-Gipfel in Miami treffen
«Wir wollen Frieden»
Selenski will Putin beim G20-Gipfel in Miami treffen
Wolodimir Selenski zeigt sich offen für ein Treffen mit Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami. Der ukrainische Präsident sieht sein Land in einer starken Verhandlungsposition.
Publiziert: vor 21 Minuten
Aktualisiert: vor 1 Minute
Darum gehts
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- Selenski schlägt Treffen mit Putin am G20-Gipfel in Miami vor
- Ukraine fordert dringend Patriot-Raketen für den Winter
- Russland verliert monatlich über 30'000 Soldaten laut Selenski
Marian NadlerRedaktor News
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski (48) hat sich in einem Interview mit der «Deutschen Welle» bereit erklärt, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen. Als möglichen Ort für ein Treffen gab er den G20-Gipfel in Miami an, der am 14. und 15. Dezember stattfinden soll. Die Ukraine wurde zu der Zusammenkunft bislang nicht eingeladen.
«Wir müssen uns treffen, reden und eine Entscheidung treffen», sagte Selenski dem deutschen Rundfunksender. Gleichzeitig sprach Selenski den dringenden Bedarf der Ukraine für Patriot-Abfangraketen an, insbesondere für den Winter. Er verhandle mit Ländern im Nahen Osten über Lieferoptionen, gebe aber keine Details dazu preis, so Selenski.
Ukraine habe «starke Verhandlungsposition»
Den jüngsten Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff (69) und Jared Kushner (45) in Kiew nannte er ein «gutes Signal» und ein Zeichen des Respekts gegenüber den Ukrainern. «Die Ukraine steht heute auf dem Schlachtfeld deutlich besser da als im letzten Jahr. Russland erleidet Verluste – monatlich über 30'000 Tote. Das ist ein sehr hoher Preis für den schleppenden Fortschritt. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir nun eine starke Verhandlungsposition haben», fügte er hinzu.
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Über ein mögliches Waffenstillstandsabkommen mit Russland sagte Selenski, es sei ihm egal, wem eine Einigung gefalle oder nicht. «Wir wollen Frieden.» Als ersten Schritt zu möglichen Verhandlungen betrachtet Selenski einen Stopp für Angriffe auf den Energiesektor sowie den Getreidehandel.
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