Insider berichten von Verhör: Flydubai-Copilot hatte wohl Tel Aviv für Absturz im Visier

Insider berichten von VerhörFlydubai-Copilot hatte wohl Tel Aviv für Absturz im Visier
05.10.2026, 11:55 Uhr
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Auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv attackiert der Copilot plötzlich den Kapitän - eine Katastrophe wird knapp verhindert. Nun wird der Angreifer in den Vereinigten Arabischen Emiraten verhört. Insidern zufolge verfolgte er bereits länger den Plan, ein Flugzeug zum Absturz zu bringen.
Der Copilot des Flydubai-Flugs FZ1073 nach Israel will Insidern zufolge bereits vor seiner Einstellung geplant haben, eine Maschine zum Absturz zu bringen. Der nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch festgenommene Mann habe bei Verhören in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ausgesagt, er habe sich bei der staatlichen Airline beworben, weil diese Tel Aviv anfliege, sagten zwei mit den Ermittlungen vertraute israelische Regierungsvertreter. Ein dritter Insider sagte, der aus dem Oman stammende Copilot habe nach eigenen Angaben das Flugzeug in den Ben-Gurion-Flughafen von Tel Aviv stürzen lassen wollen.
Der Copilot hatte am vergangenen Mittwoch auf dem Flug von Dubai in den VAE nach Tel Aviv den Kapitän mit einer Notfall-Axt attackiert. Der Generalstaatsanwalt der VAE bezeichnete den Vorfall als Terroranschlag. Dem dritten Insider zufolge hatte der Mann bereits auf einem früheren Flug nach Tel Aviv in diesem Jahr einen Absturz geplant, dann jedoch davon abgelassen. Von den Behörden in Israel und den VAE, von Flydubai und von dem Festgenommenen oder einem möglichen Rechtsanwalt waren keine Stellungnahmen zu den neuen Informationen zu erhalten. Der Oman hat sich zu dem Vorfall nicht geäußert.
Eine Katastrophe auf dem Flug mit mehr als 170 Menschen an Bord, überwiegend Israelis, wurde verhindert, weil Passagiere und Besatzung den Angreifer überwältigten. Ein zufällig mitreisender Ersatzpilot landete die Maschine sicher in Saudi-Arabien. Der schwer verletzte indische Kapitän wird inzwischen als Held gefeiert. Ihm gelang es, die Cockpittür zu öffnen, um Hilfe zu erhalten.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ordnete eine Überprüfung ausländischer Fluggesellschaften an. Piloten aus Ländern ohne diplomatische Beziehungen zu Israel - wie dem Oman - dürfen eigentlich keine Flüge dorthin übernehmen. Unterdessen prüfen australische Anti-Terror-Ermittler die Vergangenheit des Copiloten, der vor etwa zehn Jahren in Melbourne studiert hatte.
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